2. Basketball-Bundesliga Pro-B: Frankenderby der Tabellennachbarn in der Feggrube

Die TG s.Oliver Würzburg will am Sonntag mit einem Heimsieg gegen den BBC Coburg in der Tabelle an den Oberfranken vorbei ziehen

Nächstes Vier-Punkte-Spiel für das Farmteam von s.Oliver Würzburg: Nach dem souveränen Erfolg in Karlsruhe ist am Sonntag um 18:00 Uhr Tabellennachbar BBC Coburg zum Franken-Kellerderby im Sportzentrum Feggrube am Start. Die Gäste aus Oberfranken haben das Hinspiel mit 77:74 gewonnen – um an ihnen vorbeizuziehen, braucht die TG s.Oliver Würzburg also einen Heimsieg mit mindestens vier Punkten Differenz.

Es wäre der vierte Sieg in Serie für die Unterfranken: „Wir haben Platz acht und die Playoffs noch im Visier. Aber auch wenn wir in der Playdownrunde spielen ist ein Sieg gegen Coburg sehr wichtig“, sagt TG-Trainer Liam Flynn: „Sie sind ein Team, das seht schnell spielt. Gerade ihre beiden Amerikaner sind auf dem Weg nach vorne sehr stark, deshalb wird die Transition-Verteidigung eine wichtige Rolle spielen. Außerdem setzen sie häufiger als die meisten anderen Gegner auf Zonenverteidigung, darauf haben wir die Mannschaft im Training vorbereitet.“

Seit Anfang Dezember steht beim BBC Coburg ein neuer Trainer an der Seitenlinie: Derrick Taylor soll den Aufsteiger zum Klassenerhalt führen. Von den fünf Spielen unter Leitung des ehemaligen Bamberger Spielmachers hat der BBC zwei von fünf Partien gewonnen, darunter ein überraschender Heimsieg gegen Spitzenreiter Elchingen. Auswärts sieht die Bilanz der Oberfranken, bei denen mit Power Forward Tevin Falzon aus Malta ein Neuzugang am Sonntag sein Debüt geben dürfte.

Er ist bereits der fünfte Ausländer im Kader des Aufsteigers, der in der ProB auswärts bisher nur wenig reissen konnte – vier der fünf Saisonsiege gelangen zuhause. Darunter das Hinspiel, in dem Miles Jackson Cartwright für die TG s.Oliver Würzburg 31 Punkte erzielte. Es war eine der ärgerlichsten Niederlagen der Saison: Eine Drei-Punkte-Führung vor der letzten Minute genügte den Unterfranken nicht zum Sieg, die Coburger erzielten in den letzten 43 Sekunden sieben Punkte und gewannen mit 77:74.