Pro-B: Negativserie der TG s.Oliver Würzburg endet im Rheinland

Nach elf Niederlagen in Folge endlich ein Sieg: Die TG s.Oliver Würzburg setzt sich bei den Bayer Giants Leverkusen mit 87:74 (50:32) durch

Die lange Negativserie ist endlich vorbei: Die TG s.Oliver Würzburg hat sich im letzten ProB-Spiel vor dem Jahreswechsel auch in der Höhe verdient mit 87:74 bei den Bayer Giants Leverkusen durchgesetzt. „Ich bin extrem stolz auf meine Spieler. Sie haben trotz der vielen Niederlagen nie den Glauben verloren und immer weiter hart gearbeitet. Wir sind von Woche zu Woche besser geworden, heute konnten wir uns endlich dafür belohnen“, sagte TG-Trainer Liam Flynn nach dem zweiten Saisonsieg. Es war gleichzeitig der erste Auswärtserfolg der Spielzeit, mit dem sich die Unterfranken auch den direkten Vergleich gegen den Tabellenachten aus dem Rheinland sichern konnten. Beste Werfer der Würzburger waren Garrett Jackson (25 Punkte), Leon Kratzer (18 Punkte/14 Rebounds) und Miles Jackson-Cartwright (17 Punkte/7 Assists/5 Ballgewinne).

Es war fast ein Start-Ziel-Sieg: Lediglich in den ersten beiden Minuten waren die Gastgeber im Spiel und führten zweimal knapp. Nach dem Zwischenstand von 8:8 in der 3. Minute legte die TG Würzburg einen 10:0-Lauf zum 8:18 hin, mit dem sie bereits die Grundlage für den späteren Sieg legen konnte. Top-Scorer Garrett Jackson war daran mit zwei Dreiern und acht Punkten maßgeblich beteiligt. „Natürlich hat uns Leon Kratzer heute in der Verteidigung und auch im Angriff unter dem Korb sehr geholfen. Aber Garrett hat auch ein sehr starkes Spiel gemacht. Wir haben beim Rebound gut gearbeitet, etwas schneller als bisher nach vorne gespielt und auch gut auf den Ball aufgepasst. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der gesamten Mannschaft“, so Flynn.

Nicht nur die Rebounds gingen mit 41:31 ganz klar an die Gäste. Auch bei der Trefferquote aus dem Feld war die Flynn-Truppe mit 50 Prozent deutlich stärker als die „Riesen vom Rhein“ (38 Prozent). So konnten sie ihre Führung noch in der ersten Halbzeit auf zwanzig Punkte ausbauen (28:48, 19. Minute). Kleiner als zehn Punkte wurde der Vorsprung danach nur noch einmal in der Schlussphase, als die Gastgeber auf 72:79 (39. Minute) verkürzen konnten. In Gefahr geriet der wichtige Würzburger Sieg aber nicht mehr.

In die Pause zum Jahreswechsel gehen die Unterfranken auf Tabellenplatz elf – vier Siege hinter den Leverkusenern, die derzeit auf dem rettenden achten Rang zu finden sind. Weiter geht es mit einem Heimspiel am 7. Januar um 18:00 Uhr gegen die Iserlohn Kangaroos.

Bayer Giants Leverkusen – TG s.Oliver Würzburg 74:87 (15:22, 17:28, 18:15, 24:22)

Für Würzburg spielten:
Garrett Jackson 25 Punkte/2 Dreier (7 Rebounds), Leon Kratzer 18 (14 Rebounds/2 Blocks), Miles Jackson-Cartwright 17/1 (7 Assists/5 Steals), Dejan Kovacevic 11 (7 Rebounds), Philipp Hadenfeldt 11/3, Marc Kunz 3/1, Tobias Weigl 2, Tim Leonhardt.

Top-Performer Leverkusen:
Heckel 17/1, Beckford 16/4 (7 Rebounds), Jack 16/2, Blessig 1072 (5 Assists).

Key Stats:
Wurfquote aus dem Feld: Würzburg 50 Prozent (33 von 66) – Leverkusen 38 Prozent (23 von 60)
Rebounds: Würzburg 41 (13 offensiv) – Leverkusen 31 (9 offensiv)

Handball-Bayernliga/Frauen: HSV Bergtheim gewinnt Spitzenspiel gegen Dachau

HSV Bergtheim – ASV Dachau 25:22 (14:8)

Mit einem 25:22 Sieg gegen Dachau hat Bergtheim im Spitzenspiel der Bayernliga die Tabellenführung verteidigt und kann nun mit einer zufriedenen Bilanz in die Weihnachtspause gehen. Die HSV Damen waren vom Anpfiff an hoch konzentriert und erarbeiteten sich schnell eine 6:1 Führung. Die Abwehr stand sicher und hatte zusätzlich mit Mona Oßwald einen starken Rückhalt im Tor. Auch der Angriff arbeitete recht effektiv wobei besonders Julia Koß sowohl mit Würfen aus dem Rückraum als auch mit Durchbrüchen zum Kreis glänzte.

Auch Ronja Schwalbe, die ihr zweifelsfrei großes Talent noch nicht richtig in die Waagschale geworfen hatte,
zeigte diesmal ihr Potential auf und erzielte schöne Tore. Dass man das Niveau nicht über 60 Minuten hoch halten konnte, war zu erwarten, nicht aber, dass man im 2. Spielabschnitt mit einer Vielzahl an technischen Fehlern sich selbst das Leben schwer machte. Die Gäste nutzten diese Schwächephase und konnten Mitte der 2. Halbzeit bedrohlich nah aufschließen. Bergtheim gelang es, sich gegen die Wende im Spiel zu stemmen und den Abstand erfolgreich zu halten.

Am Ende ließen sich die HSV-Damen verdientermaßen von den Fans für ihren Sieg feiern, dessen Grundlage besonders in einer sehr starken ersten Halbzeit gelegt wurde. „Wir wollten gewinnen und wir haben gewonnen“ resümiert Trainer Moritz Kreisel, der auf eine bisher äußerst positive Runde blicke kann. „Jetzt machen wir ein paar Tage Pause aber schon am 2. Januar geht es weiter denn sowohl Dachau als auch Würm-Mitte sitzen uns nach wie vor im Nacken und das lässt keinen Ausrutscher zu“.

HSV Bergtheim: Pia Kunzmann (TW), Mona Oßwald (TW), Tanja Bausenwein (1), Annika Brezina (2), Martina Gerdes (2), Carina Halbig, Julia Koß (11/5), Anna Renner (2), Anika Schurr (1), Ronja Schwalbe (5), Lisa Seibert (1), Anna Zimmer.

2. Handball-Bundesliga: Rimpar zerpflückt Hagen

2. Handball-Bundesliga // 18. Spieltag:

DJK Rimpar Wölfe – VfL Eintracht Hagen 28:17 (16:5)

In einem einseitigen Match gelingt Rimpar ein deutlicher Heimsieg. Das Wolfsrudel verspeist Hagen 28:17 (16:5). Die DJK klettert mit dem 10. Saisonsieg auf Rang 6.

Nächstes Spiel: Eintracht Hildesheim – DJK Rimpar Wölfe // 23.12.2017 // 19.30 Uhr

Basketball Bundesliga: s.Oliver Würzburg erneut knapp geschlagen

Basketball Bundesliga // 13. Spieltag:

ratiopharm ulm – s.Oliver Würzburg  72:69  (28:34)

Viertelergebnisse: 19:12 // 15:16 // 23:24 // 15:17

Beste Werfer: s.Oliver Würzburg – Loncar 22 Punkte // ratiopharm ulm – Günther 22 Punkte.

s.Oliver Würzburg hatte am 13. Spieltag der easyCredit BBL in der ausverkauften  Ulmer ratiopharm arena mit 69:72 (28:34) das Nachsehen. Zweimal holten die Unterfranken in einer hart umkämpften Partie einen zweistelligen  Rückstand auf, gewannen die letzten drei Viertel und hatten am Ende mit  einem Dreier die Chance auf die Verlängerung – der letzte Wurf von Abdul
Gaddy wollte aber nicht in den Korb. Topscorer der Partie waren die Kapitäne der beiden Mannschaften: Kresimir Loncar und Per Günther erzielten jeweils 22 Punkte.

Trotz einer sehr starken Defensivleistung – Ulm erzielte in den ersten zwölf Spielen im Schnitt knapp 83 Punkte pro Bundesliga-Partie – und großem Kampf bis zur letzten Sekunde gelang es den Würzburgern am Samstag nicht, sich in der ausverkauften Ulmer Arena den Auswärtssieg zu sichern. „Die Jungs haben mehrmals nach einem hohen Rückstand große Moral und Charakter bewiesen und bis zum Schluss alles gegeben. Vielen Dank an die mitgereisten Fans, die uns stark unterstützt haben“, sagte Headcoach Dirk Bauermann nach der Partie: „Wenn du bei einer so starken Mannschaft wie Ulm die letzten drei Viertel gewinnst und dich am Ende ineine Situation bringst, das Spiel zu gewinnen, dann hast du ganz viel richtig gemacht.“

Im ersten Viertel lag es vor allem am Pech der Unterfranken im Abschluss, dass die Gastgeber sich schnell eine 19:7-Führung (7. Minute) herauswerfen konnten. Gleich mehrere Würfe und Korbleger schauten in den Ulmer Korb, sprangen dann aber wieder heraus. Auf Ulmer Seite waren es vor allem Da’Sean Butler, Isaac Fotu und Spielmacher Per Günther mit den ersten beiden seiner insgesamt sechs erfolgreichen Drei-Punkte-Würfe (bei sieben Versuchen), die zu Beginn die Akzente setzen konnten.

Ab der 7. Minute lief es dann besser für die Gäste. Grundlage für die erste Aufholjagd war die Verteidigung: Mehr als fünf Minuten lang gelang den Schwaben in eigener Halle kein einziger Punkt, so dass Würzburg nach einem 11:0-Lauf in der 12. Minute auf 19:18 verkürzen konnte. Spätestens von diesem Zeitpunkt an sahen 6.200 Zuschauer einen von beiden Seiten sehr intensiv geführten Kampf auf Augenhöhe, in dem s.Oliver Würzburg auf jeden Zwischenspurt der Gastgeber eine Antwort fand. Zum Beispiel Ende des zweiten und Anfang des dritten Viertels, als sich die Gäste vom Zwischenstand von 31:21 auf 34:30 herankämpfen konnten. Auch vom zweiten Zwölf-Punkte-Vorsprung der Ulmer nach einem Günther-Dreier zum 42:30 in der 23. Minute ließen sie sich nicht lange beeindrucken – nach einer Bauermann-Auszeit brauchten sie sechs Minuten, um wieder auf 51:50 (29. Minute) zu verkürzen.

In der 33. Minute war es DBB-Kapitän Robin Benzing, der von der Freiwurflinie für den Ausgleich sorgte (58:58). Nur eine Minute später holte Cliff Hammonds mit einem erfolgreichen Dreier die erste Würzburger Führung seit der ersten Minute: 60:61. In der Crunchtime hatte dann beide Teams die Chance, sich den Sieg zu schnappen. „Da kommt es dann auf das eine oder andere Big Play an, und das hat heute Ulm gemacht. Wir hätten den Sieg sicher auch verdient gehabt“, betonte Dirk Bauermann.

39 Sekunden vor dem Ende brachte Da’Sean Butler die Hausherren mit 70:67 in Front, Hammonds konterte mit einem Floater zum 70:69. Nach einem taktischen Foul war es dann mit knapp 16 verbleibenden Sekunden auf der Uhr Ryan Thompson, der zwei Freiwürfe zum Endstand verwandelte. In den letzten Sekunden gelang E.J. Singler ein Ballgewinn in der Nähe der
Ulmer Grundlinie und der schnelle Pass zu Abdul Gaddy. Dessen Distanzwurf zur möglichen Verlängerung war aber nicht mehr erfolgreich.

Quelle: s.Oliver Würzburg

3.Liga: 6 Siege in Folge – was ein Jahresendspurt der Kickers

3. Liga // 20. Spieltag:

Würzburger Kickers – SV Meppen  2:0 (1:0)

Gegen starke Gäste können sich die Würzburger Kickers mit 2:0 (1:0) durchsetzen. Damit hält die Erfolgsserie der Unterfranken – die Rothosen nun mit 6 Siegen in Folge. Die Würzburger Kickers – vor Wochen noch auf einem Abstiegsplatz – beenden das Jahr auf Tabellenrang 10.

Tore: 1:0 Taffertshofer (41.), 2:0 Schuppan (58.).

Zuschauer: 4.852

Jetzt ist erstmal kurz Winterpause. Am 21. Januar steigt Würzburg wieder in die Spielrunde ein – dann geht es zu Bremen II.

 

Verdächtiges Paket am Slalom Europa – Entwarnung nach Sperrung und Evakuierung

Ein verdächtiges Paket in der Nähe des jüdischen Gemeindezentrums „Shalom Europa“ hat am Freitagabend in Würzburg einen Polizei-Großeinsatz ausgelöst.

Ein Passant hatte dort ein herrenloses Paket ohne Absender entdeckt und daraufhin die Polizei informiert. Zunächst ging die Polizei davon aus, dass es sich bei dem Päckchen um einen gefährlichen Gegenstand, wie etwa eine Bombe handelte. In der Folge wurde die nahegelegene Bahnstrecke, die Bundesstraße 19 und die Valentin-Becker-Straße für rund vier Stunden gesperrt – etwa 20 Anwohner wurden evakuiert. Nach sorgfältiger Prüfung öffneten Experten des Landeskriminalamtes das Paket – es war leer.

Die Kripo Würzburg nahm noch vor Ort die Ermittlungen auf, um zu klären, wer das Paket dort abgestellt hat. Zeugen, die verdächtige Personen vor dem Shalom Europa gesehen haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0931/457-1732 zu melden.

Große Ehre – Auszeichnung für ehemaligen FT Schweinfurt Trainer Ernst Gehling

25 Jahre lang war er die Galionsfigur der Freien Turner Schweinfurt. Die Rede von Ernst Gehling. ist Keiner kann im bayerischen Verbandsspielbereich auf eine so lange Ära als Klub-Trainer zurückblicken wie er. Außerdem organisiert er seit vielen Jahren hauptverantwortlich den KIWI Cup – ein Fußballturnier, das Spenden für Kinder auf der Intensivstation in Würzburg sammelt. Für sein Engagement wurde Ernst Gehling nun mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Förderung für Regional- und Konversionsmanagement

Finanz- und Heimatminister Markus Söder wird am kommenden Mittwoch zwei Förderbescheide für Regionalmanagements sowie einen Förderbescheid für Konversionsmanagement in Höhne von 624.363 Euro übergeben. Die Gelder erhalten das Regionalmanagement Lichtenfels und Kitzingen sowie das Konversionsmanagement Schweinfurt.

Sprunggewaltiger Gegner – Mighty Dogs bei den Pinguinen auf dem Eis

In der Eishockey Landesliga verbreitet ein Team derzeit Angst und Schrecken. Die Mannschaft des EHC Königsbrunn. Die Pinguine haben sich unlängst mit zwei ehemaligen Profis der Ausgburg Panthers verstärkt. Mit den gestandenen Zweitligaspielern will der derzeit Siebte der Liga noch unter die besten Fünf kommen. Am vergangenen Wochenende hat der EHC Tabellenführer Haßfurt mit 8:1 geschlagen. Das war mehr als ein Warnruf an die Konkurrenz. Am Wochenende sind die Mighty Dogs im Allgäu zu Gast.

Nach Tumorerkrankung – Oberbürgermeister Sebastian Remelé ab Januar wieder im Amt

Nach seiner Tumorerkrankung kann Oberbürgermeister Sebastian Remelé im neuen Jahr wieder in das Rathaus zurückkehren. Während seiner Genesungszeit haben Sorya Lippert und Karlheinz Kauzcok die Amtsgeschäfte des OB’s übernommen. Im September wurde bekannt, dass das Stadtoberhaupt mit einer Tumorerkrankung im Halswirbelbereich zu kämpfen hat.

Wintersport – Skilifte starten in die Saison

In der Rhön kann die Skisaison beginnen. Durch die guten Witterungen der letzten Tage herrschen tolle Bedienungen für alle Wintersportarten. Viele Abfahrtspisten können bereits benutzt werden. Die Arnsberglifte bei Bischofsheim und die Skilifte am Kreuzberg gehen am Samstag, den 16. Dezember in Betrieb.

Antrag auf Akteneinsicht – DIE LINKE unzufrieden mit Wohnraumentwicklung in Askren Manor

Die Stadtratsfraktion der LINKEN will einen genaueren Blick auf die Unterlagen zum Konversionsareal Askren Manor werfen. Das beantragte der Fraktionsvorsitzende Frank Firsching in einem Schreiben an Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Hintergrund ist der geplante Wohnraum für das Areal. In dem neuen Stadtteil sollen rund 650 Wohneinheiten entstehen. Darin sollen lediglich 100 Mietwohnungen der SWG und 50 Sozialwohnungen enthalten sein. Zu wenig für Stadtratsfraktion der LINKEN.

Nach Sekundenschlaf – Schwerer Unfall auf der A70 bei Werneck

Schreckliche Szenen auf der A70 zischen dem Dreieck Schweinfurt/Werneck. Eine 19-jährige Autofahrerin war am Donnerstagabend bei Schneeregen mit ihrem VW Polo in Fahrtrichtung Bamberg unterwegs, als sie plötzlich wegen Sekundenschlaf die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor.

Best Christmas City – Gerolzhofen will als Weihnachtsstadt punkten

In der Weihnachtszeit schlüpft so gut wie jede Stadt in ein anderes Gewand. Ob Lichterglanz, Weihnachtsschmuck, oder schlicht Tannenbäume. Jede Stadt versucht auf ihre Art und Weise die Besucher mit besonderen Dekorationen oder Aktionen zur Weihnachtszeit zu begeistern. Auf der Messe Frankfurt wird deshalb im Januar die Best Christmas City gekürt. Mit dabei ist nun auch eine Stadt aus der Region Main-Rhön.

Das Christkind kommt nach Sommerhausen

In Sommerhausen steht am kommenden Wochenende der Abschluss der diesjährigen Weihnachtsmarktsaison bevor. Am Sonntag ist der letzten Tag, an dem man den beliebten Weihnachtsmarkt in der Region besuchen kann. Daher haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lasse. Extra für die Kinder kommt am Sonntag um 18 Uhr das Christkind. Das legt sich im Mönchshof bei gutem Wetter zur Ruhe, bei schlechtem in der St. Bartholomäus-Kirche – aber die Kinder können es dann wieder wachküssen und streicheln. Denn schließlich wollen sie von ihm Geschenke haben. Kleiner Tipp: Das Christkind hat für die Kids auch wirklich was dabei. Vorbeischauen könnte sich für die Kleinen also lohnen.

BBL: s.Oliver Würzburg muss bei ratiopharm Ulm antreten

s.Oliver Würzburg tritt am Samstag um 18:00 Uhr bei ratiopharm ulm an

Die Gastgeber haben nach einem schwachen Saisonstart ihre letzten sechs Liga-Spiele in Folge gewonnen, s.Oliver Würzburg nach einer starken 5:0-Serie zu Beginn Niederlagen in den letzten vier Auswärtspartien einstecken müssen. Beide Trends interessieren Headcoach Dirk Bauermann vor dem Spiel bei ratiopharm ulm freilich nur bedingt: „Wir wollen uns auf die Qualität der eigenen Leistung konzentrieren und schauen nicht so sehr darauf, was Ulm in den letzten Spielen gemacht hat.“ Sprungball in der ausverkauften ratiopharm arena ist am Samstag um 18:00 Uhr. Ab 17:45 Uhr wird die Partie wie immer live und in HD für Abonnenten (für Telekom-Kunden kostenlos) auf telekomsport.de übertragen.

„Wichtig ist, dass wir als Mannschaft funktionieren, guten Basketball spielen und eine stabile Leistung abliefern“, so Bauermann weiter: „Wir haben es in den letzten Wochen immer wieder geschafft, starke Gegner wie Bayreuth und Berlin schlecht aussehen zu lassen, standen aber am Ende mit leeren Händen da. Das muss sich ändern.“ Wie das gehen kann, zeigte Herbalife Gran Canaria im EuroCup-Heimspiel gegen die Ulmer am Mittwoch: „Die defensive Intensität von Gran Canaria war in den letzten vier Minuten höher“, analysierte Ulms Headcoach Thorsten Leibenath nach dem 97:84-Erfolg der Spanier, der den Ulmern nur noch eine rechnerische Chance auf die nächste Runde lässt.

Für s.Oliver Würzburg ist die Begegnung des 13. Spieltags die dritte von vier Partien in Folge gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze: Die Schwaben sind am Sonntag durch einen 84:70-Erfolg in Gießen in der Tabelle an den Unterfranken vorbei gezogen. Es war ihr sechster Liga-Sieg in Serie nach einem Start mit fünf Niederlagen aus den ersten sechs Partien. Die Gesamtbilanz spricht mit nur zwei Würzburger Siegen aus bisher dreizehn Duellen mit den Ulmern auch nicht für s.Oliver Würzburg – nur Serienmeister Bamberg hat häufiger gegen die Unterfranken gewonnen. In der ratiopharm arena stehen einem Sieg der Gäste sechs Niederlagen gegenüber – zwei davon im Playoff-Halbfinale 2012 gegen den späteren deutschen Vizemeister.

X-MAS Fantalk mit Glühwein und Pizza am 22. Dezember ab 19 Uhr

Damals wie heute bei ratiopharm ulm auf der Spielmacher-Position zu finden: Per Günther, der in Ulm von 2009 bis 2011 auch Teamkollege von Robin Benzing war. „Wir müssen sehen, dass Robin seine 18 Punkte so wenig effektiv wie möglich macht, also dass er dafür zwanzig Würfe braucht“, sagt Günther vor dem Gastspiel des Liga-Topscorers an seiner alten Wirkungsstätte: DBB-Kapitän Benzing liegt mit 19,6 Punkten pro Spiel vor Philip Scrubb (Frankfurt/18,8) und Scott Eatherton (Braunschweig/18) auf Platz eins der Scorerliste der easyCredit BBL. Das haben in der Geschichte der Liga vor ihm zwei weitere Nationalspieler in Würzburger Diensten geschafft: Dirk Nowitzki (erste Saisonhälfte 1998/1999 mit 22,5 Punkten pro Spiel) und Robert Garrett (Saison 1999/2000 mit 23 Punkten pro Partie).

Auf Ulmer Seite ist Günther mit 9,7 Punkten und 4,2 Korbvorlagen im Schnitt deutscher Topscorer im Kader. Die meisten Zähler in dem von vielen starken Flügelspielern dominierten ratiopharm-Aufgebot erzielen die drei US-Amerikaner Trey Lewis (12,8 Punkte), Luke Harangody (12,7 Punkte/7,1 Rebounds) und Jerelle Benimon (11,5 Punkte(6,5 Rebounds) sowie der Neuseeländer Isaac Fotu (11,5 Punkte).

Eine Woche nach dem Auftritt in Ulm empfängt s.Oliver Würzburg den Tabellenfünften MHP RIESEN Ludwigsburg zum Weihnachts-Heimspiel in der s.Oliver Arena. Für diese Partie sind nur noch rund 100 Innenraum- und Stehplatztickets verfügbar. Am Vorabend lädt s.Oliver Würzburg zum X-MAS Fantalk ein: Am 22. Dezember ab 19:00 Uhr gibt es vor der s.Oliver Arena in weihnachtlicher Atmosphäre Glühwein und Steinofenpizza. Etwa eine Stunde kommen die Spieler zur Autogrammstunde und Headcoach Dirk Bauermann und die Geschäftsführung stehen beim Fantalk Rede und Antwort.

2. Basketball-Bundesliga Pro-B: Würzburg hat letztes Spiel des Jahres beim Rekordmeister

TG s.Oliver Würzburg ist am Sonntag beim Rekordmeister in Leverkusen zu Gast – Coach Liam Flynn: „Es ist Zeit, uns für die harte Arbeit zu belohnen“

Jede Serie geht irgendwann einmal zu Ende – bei der TG s.Oliver Würzburg soll es am Sonntag so weit sein: Nach elf Niederlagen in Folge will das Team von Trainer Liam Flynn im letzten Spiel vor dem Jahreswechsel bei Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen noch einmal alles dafür geben, ihren zweiten Saisonsieg zu holen und dadurch mit einem positiven Gefühl in die dreiwöchige Weihnachtspause zu gehen.

„Wir werden jede Woche besser, die Jungs kämpfen weiter und haben noch lange nicht aufgegeben. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir uns für die harte Arbeit belohnen und endlich wieder einen Sieg holen“, sagt Flynn vor der Partie am Sonntag im Rheinland: „Dafür müssen wir weiter so intensiv und aggressiv verteidigen wie in den letzten Spielen und im Angriff gegen die Leverkusener Zonenverteidigung unsere Würfe von außen mit Selbstvertrauen treffen.“

Eine schwache Würzburger Dreierquote im Schlussabschnitt war im Hinspiel vor einigen Wochen der Hauptgrund für eine 74:82-Niederlage in der Feggrube – gleich sieben Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie gingen in der entscheidenden Phase daneben. Dazu kamen insgesamt 15 Offensivrebounds der „Riesen vom Rhein“, bei denen der Ex-Würzburger Marvin Heckel mit 11 Punkten und 3,2 Korbvorlagen pro Spiel eine starke ProB-Saison spielt.

Top-Scorer und Schlüsselspieler der Leverkusener sind die beiden us-amerikanischen „Big Men“ Donovan Jack (12,2 Punkte/5,7 Rebounds) und Bruce Beckford (12,1 Punkte/7,2 Rebounds). Jack ist mit 2,2 Blocks pro Spiel verantwortlich dafür, dass die Rheinländer mit 4,2 geblockten Bällen pro Partie den besten Block-Wert der Liga aufweisen. Flügelspieler Tim Schönborn steuert 11,4 Zähler pro Spiel bei, dazu kommen im ausgeglichen besetzten Leverkusener Kader vier weitere deutsche Spieler, die zusammen für knapp 30 Punkte pro Partie gut sind.

Das nächste Heimspiel der TG s.Oliver Würzburg findet nach dem Jahreswechsel statt: Am 7. Januar 2018 um 18 Uhr sind die Iserlohn Kangaroos im TGW-Sportzentrum Feggrube zu Gast.

Würzburger iWelt-Marathon unterstützt Gedächtnislauf

Veranstaltungsgemeinschaft mit Kolping und Johannitern

Der Stadtmarathon Würzburg wird im kommenden Jahr den traditionellen Würzburger Gedächtnislauf organisatorisch unterstützen. Das hat der erste Vorsitzende des Vereins, Günter Herrmann, im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Eine Veranstaltungsgemeinschaft, der außer dem Marathonverein auch die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Kolping Mainfranken angehören, wird den Lauf zur Erinnerung an die Zerstörung Würzburgs organisieren. Er findet im kommenden Jahr am 17. März statt.

Wie in den vergangenen Jahren starten die Läufer um 11 Uhr am Würzburger Rathaus. Zielpunkte befinden sich in Margetshöchheim (10 km), Himmelstadt (21 km), Karlstadt (28 km) und Gemünden (44 km). Das neue Organisationsteam will getreu dem Motto „Laufend Erinnerung bewahren“ den Erinnerungscharakter der Veranstaltung in den Vordergrund rücken und den Aspekt des sportlichen Wettkampfs zurückstellen. Das bedeutet unter anderem, dass es keine offizielle Zeitnahme und keine Onlineurkunden mehr geben wird. Auch ein Gepäcktransport ist nicht geplant.

Weiterhin wird es kein obligatorisches Startgeld geben, stattdessen bitten die Veranstalter um freiwillige Spenden der Teilnehmer. Mit den Einnahmen sollen über die Kolping-Stiftung benachteiligte Menschen in der Region sowie über die Johanniter Kindergärten in Würzburg unterstützt werden.

Anmeldungen zum Gedächtnislauf sind ab sofort unter www.wuerzburg-marathon.de möglich. Dort sind auch schon Meldungen für den iWelt-Firmenlauf am 9. Mai in Eibelstadt sowie für den iWelt-Marathon Würzburg am 13. Mai möglich. Und auch wenn der Zeitraum bis Mai noch lang erscheint, ist eine frühzeitige Registrierung empfehlenswert. Für den Firmenlauf besteht nämlich ein Teilnehmerlimit von 1.800 Startern; für den Marathon und Halbmarathon endet am 31.12.2017 die günstige Frühbucherphase, danach steigt das Startgeld um fünf Euro.

Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen wird gefördert

Zuschuss – das Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen wird vom bayerischen Gesundheitsministerium mit über 431.000 Euro institutionell gefördert.Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml übergab den Verantwortlichen des Zentrums für Telemedizin im Bayerischen Landtag den ersten Förderbescheid für eine institutionelle Förderung.

Fusion – Sparkassen Schweinfurt und Ostunterfranken schließen sich zusammen

 

Die Sparkasse Ostunterfranken und Schweinfurt fusionieren zum Jahresende zur Sparkasse Schweinfurt-Haßberge. Der Vereinigungsvertrag wurde am 8. Dezember unterzeichnet. Auch die Genehmigung der Regierung von Unterfranken liegt mittlerweile vor. Die heutigen Stärken der beiden Sparkassen sollen für die gemeinsame Zukunft stabilisiert und weiterentwickelt werden.

Startschuss – BRK Kreisverband Schweinfurt startet Streetwork-Ehrenamtsprojekt

Vor gut einem Jahr hat in Schweinfurt der erste Rotkreuz-Laden für Haushaltsgegenstände eröffnet. Das Geschäft an der Ecke Gabelsberger Straße / Friedrich-Stein-Straße soll den großen Bedarf an bezahlbaren Haushaltswaren, wie Geschirr, Elektrogeräten, Spielsachen oder Kleinmöbel decken. Nun ist der dritte Schweinfurter Rotkreuz-Laden Startpunkt eines neuen Projekts des BRK-Kreisverbandes.