16. Spieltag: Würzburger Kickers empfangen Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig

Die Erleichterung bei den Spielern des FC Würzburger Kickers war spürbar. Beim VfL Osnabrück gelangen nicht nur die ersten Auswärtszähler der Saison, sondern auch der zweite Saisonsieg, durch den der Abstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte schmolz. Und auf diesem steht Eintracht Braunschweig, der heutige Gegner, der zum Auftakt des 16. Spieltags um 18:30 Uhr zu Gast in der FLYERALARM Arena ist.
Erleichterung spürbar
„Wir mussten lange auf den zweiten Saisonsieg warten. Deshalb ist nach der Partie schon vieles von der Mannschaft abgefallen. Wir haben uns endlich belohnt für unsere Arbeit. Besonders nach dem Seitenwechsel haben wir es sehr gut gemacht und hatten zudem weitere Einschussmöglichkeiten. In der Schlussphase war es unnötig eng, aber die Erleichterung war den Spielern anzumerken“, blickt FWK-Cheftrainer Bernhard Trares gerne zurück auf das vergangene Wochenende.

„Auf uns fokussieren“

Allerdings merkte der 55-Jährige im gleichen Atemzug mahnend an, dass es auch für den Erfolg in Osnabrück nur drei Punkte gegeben habe und man mit acht Zähler nach 15 Partien keineswegs zufrieden sei: „Wir müssen uns auf uns fokussieren, so dass wir unser Spiel konzentrieren. Zuletzt sind wir sehr kompakt und geschlossen aufgetreten und haben Torgefahr entwickelt. Daran müssen wir ansetzen und weitermachen.“ Auf der vor allem im zweiten Durchgang gezeigten Leistung lässt sich aufbauen und sie gibt Rückenwind für das Duell der beiden Aufsteiger gegen Eintracht Braunschweig.

Die Löwen haben nur fünf Zähler mehr auf dem Konto als die Rothosen und belegen aktuell den unteren Relegationsplatz. Zuletzt blieb die Elf von Daniel Meyer fünfmal in Folge sieglos, holte aber am vergangenen Montag einen Überraschungspunkt gegen Fortuna Düsseldorf. „Sie haben in der vordersten Front starke Abschlussspieler, die Tore erzielen können. Deshalb müssen wir höllisch aufpassen und konzentriert verteidigen“, so Trares, der ungewollt am vorletzten Spieltag der Vorsaison als Trainer von Waldhof Mannheim miterlebte, wie die Löwen durch den 3:2-Sieg den Sprung in die 2. Bundesliga perfekt machten.

Wiedersehen mit Fabio Kaufmann und Jannis Nikolaou

Damals bereits an Bord waren Kapitän Martin Kobylanski und Nick Proschwitz, zwei wichtige Stützen im Team Daniel Meyers, ebenso wie Fabio Kaufmann. Dieser feierte noch im Sommer den Aufstieg mit den Rothosen, wechselte dann aber zu den Niedersachsen. Er kehrt ebenso an den Dallenberg zurück wie Jannis Nikolaou, der in der Spielzeit 2017/18 die Kickschuhe für die Würzburger schnürte.

Neu – allerdings in Mainfranken – sind seit wenigen Wochen auch Marvin Pieringer, Rolf Feltscher, Martin Hasek, Stefan Maierhofer und Christian Strohdiek. Allesamt feierten bereits ihr Debüt im rot-weißen Trikot und haben bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen – auch mannschaftsintern. „Wir haben das Gefühl, es entsteht etwas Neues. Die Mannschaft wächst zusammen. Das ist eine Entwicklung, die dauert. Aber ich habe schon wahrgenommen, dass sich in den letzten Wochen etwas getan hat“, zeigt sich Trares angetan von den Neuverpflichtungen.

„Es wird Härtefälle geben“

Auch gegen die Braunschweiger steht das Quintett, ebenso wie der restliche Kader, zur Verfügung. „Alle sind im Training, alle sind heiß. Natürlich ist es schön, aus dem Vollen schöpfen zu können, aber es wird auch Härtefälle geben“, so der FWK-Cheftrainer vor dem neunten Duell beider Mannschaften. Dabei holten die Rothosen bisher zwei Siege und drei Remis. Drei Spiele gewann die Eintracht. In der vergangenen Spielzeit siegten beide jeweils zu Hause. Während die Löwen das Hinspiel mit 5:2 gewannen, entschieden die Mainfranken das zweite Duell am Dallenberg mit 3:1 für sich.