Urteil im Prozess um tödlichen Messerstich gefallen

Das Urteil im Prozess um einen tödlichen Messerstich ist gefallen. Die 40-jährige Angeklagte wurde zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und einem Alkoholentzug verurteilt, nicht aber wie von der Staatsanwaltschaft gefordert für Totschlag, sondern wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Das Gericht glaubte der Frau zwar, dass sie ihren Mann nicht töten wollte, ihre verschiedenen Versionen zum Tathergang waren allerdings auch nicht schlüssig. Im Sommer 2017 eskalierte ein Streit zwischen der Angeklagten und ihrem Mann, in dessen Verlauf die Frau ihrem Mann mit einem Steakmesser in den Hals gestochen hat. Der Mann erlag wenig später seinen Verletzungen.

Bereits 2014 saß die Frau im Gefängnis, weil sie ihren Mann in nahezu identischer Art und Weise schwer verletzt hatte.