Feuer in Gemeinschaftsunterkunft Würzburg – Niemand verletzt

Am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr ist in einer Wohnung in einer Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg Unterdürrbach aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt, das betroffene Gebäude war sicherheitshalber durch Einsatzkräfte geräumt worden.  Zunächst war ein Großaufgebot der Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Gemeinschaftsunterkunft geeilt, da das Ausmaß des Brandes anfangs nicht klar war. Letztendlich hatte es in einem Wohngebäude der Unterkunft in einer Wohnung gebrannt und die Rauchgase sich in den Räumen ausgebreitet. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Aktuell wird organsiert, dass die betroffenen Flüchtlinge in Schweinfurt untergebracht werden.

Verdacht der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie – zwei Beschuldigte vorläufig festgenommen

Im Stadtgebiet Würzburg kam es zu einer groß angelegten Durchsuchungsaktion wegen des Verdachts der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie. Zwei Tatverdächtige aus Würzburg wurden vorläufig festgenommen. Diese sollen nach derzeitigem Stand ausschließlich männliche Opfer im Kindesalter im sogenannten „Darknet“ verbreitet haben. Auch eine Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof erhielt einen Durchsuchungsbeschluss. Die Leitung ist informiert. Außerdem stehen Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken als Ansprechpartner für Eltern und Personal bereit.

 

s.Oliver Würzburg verliert knapp das Viertelfinal-Hinspiel im Fiba Europe-Cup

Im Viertelfinale des Fiba Europe-Cups hat s.Oliver Würzburg das Hinspiel bei den Bakken Bears in Dänemark mit 75:76 verloren.

Zur Pause führt Würzburg mit 46:40, das dritte Viertel geht aber dann mit 24:17 an die Hausherren. Im letzten Durchgang führen stets die Gastgeber, die in der Gruppenphase hinter Würzburgs Achtelfinal-Gegner Saratov den zweiten Platz belegt hatten.

Die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fällt am kommenden Mittwoch im Rückspiel in der Würzburger s.Oliver Arena.

Bester Würzburger Werfer ist Devin Oliver mit 17 Punkten, auch Jordan Hulls (13) und Xavier Cooks (12) punkten zweistellig, Gabriel Olaseni pflückt sich 13 Rebounds.

s.Oliver Würzburg kämpft in Dänemark um Halbfinal-Ticket

DUELL UMS HALBFINALE BEGINNT IN DÄNEMARK 

s.Oliver Würzburg tritt im FIBA Europe Cup-Viertelfinale am Mittwoch um 18:30 Uhr zum Hinspiel bei den Bakken Bears in Aarhus an – Rückspiel am 27. März um 19:00 Uhr in der s.Oliver Arena

Würzburg – Frankfurt – Amsterdam – Billund – Aarhus: Das war die Reiseroute von s.Oliver Würzburg am Dienstag zum Hinspiel im FIBA Europe Cup-Viertelfinale. Das Duell um einen Platz unter den besten vier Teams des Wettbewerbs beginnt am Mittwoch um 18:30 Uhr beim dänischen Rekordmeister Bakken Bears. Die Partie aus der 50 Jahre alten Vejlby-Risskov Hallen, die 1.152 Zuschauern Platz bietet, wird live und kostenfrei auf dem Youtube-Kanal der FIBA üertragen. Das Rückspiel findet eine Woche später (Mittwoch, 27. März, 19:00 Uhr) in der s.Oliver Arena statt.

Ein Würzburger Spieler kennt sich in Dänemark besonders gut aus: Skyler Bowlin spielte von 2013 bis 2015 drei Jahre lang für Horsens IC, erreichte mit dem Club zweimal das Halbfinale und gewann 2015 die dänische Meisterschaft. Die beiden Städte Horsens und Aarhus liegen gerade mal 50 Kilometer auseinander: „Ich freue mich darauf, wieder einmal in Dänemark zu spielen. Bakken war unser großer Rivale in meinen drei Jahren dort, ich habe viele gute Erinnerungen an die Spiele“, sagt der 29-Jährige, der in Dänemark auch seine Verlobte Camilla kennengelernt hat: „Ihre Familie wird in der Halle sein, und ich werde viele alte Freunde treffen.“

Die Bakken Bears sind mit 16 Meisterschaften und 9 Pokalsiegen der Rekord-Titelträger Dänemarks. In den vergangenen acht Jahren waren sie sechsmal Meister, nur unterbrochen 2015 und 2016 durch Horsens IC. Ihre erste Europapokal-Teilnahme datiert aus der Saison 2004/2005. Vor zwei Jahren spielten die Bären aus Aarhus in der Basketball Champions League, in der vergangenen Saison erreichten sie das Halbfinale im FIBA Europe Cup. „Es wird mit Sicherheit nicht leicht gegen Bakken. Sie haben eine starke, athletische und tief besetzte Mannschaft und viel Erfahrung und Erfolg im FIBA Europe Cup. Wir müssen unser Spiel spielen, gut verteidigen und ihr Spiel langsam machen“, so Bowlin.

Die Gastgeber sind auch in dieser Saison wieder Tabellenführer in Dänemark – mit 22 Siegen aus 24 Spielen starten sie an diesem Freitag als Top-Favorit auf den Meistertitel in die Playoffs. Zu Beginn der Saison scheiterten die Bakken Bears in der zweiten Runde der Qualifikation zur Basketball Champions League an Spirou Charleroi aus Belgien und gewannen danach alle sechs Spiele in der ersten Gruppenphase des FIBA Europe Cup. In der Zwischenrunde belegten sie hinter Würzburgs Achtelfinalgegner Avtodor Saratov mit drei Siegen und drei Niederlage Platz zwei der Gruppe L, im Achtelfinale setzten sie sich in der Addition beider Spiele mit 22 Punkten Vorsprung deutlich gegen Ironi Ness Ziona aus Israel durch.

Das Team von Trainer Steffen Wich hat mit 99,4 erzielten Punkten pro Spiel die beste Offensivausbeute aller FEC-Clubs und ist tiefer besetzt als alle bisherigen Gegner von s.Oliver Würzburg: Gleich neun Akteure kommen zwischen 14 und 26 Minuten im Schnitt zum Einsatz und erzielen zwischen 8,3 und 13,4 Punkte pro Partie. Top-Scorer sind bei beiden erfahrenen US-Amerikaner Tobin Carberry und Ryan Evans, gefolgt vom senegalesischen Center Michel Diouf und dem dänischen Nationalspieler Darko Jukic.

Aufgrund des Playoff-Formats im FIBA Europe Cup mit Hin- und Rückspiel, deren Ergebnisse zusammengezählt werden, kommt es für s.Oliver Würzburg im Auswärtsspiel wieder darauf an, sich eine möglichst gute Aisgangsposition für die zweite Hälfte des Duells in der s.Oliver Arena zu verschaffen. Tickets für das Rückspiel am 27. März sind zum Preis ab 5 Euro im Online-Ticketshop von s.Oliver Würzburg erhältlich.

Flucht aus dem Bezirkskrankenhaus Lohr – Polizei sucht nach Eugen Sichwart

© Foto: Polizei

Am Sonntagabend ist Eugen Sichwart, der unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung im Bezirkskrankenhaus ist, aus der geschlossenen Abteilung in Lohr am Main entwichen. Um circa 22.:15 Uhr brach er gewaltsam mit zwei Probanden die Verriegelung eines Fensters und flüchtete über den Zaun des Geländes. Die zwei anderen Männer wurden noch auf dem Klinikgelände erfasst.
Er kann wie folgt beschrieben werden:

Etwa 170 cm groß
Schlanke Figur
Schmales Gesicht
Braune, bis über die Ohren reichende glatte Haare
Tätowierung am linken Oberarm (Herz)
Bekleidet mit dunkler Jogginghose und dunklem Pullover

Zeugen, die denken Eugen Sichwart gesehen zu haben oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort kennen, melden sich bitte über den Notruf 110.

Würzburger iWelt-Marathon sucht dringend nach Helfern!

Helfernotstand in Würzburg! Marathon als Helfer erleben und Abiball finanzieren

Für den 19. iWelt-Marathon am 26. Mai 2019 suchen die Veranstalter verzweifelt Helfer, insbesondere zur Absicherung der Strecke. Ohne diese Helfer würden zusätzlich Kosten von über 25.000 Euro entstehen, die ab dem kommenden Jahr auf die Teilnehmer ungelegt werden müssten. Die Zukunft des Würzburger Marathons wäre akut gefährdet.

Wer beim größten Marathon Nordbayerns hautnah dabei sein will und mindestens 16 Jahre alt ist, kann eine E-Mail an streckenposten@wuerzburg-marathon.de schreiben. Wer die Läufer an einem Getränkestand unterstützen will, schreibt an versorgungsstationen@wuerzburg-marathon.de.

Die Helfer erhalten selbstverständlich eine Einweisung in ihre verantwortungsvolle Tätigkeit. Außerdem dürfen sie sich auf einen Verpflegungsbeutel am Marathonsonntag und ein hochwertiges Helfershirt freuen.

Gruppen können nach Absprache auch gemeinsam eingesetzt werden. Vereine, die ganze Helfergruppen stellen, erhalten zusätzlich eine finanzielle Unterstützung für ihre Vereinskasse. Ähnliches gilt für Schulklassen der Oberstufe: Ihnen zahlt der Stadtmarathon, wenn sie eine große Gruppe melden, 15 Euro pro Helfer (ab 16 Jahren).

Auf diese Weise lässt sich ein beträchtlicher Teil der Kosten des Abiballs oder einer anderen Veranstaltung finanzieren. Denn immerhin kommen bei 50 Schülern 750 Euro in die Kasse. Interessierte Schulen oder Schüler sollten sich schnell per E-Mail bei Matthias Mazetti unter m.mazetti@wuerzburg-marathon.de melden. Das besondere Angebot ist nämlich begrenzt: Es gilt nur so lange, bis die notwendige Helferzahl erreicht ist.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wuerzburg-marathon.de/helfer im Internet.

HSV Bergtheim muss sich knapp geschlagen geben

Frauen Bayernliga HSG Freising/Neufahrn – HSV Bergtheim 15:10 (26:24)

Nach einer durch zu viele Fehler geprägte erste Spielhälfte zeigten Bergtheims Damen im zweiten Spielabschnitt eine starke kämpferische Leistung, konnten aber eine knappe 24:26 Niederlage nicht mehr vermeiden.

Bergtheim begann zwar engagiert und mit dem unbedingten Willen, die Punkte mitzunehmen aber dieses Vorhaben scheiterte an einer zu löchrigen Abwehr und zu vielen technischen Schnitzern. Im zweiten Spielabschnitt konnte Bergtheim seine Fehler minimieren und mit viel Leidenschaft wurde um jeden Ball gekämpft. So erreichte man in der 51. Minute den Anschluss und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Leider musste man immer wieder Entscheidungen hinnehmen die nicht ganz nachvollziehbar waren. Am Ende fehlte das letzte Quentchen, um zumindestens einen Punkt mitzunehmen.

Trainer Moritz Kreisel lobte trotzdem sein Team weil es den Kampf angenommen und dann auch gut gespielt hat. „Beim nächsten Spiel müssen wir nur von Anfang an so spielen, dann passt es“ war sein Schlusskommentar.

Es spielten: Pia Kunzmann (TW), Jennifer Mathan (TW), Tanja Bausenwein (3), Martina Gerdes (3), Carina Halbig (2), Tina Hartl (2), Lilith Reichert, Anna Renner (3), Ronja Schwalbe (3), Lisa Seibert (6), Svenja Winheim (1/1), Anna Zimmer (1)

Spielfilm: 3:1 (6.) – 5:5 (14.) – 11:6 (24.) – 15:10 – HZ
18:10 (36.) – 20:14 (41.) – 21:20 (51.) – 24:23 (54.) – 26:24.

TG s.Oliver Würzburg verliert in den Play-Downs auch gegen Rhöndorf

RHÖNDORFER TRIO NICHT ZU STOPPEN 

Die TG s.Oliver Würzburg muss sich trotz 29 Punkten von Justin Smith im Dragon-Dome mit 90:98 geschlagen geben – Nächstes Playdown-Heimspiel am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr in der Feggrube gegen die RheinStars Köln 

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Angriff hat die TG s.Oliver Würzburg auch am zweiten Spieltag der ProB-Playdownrunde eine Niederlage hinnehmen müssen: „Unter dem Strich haben wir nicht gut genug verteidigt, um in Rhöndorf zu gewinnen“, sagte Trainer Eric Detlev nach dem 90:98 im Dragon Dome. Top-Scorer der Partie war Justin Smith, der an alter Wirkungsstätte 29 Punkte erzielte.

An der Situation der Unterfranken hat sich nichts verändert: Weil der BBC Coburg sich am Sonntag bei den RheinStars Köln mit 78:72 durchsetzen konnte, ist der Abstand auf die Abstiegsplätze gleich geblieben. An den verbleibenden vier Spieltagen kann sich die TG s.Oliver Würzburg somit immer noch eine Niederlage mehr erlauben als Rhöndorf und Köln.

„Wir haben deutlich besser gespielt als in den beiden Spielen davor, auch wenn im Angriff unsere Würfe teilweise nicht gefallen sind. Rhöndorf hatte offensiv einen besonders guten Tag erwischt und wahrscheinlich seine beste Dreierquote der gesamten Saison“, so Detlev. An Einsatz und Kampfgeist seiner Schützlinge lag es wie immer nicht: Bis zur 14. Minute war die Partie völlig offen (33:33), und die Sechs-Punkte-Führung der Hausherren zur Halbzeit (48:40) konnte Jonas Weitzel kurz vor Ende des dritten Viertels mit einem Dunk auf 69:67 reduzieren.

Leider hatte das starke Rhöndorfer Trio Kwan Waller (27 Punkte), Zygmiantas Riauka (24) und Bo Meister (21/4 Dreier) im vierten Abschnitt wieder die passenden Antworten auf die Würzburger Aufholjagd parat, während bei den Gästen die Dreier im gesamten Spiel nicht so hochprozentig wie gewohnt fallen wollten. Knapp drei Minuten vor dem Ende war die TG s.Oliver Würzburg zwar immer noch in Schlagdistanz (92:87, 38. Minute), die Wende sollte aber nicht mehr gelingen.

Umso wichtiger ist das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die RheinStars Köln: Sprungball im TGW-Sportzentrum Feggrube ist um 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Dragons Rhöndorf – TG s.Oliver Würzburg 98:90 (28:26, 22:16, 22:25, 26:23)

Für Würzburg spielten:
Justin Smith 29 Punkte (9 Rebounds) Jonas Weitzel 21, Badu Buck 12/1 Dreier, Lennart Stechmann 8/2, Fynn Fischer 6, Julian Albus 5/1, Tim Eisenberger 5/1, Julius Böhmer 4/1, Philipp Hadenfeldt (7 Assists), Michael Javernik.

Historischer Wurf von Dirk Nowitzki in der NBA

Der Würzburger Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks hat sich auf Rang sechs in der ewigen Scorerliste der NBA geschoben. Gegen New Orleans gelingt ihm der entscheidende Wurf in typischer Nowitzki-Manier.

In der 4. Minute war es bereits soweit: mit einem Sprungwurf gelangen ihm die historischen Punkte – Dirk Nowitzki hatte damit in der ewigen Scorerliste der NBA die Legende Wilt Chamberlain überholt und steht nun auf Rang sechs der besten Scorer in der NBA-Geschichte. Chamberlain ist bis heute der einzige NBA-Spieler, der in einem Spiel 100 Punkte erzielt hat. Bei den Big Man steht nur noch Kareem Abdul-Jabbar  vor dem Deutschen.

In der Partie gegen die New Orleans Pelicans musste sich Nowitzki (8 Punkte) mit Dallas aber mit 125:129 nach Verlängerung geschlagen geben.

Auch sein Würzburger Teamkollege Maxi Kleber steuerte neun Punkte, sechs Rebounds, zwei Assists und zwei Blocks bei.

Die Mavericks weisen durch die 42. Saison-Niederlage gemeinsam mit den Memphis Grizzlies die zweitschlechteste Bilanz im Westen auf.

Hammer – Wölfe besiegen Tabellenführer

2. Handball-Bundesliga // Spieltag 26:

DJK Rimpar Wölfe – HBW Balingen-Weilstetten 26:25 (13:11)

Zuschauer: 2.198

Die DJK Rimpar Wölfe sorgt für den Überraschungscoup in der 2. Handball Bundesliga: das Wolfsrudel schlägt den Tabellenführer Balingen 26:25. Das Hinspiel ging noch deutlich 20:31 verloren. Am kommenden Samstag ist Rimpar in Ferndorf zu Gast.

Erfolgreich – s.Oliver Würzburg entführt Punkte aus Frankfurt

Basketball-Bundesliga // Spieltag 24:

FRAPORT SKYLINERS – s.Oliver Würzburg 77:91

Viertelergebnisse: 13:24 // 16:17 // 22:20 // 26:30

Nächstes Spiel.

s.Oliver Würzburg – FC Bayern München // 25.03 // 19.00 Uhr

Scheibe eingeschlagen und Hochzeitsspalier – mehrere Polizeieinsätze um Bayernderby

Das Bayernderby in der 3. Fußballbundesliga zwischen den Würzburger Kickers und dem TSV 1860 München am Samstag forderte Polizei und Einsatzkräfte. Etwa 2600 Anhänger des TSV sind mit nach Würzburg gereist und einige davon randalierten vor Spielbeginn in der Würzburger Innenstadt. Um 11 Uhr war die Polizei erstmals im Einsatz, da aus einer Gruppe von etwa 80  Personen heraus in der Sanderstraße die Scheibe des „Café MuCK“ eingeschlagen worden war. Die Polizei hat daraufhin in der Peterstraße mehrere Personen vorläufig festgenommen. In diesem Zusammenhang kam es zu einem kuriosen Zwischenfall: zeitgleich zum Polizeieinsatz war vor der Kirhe St. Peter und Paul eine Hochzeitsgesellschaft anwesend, bei der die Polizei aus Sicherheitsgründen gewissermaßen „Spalier“ gestanden hat, so Enrico Ball vom Polizeipräsidium Unterfranken. Wiederum vor Spielbeginn kam es auf Höhe der Domstraße in der Straßenbahn zu einer Auseinandersetzung zwischen einer größeren Personengruppe. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen. Das Spiel selbst sowie die Abreise der Fans ist aus polizeilicher Sicht ohne größere Zwischenfälle abgelaufen.

Derbysieg – Würzburger Kickers schlagen 1860 München

3. Liga // Spieltag 29:

Würzburger Kickers – 1860 München 2:1 (2:1)

Die Rothosen schlagen die Löwen in der ausverkauften Flyeralarm Arena 2:1. Ademi (20.) und Elva (27.) sorgten für die 2:0 Führung. Lex (31.) schaffte den Anschlusstreffer – allerdings das letzte Tor des Tages.

Würzburg hat nun 41 Punkte – klettert auf Tabellenplatz 5.

Zuschauer: 10.006

Nächstes Spiel: Großaspach – Würzburg // 23.03 // 14.00 Uhr

Spielabsage – Wetterlage verhindert Stadtderby

Das Bayernligaspiel der Kickers U23 gegen den Würzburger FV ist abgesagt. Die schlechte Wetterlage verhindert das Freitagspiel.

s.Oliver Würzburg schafft historischen Sieg im internationalen Wettbewerb

DREI STARKE VIERTEL GEGEN SARATOV
FIBA Europe Cup: s.Oliver Würzburg besiegt die Russen auch im Achtelfinal-Rückspiel mit 94:90 (41:48) – Im Viertelfinale geht es am 20. und 27. März gegen die Bakken Bears aus Dänemark – BBL-Heimspiel gegen Bayern München wird auf den 25. März vorverlegt

Das europäische Abenteuer geht weiter: s.Oliver Würzburg hat sich auch im Rückspiel des FIBA Europe Cup-Achtelfinales knapp gegen Avtodor Saratov durchgesetzt und trifft im Viertelfinale am 20. und 27. März auf den dänischen Vertreter Bakken Bears aus Aarhus. Nach einem durchwachsenen Start drehten die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer am Mittwochabend vor gut 1.600 Zuschauern in der s.Oliver Arena die Partie gegen die Gäste aus Russland durch eine starke Leistung in den letzten 27 Minuten. Johannes Richter war mit 16 Punkten Topscorer beim 94:90-Heimsieg gegen Saratov, fünf weitere Spieler punkteten ebenfalls zweistellig.

Mit drei Zählern Vorsprung gingen die Hausherren nach ihrem 79:76-Erfolg im Hinspiel in die entscheidenden 40 Minuten des Achtelfinales gegen russische Gäste, die von Anfang an energisch zu Werke gingen und in der Anfangsphase in der Offensive die besseren Aktionen hatten. Das wirkte sich unter den Augen der Talentspäher von 18 NBA-Clubs ab der 6. Minute aus, weil Saratov den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen ließ: Durch einen 7:1-Lauf gingen die Gäste in der 8. Minute mit 8:14 in Führung gehen. Dadurch war der Würzburger Vorsprung aus dem Hinspiel bereits verspielt, und bis zum Ende des ersten Viertels konnten Anthony Ireland und Kapitän Artem Zabelin die Führung der Russen sogar auf 12:23 ausbauen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts ging es in diesem Stil weiter – bis zur 13. Minute hatte Saratov den Abstand bereits auf 16 Punkte ausgebaut (14:30). s.Oliver Würzburg zeigte sich davon aber völlig unbeeindruckt und kämpfte sich mit dem Selbstvertrauen aus acht FEC-Siegen in Serie im Anschluss Punkt um Punkt zurück in die Partie. Devin Oliver startete die Aufholjagd mit zwei Dreiern in Folge, und zwischen der 15. und 18. Minute war es dann Johannes Richter, der sich immer wieder in Brettnähe durchsetzen und zwölf Punkte in Serie erzielen konnte. Nach zwei weiteren Drei-Punkte-Treffern von Jordan Hulls und Xavier Cooks waren die Gastgeber noch vor dem Seitenwechsel wieder in Schlagdistanz.

Auch aus der Kabine kamen die Hausherren deutlich entschlossener als Saratov – bis zur 25. Minute drehten Skyler Bowlin und Mike Morrison den Spielstand fast im Alleingang. Ein 13:0-Lauf, darunter zwei Dreier und ein schöner Floater von Bowlin, brachten die Würzburger 58:53-Führung. Die Gäste aus Russland gaben nicht auf und konnten bis zum Ende des dritten Abschnitts wieder ausgleichen (72:72).

Die erste Hälfte des vierten Viertels gehörte dann aber wieder den Gastgebern – ein Korbleger von Youngster Joshua Obiesie brachte die 85:77-Führung in der 36. Minute und damit als Gesamtergebnis einen Elf-Punkte-Vorsprung. Drei Minuten benötigen Trae Golden, D.J. Newbill und Boris Savovic anschließend, um Saratov erneut auf 87:85 heranzubringen und im Kampf um das Viertelfinale noch einmal Morgenluft zu wittern. s.Oliver Würzburg ließ in der Schlussphase aber nichts mehr anbrennen – Xavier Cooks sorgte schließlich 22 Sekunden vor dem Ende mit einem Dunking zum 91:87 für die endgültige Entscheidung.

Im Viertelfinale wartet jetzt mit den Bakken Bears das offensivstärkste Team des Wettbewerbs – die Dänen setzten sich im Achtelfinale mit insgesamt 22 Punkten Differenz gegen Ironi Ness Ziona aus Israel durch. Das Hinspiel findet am kommenden Mittwoch in Dänemark statt, das Rückspiel am Mittwoch, den 27. März um 19:00 Uhr in der s.Oliver Arena.

Das für den 26. März um 20:30 Uhr angesetzte easyCredit BBL-Heimspiel von s.Oliver Würzburg gegen den FC Bayern München muss daher um einen Tag auf Montag, 24. März (Sprungball 19:00 Uhr) vorverlegt werden. Alle bisher gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

s.Oliver Würzburg – Avtodor Saratov 94:90 (12:23, 29:25, 31:24, 22:18)

Für s.Oliver Würzburg spielten: 
Johannes Richter 16 Punkte, Devin Oliver 14/3 Dreier, Xavier Cooks 13/1 (8 Assists), Skyler Bowlin 12/3, Mike Morrison 11 (10 Rebounds), Jordan Hulls 10/2, Joshua Obiesie 9, Cameron Wells 9/1, Felix Hoffmann, Gabriel Olaseni.

Top-Performer Saratov: 
Golden 24/3 Dreier, Kravish 20, Newbill 12/2, Savovic 11 (12 Rebounds).

Key Stats
Punkte aus Ballverlusten: Würzburg 25 – Saratov 11
Punkte von der Bank: Würzburg 49 – Saratov 23
Ballverluste: Würzburg 9 – Saratov 16
Assists: Würzburg 26 – Saratov 18

Stimmen zum Spiel 

Johannes Richter, s.Oliver Würzburg:
„Es war ein hartes Spiel, Saratov ist ein sehr guter Gegner, sie sind sehr talentiert. Es war ein harter Kampf für uns, vor allem weil wir im ersten Viertel Probleme hatten. Dann sind wir aber gut ins Spiel reingekommen und konnten es zum Glück noch drehen. Heute sind auch ein paar Bälle zu mir gekommen und ich habe sie reingemacht. Wir sind durch die Emotionalität ab dem zweiten Viertel ins Spiel gekommen und es war am Ende verdient.“

Denis Wucherer, Headcoach s.Oliver Würzburg:
„Das war eine gute Nummer heute, ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Das erste Viertel war natürlich suboptimal, aber da hat der Gegner auch gezeigt wieviel Talent und Qualität in seiner ersten Fünf steckt. Sie haben einige gute Spieler, die auch schon auf einem ganz anderen Niveau gespielt haben. Aber wie wir dann zurückgekommen sind und drei Viertel gespielt haben war richtig gut. Dementsprechend sind wir insgesamt sehr verdient ins Viertelfinale eingezogen.“

s.Oliver Würzburg kämpft gegen Saratov um das Viertelfinale im Fiba Europe-Cup

MIT KNAPPEM VORSPRUNG INS HEIMSPIEL 

s.Oliver Würzburg spielt am Mittwoch um 19:00 Uhr gegen Avtodor Saratov im FIBA Europe Cup um den Einzug ins Viertelfinale – Tickets aller Kategorien ab 5 Euro im Online-Shop und an der Abendkasse

Viel knapper könnte der Vorsprung vor dem Rückspiel nicht sein: s.Oliver Würzburg kämpft am Mittwoch in der heimischen s.Oliver Arena gegen Avtodor Saratov um den Einzug ins Viertelfinale im FIBA Europe Cup. Nach dem 79:76-Erfolg in Russland vor Wochenfrist können sich die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer eine Niederlage mit maximal zwei Punkten Differenz leisten. Sprungball ist am Mittwochabend um 19:00 Uhr, Tickets ab 5 Euro sind im Online-Ticketshop und ab 17:30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Dieses Mal sind es die Gäste aus Russland, die eine sehr lange Reise auf sich nehmen müssen, Saratov hat außerdem nach einer deutlichen Niederlage in St. Petersburg in der VTB United League am Sonntagabend einen Tag weniger Zeit zur Regeneration und Vorbereitung. Denis Wucherer erwartet trotz dieser kleinen Vorteile auch vor den eigenen Fans wie im Hinspiel ein spannendes Duell auf Augenhöhe: „Es ist gerade mal Halbzeit in diesem Duell, es sind noch vierzig Minuten zu spielen. Hier treffen zwei starke Mannschaften aufeinander, die den Wettbewerb in der Zwischenrunde dominiert haben. Ich denke nicht, dass bei so einem knappen Ergebnis ein Team vor dem Rückspiel einen Vorteil hat“, sagte er bereits nach dem Auswärtssieg an der Wolga.

Im FIBA Europe Cup werden alle Playoff-Runden inklusive Finale in Hin- und Rückspiel ausgetragen, aufgrund der starken Zwischenrunde hätte s.Oliver Würzburg bis ins Endspiel immer im zweiten Spiel Heimrecht. Die Ergebnisse beider Partien werden addiert, so dass den Gastgebern am Mittwoch jedes Ergebnis bis hin zu einer Niederlage mit zwei Punkten Unterschied zum Weiterkommen reicht. Sollten die Gäste aus Russland nach vier Vierteln mit drei Punkten führen, wird die Partie verlängert. Jeder Sieg von Saratov mit vier oder mehr Zählern Differenz bedeutet das Aus für s.Oliver Würzburg.

Ein Schlüssel zum Erfolg in der ersten Begegnung war die starke Würzburger Verteidigung, die das zweitbeste Offensivteam im FIBA Europe Cup in eigener Halle auf 76 Punkten hielt. Auch im Rückspiel wird es darauf ankommen, die guten Scorer der Gäste so gut wie möglich zu kontrollieren. Die beiden US-Amerikaner Trae Golden und Perrin Buford sind im FEC pro Partie zusammen für 34 Punkte gut, dazu kommt der ehemalige Münchner Boris Savovic mit 14,6 Zählern im Schnitt.

Als Beobachter der Begegnung haben sich Talent-Später von knapp zwanzig NBA-Teams angekündigt, die nicht nur Würzburgs Youngster Joshua Obiesie, sondern auch den 18-jährigen Nikita Mikhailowskii unter die Lupe nehmen wollen. Der junge Russe hat im Hinspiel 13 Punkte für Avtodor Saratov erzielt.

Sprungball zum Do-Or-Die-Spiel gegen den Tabellenneunten der VTB United League ist am Mittwoch um 19 Uhr – fußballinteressierte Basketballfans können also im Anschluss an die Partie rechtzeitig zur Entscheidung in der Champions League zwischen dem FC Bayern München und dem FC Liverpool vor ihren Fernsehgeräten sein. Tickets für das Achtelfinale gibt es ab 5 Euro im Online-Ticketshop von s.Oliver Würzburg und am Mittwoch ab 17:30 Uhr an der Abendkasse.

Im Viertelfinale wartet der Sieger der Begegnung zwischen den Bakken Bears aus Dänemark und Ironi Ness Ziona aus Israel – die Dänen haben das Hinspiel mit 91:74 gewonnen und gehen daher mit einem 17-Punkte-Vorsprung in das Rückspiel in Tel Aviv.

Unentschieden – Kickers holen Punkt in Meppen

3. Liga // Spieltag 28:

SV Meppen – Würzburger Kickers 1:1 (0:1)

Die Würzburger Kickers teilen die Punkte mit Meppen – 1:1 das Endergebnis. Die Rothosen in Halbzeit 1 mit guten Chancen – es springt aber nur ein Tor heraus (Gnaase, 24.). Überraschend der Ausgleich kurz nach dem Seitenwechsel (Proschwitz, 48.). Würzburg ab Minute 77 in Unterzahl (Gelb-Rot Breitkreuz).

Zuschauer: 6.760

Spieltag 29: Würzburger Kickers – 1860 München // 16.März // 14.00 Uhr

 

Basketball Bundesliga – Würzburg holt Saisonsieg Nr. 11

Basketball – Bundesliga  // Spieltag 22:

s.Oliver Würzburg – Mitteldeutscher BC 84:77 (36:35)

Würzburg holt Schwung in Richtung Playoff-Plätze – besiegt den MBC 84:77.

Viertelergebnisse: 15:15 // 21:20 // 27:20 // 21:22

Bundesligaspieltag 23: FRAPORT Skyliners – s.Oliver Würzburg  // 17.03.2019 // 15.00 Uhr

 

3. Liga – Kickers kehren mit Punkt aus Braunschweig zurück

3. Liga // Spieltag 27:

Eintracht Braunschweig – Würzburger Kickers  2:2 (0:1)

Die Kickers 2 Mal in Führung – am Ende reicht es nur für einen Punkt – 2:2 der Endstand in Braunschweig.

Tore: 0:1 Elva (27.) – 1:1 Otto (60.) – 1:2 Kurzweg (68.) – 2:2 Pfitzner (82. Elfmeter)

Zuschauer: 17.030

Nächstes Spiel: SV Meppen – Würzburger Kickers // 12.03.2019 // 19.00 Uhr

Pech – Pfostentreffer verhindert Rimpars Punktgewinn

2. Handball-Bundesliga // Spieltag 25:

ASV Hamm-Westfalen – DJK Rimpar Wölfe 26:25 (15:11)

Trotz toller Aufholjagd fehlt am Schluss ein Tor zum Unentschieden: Rimpar verliert in Hamm 25:26.

Die Partie zu Beginn ausgeglichen. Beim Stand von 5:4 für den ASV bleibt das Wolfsrudel eine lange Phase ohne Torerfolg: Hamm zieht davon – 13:4 der Zwischenstand. Rimpar zeigt aber Moral – kurz vor Schluss fehlt nur ein Treffer zum Unentschieden. DJK Kapitän Patrick Schmidt trifft kurz vor Schluss nur das Aluminium – bitter.

Kickers erhalten Anerkennung als Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum

Erstes Bundesliga-NLZ in Unterfranken

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat dem FC Würzburger Kickers Anfang März im Anschluss an die Sitzung des DFB-Jugendausschusses mitgeteilt, dass das langwierige Anerkennungsverfahren abgeschlossen ist und der FWK zum 1. Juli 2019 die Anerkennung als Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum erhält.

 

Damit haben die Kickers, deren NLZ künftig – der Tradition folgend – den Namen „DIE KLEINEN ROTHOSEN“ trägt, ein Alleinstellungsmerkmal in der Region, auf das die Verantwortlichen über einen langen Zeitraum intensiv hingearbeitet hatten. Schließlich ist das NLZ der Rothosen das erste Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum in der Geschichte des unterfränkischen Fußballs und das einzige im Umkreis von 100 Kilometern.

 

„Mit Zuerkennung des von uns angestrebten Status als Bundesliga-NLZ erhalten wir die Belohnung und Anerkennung unserer intensiven Arbeit in den vergangenen Jahren. Hier gebührt Jochen und seinem Team ein Riesenkompliment. Mit unfassbar hohem Einsatz haben wir diesen Schritt auch ohne professionelle externe Expertise geschafft, worauf der gesamte Verein stolz sein kann“, sagt FWK-Präsident Daniel Sauer.

Quelle: Würzburger Kickers