Stärkung der Ortskerne – Landkreis Schweinfurt lobt Gestaltungspreis aus

Um die Innenentwicklung in den Dörfern weiter voranzubringen lobt der Landkreis Schweinfurt in diesem Jahr zum ersten Mal einen Gestaltungspreis aus. Hierfür werden besonders gelungene Sanierungs-, Umbau- oder Neubauobjekten in den Ortskernen des Landkreises gesucht.

10 Kilogramm Drogen in Kofferaum gefunden

DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. Einen offensichtlich richtigen Riecher hatte die Polizei am Donnerstag. Sie stoppte einen 55-Jährigen, der gemeinsam mit einem mutmaßlichen Komplizen, über zehn Kilogramm Drogen im Fahrzeug mit sich führte.

Die Beamten hatten sich gegen 14.45 Uhr entschlossen, einen auf der A 3 in Richtung Nürnberg fahrenden Kia zu kontrollieren. Schon beim ersten Kontakt mit den beiden Insassen des Fahrzeugs schlug den Beamten starker Marihuana-Geruch entgegen. Zunächst gaben die Männer an, keine verbotenen Substanzen im Fahrzeug mit sich zu führen. Bei der anschließenden Überprüfung des Pkw wurden die Fahnder allerdings sehr schnell fündig. Rund zehn Kilogramm Marihuana und eine geringe Menge Kokain stellten die Verkehrspolizisten sicher. Die sofortige Festnahme der beiden Beschuldigten war die Folge.

In enger Abstimmung mit der Würzburger Staatsanwaltschaft wurden zudem das Fahrzeug sichergestellt und die Wohnungen des Duos in Hessen nach weiteren Drogen durchsucht. Auch hier wurden weitere Betäubungsmittel, Drogenutensilien und Schmuck, der offenbar bei Diebstahlsdelikten erlangt wurde, sichergestellt. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich weiterhin heraus, dass der 55-Jährige das Fahrzeug ohne Führerschein und Versicherungsschutz gelenkt hatte.

Gegen beide Männer wurde Haftbefehl wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen.

Neue Datenschutzgrundverordnung ruft Betrüger auf den Plan

UNTERFRANKEN. Viele Bürgerinnen und Bürger finden derzeit mehr oder weniger zahlreiche E-Mails von Firmen in ihrem Posteingang, bei denen es um die heute in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung geht. Die Erfahrung, dass auch Betrüger auf dieser „Welle mitschwimmen“, mussten jetzt zwei Unterfranken machen.

Bei der Kripo sind zumindest zwei Fälle bekannt geworden, bei denen die Betrüger eine sogenannte Phishing-Mail verschickten. Sie täuschten dabei vor, dass es sich um die E-Mail einer Bank handelt und forderten die Adressaten auf, unter anderem ihre Kontodaten samt PIN in eine Maske einzugeben. Als Grund hierfür schrieben die Täter den „Kunden“, dass dies wegen der neuen Datenschutzgrundverordnung erforderlich sei.

In einem der beiden Fälle transferierten die Täter in der Folge insgesamt 18.700 Euro vom Konto des gutgläubigen Kunden ins Ausland. Die Bank des Mannes wird sich glücklicherweise wohl kulant zeigen, so dass ihm kein finanzieller Schaden entstehen sollte. In einem zweiten Fall flog der Betrug rechtzeitig auf, da der Kunde bei seiner Bank anrief und erfuhr, dass es eine derartige Abfrage persönlicher Daten nicht gibt.

Die Polizei mahnt alle Inhaber von E-Mail-Konten zu besonderer Vorsicht. Die Tatsache, dass derzeit relativ viel Firmen/Kundenkorrespondenz stattfindet, ist offensichtlich auch von den Betrügern als Sicherheitslücke erkannt worden.

Deswegen rät die Polizei:

  • Prüfen Sie Absender und Inhalt der E-Mails in Ruhe und sorgfältig
  • Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Überprüfen Sie die Adressleiste in Ihrem Browser. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden. Tragen Sie ständig benötigte Internet-Adressen in die Favoritenliste Ihres Browsers
  • Klicken Sie niemals auf den angegeben Link in der übersandten E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen Seiten tatsächlich auch über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen
  • Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank
  • Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail – eine derartige Abfrage hat auch nichts mit der neue Datenschutzverordnung zu tun
  • Kontrollieren Sie regelmäßig ihre Kontobewegungen
  • Sollten Sie dennoch Opfer der Täter werden, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizeidienststelle

Vor dem Rückspiel in der Relegation – FC Sand kann sich leicht im Vorteil sehen

Mit 2:2 endete das Hinspiel in der Abstiegs-Relegation zwischen dem FC Sand und dem FC Schweinfurt 05 II. Vor dem Rückspiel haben die kleinen Schnüdel die besseren Karten; der FC Sand dürfte aber – vor allem psychologisch – leicht im Vorteil sein.

Neuzugang bei den Baskets: Aufbauspieler Skyler Bowlin kommt

Skyler Bowlin – 28 Jahre alt, Point Guard – ist der zweite Neuzugang unter Headcoach Denis Wucherer. Skyler ist US-Amerikaner und hat in den letzten beiden Saisons für Gießen (unter Wucherer) und Jena in der BBL gespielt.

DENIS WUCHERER:

„Es ist immer interessant Spieler zu holen, die uns schon kennen. Dadurch wird die Eingewöhnungszeit deutlich kürzer. Skyler hat in dieser Saison in Jena noch einmal eine Schippe draufgelegt. Er kann beide Guard-Positionen spielen, seine Statistiken machen ihn in der BBL zu einem wertvollen Spieler.“

SKYLER BOWLIN:

„Ich habe mich für s.Oliver Würzburg entschieden, weil ich zu einem Club wechseln wollte, der Playoff-Ambitionen hat. Dieses Jahr waren sie schon knapp davor, und die Voraussetzungen stimmen, um es in der nächsten Saison schaffen zu können. Dass ich Coach Denis Wucherer und seine Art Basketball zu spielen schon kenne, hat auch eine ganz wichtige Rolle bei meiner Entscheidung gespielt.“

(Foto: s.Oliver Würzburg)

s.Oliver Würzburg: Partnerschaft mit Premium-Sponsor Brose geht ins achte Jahr

Seit dem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2011 zählt Brose zu den Premium-Sponsoren von s.Oliver Würzburg. Inzwischen geht die Zusammenarbeit ins achte Jahr: Der internationale Automobilzulieferer hat sein Engagement um ein weiteres Jahr bis zum Saisonende 2018/2019 verlängert. Seit über einem Jahrzehnt steht das Familienunternehmen für die Unterstützung des Spitzenbasketballs in ganz Franken: Seit 2006 als Namensgeber des neunfachen Deutschen Meisters Brose Bamberg, seit 2010 als Premium-Partner von medi bayreuth und seit Beginn der Bundesliga-Spielzeit 2011/2012 auch als Premium-Sponsor von s.Oliver Würzburg.

„Als Förderer des hochklassigen Basketballs in Franken ist es für Brose wichtig, den traditionsreichen Basketball an unserem Standort Würzburg auch in Zukunft zu unterstützen. Das Team von s.Oliver Würzburg hat in der vergangenen Saison mit großem Einsatzwillen und bemerkenswertem Teamgeist für einige Überraschungen in der Bundesliga gesorgt. Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, dass die Mannschaft mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft auch junge Leute für diesen schnellen und technisch anspruchsvollen Mannschaftssport begeistert“, betont Bernd Kaufer, Geschäftsführer des Brose Werks Würzburg.

In Würzburg ist Brose inzwischen seit zehn Jahren vertreten und mit mehr als 1.800 Mitarbeitern der größte Industriearbeitgeber. Vom Standort aus steuert das Unternehmen das globale Geschäft mit elektrischen Antrieben. Das Werk Würzburg ist Leitwerk für den Bereich Antriebe und das größte Elektromotorenwerk der Brose Gruppe. Äußeres Zeichen der Partnerschaft wird weiterhin das Brose Logo auf den Spielerhosen von s.Oliver Würzburg sowie an den Grundlinien und im Mittelkreis auf dem Spielfeld der s.Oliver Arena sein.

„Das umfassende und langjährige Engagement der Brose Gruppe für den Basketball bei allen fränkischen Bundesligisten ist einzigartig und trägt seit Jahren Früchte. Die Partnerschaft zwischen uns und Brose am Standort Würzburg funktioniert ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir sie auch in der kommenden Saison fortsetzen können“, sagt s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler.

LKW kracht auf Stauende

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Am Donnerstagmorgen ist auf der A 3 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz in Richtung Frankfurt ein Laster am Ende eines Staus auf das Heck eines Sattelzuges gekracht. Der Fahrer wurde dabei schwer, der Beifahrer leicht verletzt. Beide wurden mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Den Sachschaden wird auf 130.000 Euro geschätzt.

Aufgrund von hohem Verkehrsaufkommen bildete sich an der Baustelle bei Randersacker ein Stau. Ein 34-jähriger Kraftfahrer aus Südosteuropa erkannte die Situation offenbar nicht oder zu spät. Er fuhr nahezu ungebremst auf das Heck eines Sattelaufliegers auf. Der Aufprall war so heftig, dass das Führerhaus seiner Sattelzugmaschine – mit Fahrer und Beifahrer an Bord – aus der Verankerung gerissen wurde und mit der Scheibe nach unten auf die Fahrbahn fiel. Beide Männer wurden eingeklemmt und verletzt. Lebensgefahr bestand jedoch nach Einschätzung der Mediziner bei keinem. Der andere Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Mehrere Ersthelfer kümmerten sich in vorbildlicher Weise um die eingeklemmten Lkw-Fahrer sowie um die provisorische Absicherung der havarierten Fahrzeuge. Zur Erstversorgung der Verletzten wurde der Notarzt eingeflogen. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten schließlich die Verunglückten aus ihrer Lage befreien und übernahmen dann auch die Absicherung. Die Fahrer der Bergungsunternehmen hatten allerdings Schwierigkeiten an die Unfallstelle zu kommen, da stellenweise keine Rettungsgasse gebildet worden war.

Für die Rettungsaktion, die Bergung der Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn wurde die Hauptfahrbahn in Richtung Frankfurt bis in die frühen Nachmittagsstunden gesperrt. Der Verkehr wurde über die Nebenfahrbahn an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Durch sehr langsam fahrende Gaffer kam es dort zusätzlich zu Behinderungen.

Auf der A 3 staute sich deshalb der Verkehr bis zur Anschlussstelle Kitzingen/Schwarzach und auch auf der A 7 mehrere Kilometer zurück.

Brennender Sattelzug – Vollsperrung der A 7 Richtung Würzburg

Wegen eines brennenden Sattelzuges war am Mittwochmittag die A 7 zwischen den Anschlussstellen Oberthulba und Hammelburg für 1 ½ Stunden gesperrt.

Vermutlich durch einen technischen Defekt gerieten zwei Reifen des Aufliegers in Brand. Das sich rasch ausbreitende Feuer erfasste den mit Pressspanplatten beladenen Aufbau des Aufliegers. Während der Löscharbeiten durch die Feuerwehren aus Bad Kissingen und Oberthulba und den ersten Bergungsarbeiten war die Autobahn Richtung Würzburg gesperrt. Um den nicht mehr Fahrbereiten Auflieger einer Spedition aus Baden-Württemberg vollständig zu bergen, musste die Hälfte der Ladung umgeladen werden. Bis 18:20 Uhr war die A 7 dadurch Richtung Süden nur einspurig befahrbar. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von 15000 €.

Relegation zur Bayernliga – FC Sand atmet spät auf

Um den Klassenerhalt in der Fußball Bayernliga ging es am gestrigen Mittwochabend im Sander Seestadion. Dort empfing der FC Sand den FC Schweinfurt 05 II zum Hinspiel. Beide Teams wollten sich für das Rückspiel am Samstag in eine gute Ausgangssituation bringen. Zwischenzeitlich sah es schon nach einer Vorentscheidung im Abstiegskampf aus.

Würzburger Kickers: Nikolaou geht – Hägele kommt

Das Personalkarussel dreht sich bei den Würzburger Kickers.

Jannis Nilolaou verlässt die Würzburger Kickers. Der 24-Jährige wechselt in Liga 2 – zu Dynamo Dresden. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Neu bei den Kickers: Daniel Hägele. Der 29-Jährige Kapitän der SG Sonnenhof Großaspach kommt an den Dallenberg. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb in Würzburg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

 

PKW-Fahrer mit mehr als 2,60 Promille unterwegs

Die Würzburger Polizei hat am Dienstagmorgen ein auffälliges Auto angehalten. Der VW-Fahrer ist zuvor in starken Schlangenlinien unterwegs gewesen. Die Beamten haben den Mann an der Kitzinger Straße in Lengfeld kontrolliert. Der Alkoholwert des Fahrers: sage und schreibe 2,66 Promille. Der 48-Jährige hat die Polizisten zur Dienststelle begleiten müssen. Dort haben sie seinen Führerschein beschlagnahmt. Den Kitzinger erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

In Baustelle eingebrochen und diverse Maschinen entwendet – Zeugen gesucht

WÜRZBURG/LINDLEINSMÜHLE. Im Laufe des vergangenen Pfingstwochenendes, wurde in einen Rohbau Am Schwarzenberg eingebrochen und diverse Maschinen sowie Baumaterial entwendet. Im Zeitraum von Freitag 13.00 Uhr bis Dienstag 07.00 Uhr, brachen Unbekannte einen verschlossenen Baucontainer innerhalb der Baustelle auf. Ferner wurden durch den oder die Täter mehrere Türen aufgehebelt und so in die einzelnen Räumlichkeiten eingedrungen.

Die Täter erbeuteten diverse Maschinen wie Bohrhämmer, Winkelschleifer und Sägen. Weiter wurde Baumaterial erlangt, welches überwiegend für die Rohrinstallation gedacht ist. Der genaue Beuteschaden ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, dieser sollte sich aber deutlich im vierstelligen Bereich bewegen.

Der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet in dieser Sache Zeugen, welche sachdienliche Hinweise abgeben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

s.Oliver Würzburg: Johannes Richter verpflichtet

Johannes Richter wechselt von den  Rockets aus Erfurt zu s.Oliver Würzburg und hat einen Vertrag für die kommenden beiden Jahre unterschrieben. Der 24-jährige Power Forward wurde kürzlich von A2-Nationaltrainer Mathias Fischer für die Turniere der A2-Nationalmannschaft im Juli und August in Asien und Italien nominiert und ist der erste Würzburger Neuzugang für die easyCredit BBL-Saison 2018/2019.

„Johannes ist ein richtig harter Arbeiter, der stark verteidigt und sehr physisch spielt – das hat ihn für unser Konzept sehr interessant gemacht. Er hat in Erfurt eine sehr ordentliche Saison gespielt und klopft jetzt bei der Nationalmannschaft an“, so Headcoach Denis Wucherer.

Der gebürtige Mittelfranke (geboren am 6. Dezember 1993 in Neustadt/Aisch) begann seine Basketball-Karriere bei den Franken Hexern in der NBBL und wechselte 2010 ins Nachwuchsprogramm von Brose Bamberg. Sein erstes von bisher 127 BBL-Spielen bestritt er bereits im Alter von 18 Jahren in der Saison 2011/2012 im Bamberger Trikot. 2012 gewann er mit dem TSV Tröster Breitengüßbach die NBBL-Meisterschaft. Nach Stationen bei den FRAPORT SKYLINERS (2013 bis 2016) und den Telekom Baskets Bonn (2016/2017) wechselte der 2,05-Meter-Mann vor der laufenden Saison zu den Rockets, bei denen er in knapp 21 Minuten Spielzeit im Schnitt 8 Punkte und 4,7 Rebounds pro Partie erzielte und mit einer Dreierquote von 42,2 Prozent zu den besten Distanzschützen des Teams zählte.

„Jetzt möchte ich den nächsten Schritt machen und Leistungsträger bei einem Playoffteam werden. Ich denke, dass ich diesen Schritt in Würzburg in den nächsten beiden Jahren gehen kann“, sagt Johannes Richter: „Dazu kommt, dass ich ja auch aus der Gegend komme. Die Nähe zu meiner Heimatstadt Neustadt/Aisch ist auch ein kleiner Faktor gewesen.“

Stephen Arigbabu bleibt – Steven Key komplettiert das Trainerteam

Das Trainerteam von s.Oliver Würzburg ist komplett: Stephen Arigbabu und Steven Key heißen die beiden Assistenten von Denis Wucherer. Der 50-jährige Steven Key, der einen Zwei-Jahres-Vertrag erhalten hat, bringt nicht nur sehr viel Trainererfahrung mit, sondern war auch bereits von 2015 bis 2017 bei den GIESSEN 46ers zwei Jahre lang Co-Trainer von Denis Wucherer.

„Wir sind sehr froh, dass wir Steven Key verpflichten und damit zusammen mit Stephen Arigbabu unseren Coaching Staff vervollständigen konnten. Er war zu meiner Zeit als Spieler ein großartiger Point Guard und hat extrem viel Erfahrung als Headcoach und Co-Trainer. Er bringt alles mit, um unsere Spieler weiterzubringen und auszubilden“, so Wucherer.

Nach der Spielerkarriere begann Steven Key seine Trainerlaufbahn 2003 bei den Düsseldorf Magics in der zweiten Liga. In der easyCredit BBL war der 50-Jährige (geboren am 14. Mai 1968) Cheftrainer in Gießen und Ludwigsburg (2011 bis 2013), in der amerikanischen Frauen-Profi-Liga WNBA arbeitete er als Co-Trainer und Headcoach für die Chicago Sky und die Connecticut Sun.

 

Quelle: s.Oliver Würzburg

Betrunken Motorboot geklaut

KREUZWERTHEIM, LKR. MAIN-SPESSART. Mit 1,26 Promille laut Atemalkoholmessgerät hat am Montagmorgen ein 20-jähriger Mann ein Motorboot gestohlen. Zwei Angler hatten ihr Boot an ihrer Anglerstelle zu Wasser gelassen und es mittels eines Taus befestigt. Dann kam der mutmaßliche Dieb.

Gegen 06:40 Uhr konnten die Angler beobachten, wie zwei junge, unbekannte Männer mit ihrem Boot in Richtung Bestenheid wegfuhren. Die Angler verfolgten die zwei mit ihrem Auto und verständigten gleichzeitig die Polizei. In Bestenheid, zwischen Mainufer und Ferdinand-Friedrich-Straße, versuchten die Bootsdiebe zunächst zu Fuß zu flüchten, konnten aber im Industriegebiet von den Polizeibeamten gestellt werden. Das Motorboot wurde anschließend am Mainufer angebunden aufgefunden.

Beide Tatverdächtige wurden mit zur Polizeidienststelle Marktheidenfeld genommen. Nach der Durchführung einer Blutentnahme sowie Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie wieder entlassen werden. Der 20-jährige wird wegen Diebstahls und zusätzlich wegen Trunkenheit im Verkehr (dazu zählt auch der Schiffsverkehr), zur Anzeige gebracht. Die genaue Tatbeteiligung der zweiten Person muss noch geklärt werden.

Kickers-NLZ künftig mit Doppelspitze: Rainer Zietsch übernimmt sportliche Leitung für U19 und U23

Der FC Würzburger Kickers kann seinen neuen sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums präsentieren, der gleichzeitig die Rolle des Cheftrainers der U23 übernehmen wird: Ex-Profi Rainer Zietsch wird zum 1. Juni 2018 seine Arbeit bei den Rothosen aufnehmen und für die Schnittstelle zwischen dem Leistungsbereich des Nachwuchsleistungszentrums und dem Profikader verantwortlich sein. Jochen Seuling, der nach wie vor NLZ-Leiter ist, bleibt auch sportlicher Leiter des Grundlagen- und Aufbaubereichs von der U12 bis zur U17.

Zietsch gilt als absoluter Fachmann in der Ausbildung und individuellen Entwicklung von Spielern und war unter anderem zehn Jahre lang Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Nürnberg. In dieser Zeit schafften bei den Mittelfranken unter anderem Spieler wie Marvin Plattenhardt, Niklas Stark, Patrick Kammerbauer, Cedric Teuchert und Lukas Mühl den Sprung vom Nachwuchs- in den Profibereich. Zudem war der 53-Jährige Mitglied der Kommission Leistungszentren der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Geschäftsführer der Stiftung Jugendfußball (heute Stiftung brain@sports). In dieser Saison trainierte der Fußballlehrer die Herrenmannschaft des 1. SC Feucht, seit 2016 gehört er zusätzlich zum Trainerteam der deutschen U17-Nationalmannschaft, mit der er 2017 an der EM in Kroatien und der WM in Indien teilgenommen hat. Parallel zu seiner Aufgabe bei den Rothosen wird er in der kommenden Saison im Trainerteam der U16-Nationalmannschaft weitermachen.

Als Spieler stand Zietsch 265 Mal in der 1. Bundesliga auf dem Rasen, darüber hinaus kommt er auf 67 Zweitliga-Partien, neun UEFA-Cup-Spiele und 26 Begegnungen im Dress der deutschen Juniorennationalmannschaften. Die Stationen des früheren Abwehrspielers, der im baden-württembergischen Leimen geboren wurde und schon seit vielen Jahren in Franken lebt, lauteten unter anderem VfB Stuttgart, Bayer 05 Uerdingen, 1. FC Nürnberg und SpVgg Greuther Fürth. Seinen größten Erfolg feierte er im Jahr 1984, als er mit dem VfB Stuttgart deutscher Meister wurde. Nach seiner aktiven Karriere hat Zietsch erfolgreich ein BWL-Diplomstudium abgeschlossen.

Mit der Einstellung des ausgebildeten Fußball-Lehrers nimmt der FWK die nächste Hürde auf dem Weg, ein vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) lizenziertes NLZ zu erhalten. „Rainers Vita ist beeindruckend. Er hat als Spieler einiges erlebt und auch als Trainer sowie als NLZ-Leiter beim Club viele Erfahrungen gesammelt, die uns enorm weiterbringen werden“, sagt FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer, während NLZ-Leiter Jochen Seuling betont, dass „Rainer voll und ganz hinter der von uns angestrebten engen Verzahnung zwischen den einzelnen Nachwuchsmannschaften steht. Er wird die Schnittstelle von der U17 bis zum Lizenzspielerbereich koordinieren und ist mit seinen Fähigkeiten auf und neben dem Platz der optimale Mann für diese Position.“

„Ich bin vom Weg der Würzburger Kickers absolut überzeugt und freue mich sehr, meinen Teil dazu beizutragen, Spieler für die Lizenzmannschaft nachhaltig zu entwickeln“, sagt Rainer Zietsch über seine neue Aufgabe.

Hoher Besuch – Bischof von Mainz zu Gast in Würzburg

Die Katholische Deutsche Studentenverbindung Cheruscia Würzburg feiert in diesem Jahr ihr 125. Stiftungsfest. Für die Feierlichkeiten im Studentenhaus Würzburg konnte die Verbindung einen ganz besonderen Festredner gewinnen. Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz ging auf die Vision von Papst Franziskus eines christlichen Beitrags zur Zukunft Europas ein.

Neue Rollsportanlage für den ERV Schweinfurt

Seit 1960 war die Rollsportanlage neben dem IceDome in Schweinfurt in Betrieb. Nach 57 Jahren war sie nun ganz gut in die Jahre gekommen. Um sie für die kommenden Jahre fit zu machen, hat die Stadt rund 197 000 Euro investiert. Oberbürgermeister Sebastian Remelé hat sie nun beim Eislauf – und Rollschuh – Verein Schweinfurt e.V. in gute Hände übergeben.

Chor aus 1000 Stimmen– Zeil singt neue Stadthymne

 

 

Der Zusammenhalt in Städten und Gemeinden wird in Zeiten des demografischen Wandels immer wichtiger. Wenn die Landbevölkerung zunehmend schwindet, kann die Gemeinschaft für den Erhalt der Lebensqualität sorgen. Um die Stadt Zeil braucht man sich demnach keine Sorgen zu machen. Die Stadt in den Haßbergen feiert in dem Jahr ihr 1000jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass haben die Zeiler ihre eigene Stadthymne geschrieben und diese am Wochenende uraufgeführt: mit einem 1000 Stimmen starken Chor.

Janik Bachmann vom Chemnitzer FC wird eine Rothose

Der FC Würzburger Kickers hat den ersten externen Neuzugang für die kommende Drittliga-Spielzeit 2018/19 verpflichtet: Janik Bachmann kommt ablösefrei vom Chemnitzer FC zu den Rothosen. Der 22-jährige Defensivmann hat am Dallenberg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben.

„Wir freuen uns, mit Janik einen jungen und entwicklungsfähigen Spieler verpflichtet zu haben. Er kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung auflaufen, bringt fußballerisch viel Potenzial mit und macht uns noch flexibler“, sagt FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer über den 1,96-Meter-Mann, der im hessischen Groß-Umstadt geboren wurde.

Nach seinen Anfängen bei Germania Babenhausen wechselte Bachmann in die Jugend der Frankfurter Eintracht. Im Sommer 2010 zog es ihn schließlich im Alter von 14 Jahren zum SV Darmstadt 98. Im Jahr 2014/15 schaffte er mit den Lilien als Kapitän des U19-Teams den Aufstieg in die A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest.

Anschließend absolvierte er insgesamt 55 Einsätze für Hannover 96 II in der Regionalliga Nord, ehe sich der Defensivspieler im vergangenen Sommer dem Chemnitzer FC angeschlossen hat. Für die Sachsen stand Bachmann in der abgelaufenen Drittliga-Saison insgesamt 16 Mal auf dem Platz, darunter auch in beiden Partien gegen die Kickers. In den jüngsten zehn Partien in der dritthöchsten deutschen Spielklasse stand der 22-Jährige jeweils in der Startelf des CFC.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in Würzburg und bedanke mich bei allen Beteiligten für das Vertrauen in meine Person. Ich will bei den Kickers den nächsten Schritt machen“, sagt Bachmann.

s.Oliver Würzburg: Neue Saison ohne Stuckey, Benzing und Hammonds

Neuausrichtung ohne Drei

Maurice Stuckey und Robin Benzing verlassen s.Oliver Würzburg auf eigenen Wunsch – Clifford Hammonds nicht weiterverpflichtet

Personeller Umbruch im Kader von s.Oliver Würzburg: Maurice Stuckey und Robin Benzing werden in der kommenden Saison auf eigenen Wunsch bei anderen Clubs spielen. „Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt, aber in unserem Geschäft gehört es dazu, dass Spieler bessere Angebote bekommen, mit denen wir nicht mithalten möchten. Wir haben Maurice Stuckey vorzeitig eine Anpassung seines laufenden Vertrages über die kommende Saison hinaus angeboten, um ihn längerfristig an uns zu binden. Moe hat uns trotzdem um die Auflösung des Vertrags gebeten, um zu einem anderen Club wechseln zu können“, sagt s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler: „Auch Robin verlässt uns auf eigenen Wunsch. Er hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, aus seinem Vertrag auszusteigen.“

Robin Benzing war mit 17,2 Punkten pro Spiel der beste deutsche Scorer der easyCredit BBL-Hauptrunde und darüber hinaus effektivster deutscher Spieler. Maurice Stuckey erzielte 11,7 Punkte pro Partie und war damit der drittbeste deutsche Punktesammler der Liga. „Solche Statistiken wecken natürlich Begehrlichkeiten bei anderen Clubs, gerade bei Spielern mit einem deutschen Pass. Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass uns mit Moe ein Publikumsliebling und das Gesicht unserer Mannschaft verlässt. Wir wollten ihm diese Chance aber nicht verbauen und haben deshalb seinem Wunsch schweren Herzens entsprochen. Für den Wechsel erhalten wir von seinem neuen Club eine Ablöse“, so Liebler weiter.

Der Abgang der beiden Topscorer zieht eine weitere Personalentscheidung nach sich. Steffen Liebler dazu: „Als die Entscheidungen von Moe und Robin feststanden, haben wir uns nach ausführlichen Gesprächen mit Denis Wucherer dazu entschlossen, unseren Kader für die kommende Saison neu auszurichten und verstärkt auf junge und hungrige Spieler zu setzen.“ s.Oliver Würzburg hat daher bei Clifford Hammonds von der Option Gebrauch gemacht, den Vertrag zu beenden.

„Cliff ist ein Supertyp und hat eine starke Saison gespielt, deshalb ist uns diese Entscheidung alles andere als leicht gefallen“, erläutert Headcoach Denis Wucherer: „Im Rahmen unserer Gesamtausrichtung wäre seine Rolle nach dem Abgang von Stuckey und Benzing für unser Konzept aber nicht mehr wirklich sinnvoll gewesen. Deshalb haben wir uns auch auf der Spielmacherposition für eine Veränderung entschieden.“ Cliff Hammonds kam in seinen 34 Spielen dieser Saison bei gut 29 Minuten Einsatzzeit auf 8,2 Punkte und 3,6 Korbvorlagen pro Partie.

Quelle: s.Oliver Würzburg

Florett-Fechten: Würzburgerin Leonie Ebert erneut in starker Verfassung

Die Würzburgerin Leonie Ebert vom FC Tauberbischofsheim hat mit Rang sieben beim Damenflorett-Grand-Prix in Shanghai ein weiters Mal ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze unter Beweis gestellt. Die 18-jährige Ausnahmefechterin schied erst im Viertelfinale nach einer knappen 10:12-Niederlage gegen Chae Song Oh (Südkorea) aus.

Leonie Ebert, die vor bereits Monatsfrist beim Heim-Weltcup in Tauberbbischofsheim mit Rang drei geglänzt hatte, startete in Shanghai mit einem klaren 12:5 gegen die Italienerin Elisabetta Bianchin in den zweiten Turniertag. Anschließend setzte sie sich gegen die Französin Julie Mienville mit 15:6 durch und stand nach einem 15:13 gegen deren Landsfrau Astrid Guyart in der Finalrunde. Die Südkoreanerin Chae Song Oh verhinderte dann mit ihrem Sieg den Einzug von Leonie Ebert in das Halbfinale des mit 156 Fechterinnen stark besetzten Grand-Prix.

Neben Leonie Ebert hatte sich zudem Vereinskameradin Anne Sauer für die Hauptrunde qualifiziert, schied allerdings nach einer frühen 10:15-Niederlage gegen Martyna Dlugosz (Polen) vorzeitig aus. Sie belegte am Ende Platz 35.

Der Gesamtsieg ging in Shanghai an Olympiasiegerin Inna Deriglazova aus Russland, die sich im Finale gegen Karin Miyawaki (Japan) mit 15:6 durchsetzte.

Die Platzierungen:

Weltcup Damenflorett Shanghai (156 Teilnehmerinnen):

1. Inna Deriglazova (Russland)

2. Karin Miyawaki (Japan)

3. Chae Song Oh (Südkorea)

3. Eleanor Harvey (Kanada)

5. Alice Volpi (Italien)

6. Ines Boubakri (Tunesien)

7. Leonie Ebert (FC Tauberbischofsheim)

8. Jaqueline Dubrovich (USA)

35. Anne Sauer (FC Tauberbischofsheim)