FC Würzburger Kickers stellt Michael Schiele frei – Marco Antwerpen wird neuer Cheftrainer

Der FC Würzburger Kickers hat als Folge der sportlichen Entwicklung Trainer Michael Schiele freigestellt.

Eine intensive und ausführliche Analyse der bisherigen Saisonvorbereitung sowie insbesondere die erreichten Ergebnisse haben zur Freistellung geführt. Der Verein ist zudem zur Überzeugung gekommen, das große Ziel Klassenerhalt – dem es alles unterordnen zu gilt – nur mit einem neuen Impuls erfolgreich anstreben zu können.

Michael Schiele war seit Juni 2017 beim FC Würzburger Kickers zunächst als Co- und seit Oktober 2017 als Chef-Trainer tätig. In seiner dritten Saison bei den Rothosen gelang ihm mit dem FWK der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

„Der gesamte Verein möchte sich bei Michael Schiele für die intensive Zusammenarbeit, die mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga gekrönt wurde, ganz herzlich bedanken. Wir alle bedauern die sportliche Entwicklung in den letzten Wochen sehr, aber im Sinne des Vereins FC Würzburger Kickers mussten wir hier eine professionelle Entscheidung treffen“, so Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.

Als neuen Cheftrainer hat der FWK Marco Antwerpen verpflichten können. Der 48-Jährige erhält bei den ´Rothosen´ einen Vertrag bis 2022.

„Mit Marco haben wir einen gestandenen Cheftrainer verpflichten können, dessen Vorstellungen vom Fußball und Zielsetzungen der Würzburger Kickers deckungsgleich sind. Gemeinsam wollen wir das große Ziel, den Klassenerhalt, anpacken“, erklärt Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.

Antwerpen, der in der abgelaufenen Spielzeit mit Eintracht Braunschweig punktgleich mit dem FC Würzburger Kickers den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hat, startet bereits heute Nachmittag bei den ´Rothosen´ die Mission Klassenerhalt.

„Ich habe nach der Anfrage am gestrigen späten Abend nicht lange überlegen müssen. Das Projekt FC Würzburger Kickers mit Flyeralarm und Felix Magath ist einzigartig und hat enormes Potential. Ich freue mich auf die Aufgabe bei den Kickers. Das Ziel kann nur sein, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln den Verein in der 2. Bundesliga zu halten und zu etablieren“, so Marco Antwerpen.

Der FWK trifft nach dem Aus in der 1. DFB-Pokal-Runde (2:3 gegen Hannover 96) sowie den beiden Auftakt-Niederlagen in der 2. Bundesliga (0:3 gegen Erzgebirge Aue und 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf) am Sonntag, 4. Oktober, 13.30 Uhr auf die SpVgg Greuther Fürth.

Daniel Hägele als Spielführer bei den Würzburger Kickers zurückgetreten

Michael Schiele zieht den Hut vor Daniel Hägele – Arne Feick ist neuer FWK-Spielführer

Daniel Hägele hat unter der Woche sein Kapitänsamt zur Verfügung gestellt und ist ab sofort – wie schon in der Aufstiegssaison – wieder Vize-Kapitän! Als neuer Spielführer wird Arne Feick den FC Würzburger Kickers schon beim Spiel in Düsseldorf auf den Rasen führen!

„Daniel Hägele ist am Sonntag nach dem Aue-Spiel zu mir gekommen und war mit seiner eigenen Leistungen in den vergangenen Wochen nicht zufrieden. Er war der Meinung, dass er dem Team mehr geben kann, wenn er die Binde abgibt. Für ihn steht das große Ganze im Vordergrund. Ich ziehe vor ihm den Hut, weil für ihn immer die Mannschaft an erster Stelle steht“, betont FWK-Cheftrainer Michael Schiele: „Es steht außer Frage, dass Daniel als Vize-Kapitän ein genauso elementarer Bestandteil des Teams bleibt und dieses Amt – wie schon in der vergangenen Saison – mit großer Leidenschaft ausüben wird. Mit Arne haben wir nun einen neuen Spielführer, der die 2. Bundesliga in- und auswendig kennt und gegen Düsseldorf bereits sein 250. Zweitliga-Spiel bestreitet.“

0:1 in Düsseldorf: Würzburger Kickers verpassen Punktgewinn denkbar knapp

Bittere Niederlage für die Rothosen in Düsseldorf: Nach einem leidenschaftlichen Auftritt unterlag der FC Würzburger Kickers beim Bundesliga-Absteiger mit 0:1 (0:0). Den goldenen Treffer für die Hausherren erzielte Dawid Kownacki in der Schlussphase. Die große Chance zum Ausgleich vereitelte in der Nachspielzeit Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier, der einen Elfmeter Robert Herrmanns parierte.

Drei Änderungen und ein neuer Kapitän

FWK-Cheftrainer Michael Schiele hatte im Vergleich zum Duell gegen den FC Erzgebirge Aue (0:3) drei Änderungen vorgenommen: Douglas, David Kopacz und Saliou Sané stehen in der Startelf. Frank Ronstadt (Adduktorenprobleme) und Keanu Staude (Knieprobleme) fehlten im Rheinland wie Niklas Hoffmann und Luke Hemmerich, die sich jeweils im Aufbautraining befinden. Vor der Partie wurde zudem bekannt, dass Daniel Hägele unter der Woche sein Kapitänsamt zur Verfügung gestellt hat und ab sofort – wie schon in der Aufstiegssaison – wieder Vize-Kapitän ist! Als neuer Spielführer führt zukünftig Arne Feick die Kickers aufs Feld.

Kompakte Kickers

Und beide sahen aus nächster Nähe, wie Brandon Borello nach nicht einmal zwei Minuten Fabian Giefer prüfte. Doch der Schlussmann war auf dem Posten. Borellos zweiter Versuch wurde zur Ecke abgefälscht. Mehr kam von den Hausherren aber lange Zeit offensiv nicht. Die Rothosen verteidigten konsequent, waren präsent in den Zweikämpfen und ließen die Fortunen nicht zur Entfaltung kommen. Vielmehr hatte Luca Pfeiffer die große Chance, die Unterfranken in Führung zu bringen. Doch seinen Kopfball nach Dominic Baumanns Maßflanke aus dem Halbfeld parierte Florian Kastenmeier souverän (11.).

Fortuna wird druckvoller

In der Folge spielte sich die Begegnung nahezu ausschließlich zwischen den Strafräumen ab. Erst in den Schlussminuten des ersten Durchgangs wurden die Gastgeber nochmals druckvoller, vor allem über die Flügel. 95-Angreifer Rouven Hennings kam zweimal zum Abschluss, zielte aber jeweils zu ungenau (39./41.). Matthias Zimmermanns flache Hereingabe klärte Fabian Giefer in höchster Not (44.). Aber die Gäste konnten sich befreien, kamen aber nicht mehr zwingend vor das Düsseldorfer Gehäuse, weshalb es mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging.

Druckvoller Fortuna-Beginn

Nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren am Drücker. Kevin Ofori tankte sich in den Strafraum, setzte das Leder allerdings in den Fangzaun (50.). Wenig später verzog Marcel Sobottka aus 17 Metern knapp (56.). Doch auch diesmal befreiten sich die Rothosen aus der Umklammerung und kamen selbst zu Chancen. Luca Pfeiffer war plötzlich alleine auf weiter Flur, traf aber nur das Außennetz (65.). Nach Baumanns Flanke aus dem Halbfeld schoss David Kopacz volley drüber (68.).

Offene Schlussphase

In einer offenen Schlusphase – Robert Herrmann war für Dominic Baumann gekommen (74.) – waren zunächst die Kickers näher am Führungstreffer. Feick, der sein 250. Zweitliga-Spiel bestritt, flankte punktgenau auf Pfeiffer. Aber dessen Kopfball lenkte Kastenmeier über den Balken. Die darauffolgende Ecke setzte Saliou Sané aus dem Gewühl vorbei (75.). Auf der anderen Seite klärte zunächst Giefer eine Hereingabe Thomas Pledls (80.), war kurz darauf aber doch geschlagen. Erneut hatte Pledl geflankt und Dawid Kownacki drückte das Leder aus wenigen Metern über die Linie (82.). Doch die Rothosen bekamen in der Nachspielzeit die große Chance auf den Ausgleich. Nach Foul im Strafraum an den eben eingewechselten Vladimir Nikolov gab es Elfmeter für die Schiele-Elf. Aber Robert Herrmann scheiterte an Kastenmeier. Damit feierten die Hausherren einen knappen 1:0-Erfolg gegen leidenschaftliche Kickers.

In der kommenden Woche empfangen die Rothosen am Sonntag, 4.Oktober um 13:30 Uhr in der FLYERALARM Arena die SpVgg Greuther Fürth zum Frankenderby. Fortuna Düsseldorf spielt zeitgleich bei Holstein Kiel.

STIMMEN ZUM SPIEL

Michael Schiele (Cheftrainer FC Würzburger Kickers): Wir haben wenig klare Möglichkeit der Fortuna zugelassen und sie über weite Strecken vom eigenen Tor ferngehalten. Zudem haben wir uns selbst nach dem Seitenwechsel einige Chancen erarbeitet. Wir haben gute Lösungen mit Ball gefunden. Deshalb ist die Niederlage sehr ärgerlich. Aber es war ein Schritt in die richtige Richtung.

Uwe Rösler (Trainer Fortuna Düsseldorf): Die Würzburger haben eine sehr couragierte Leistung gezeigt. Wir müssen früh in Führung gehen. Das hätte uns gut getan. Wir haben viele sehr gute Flanken in den Strafraum gebracht, aber daraus zu wenig gemacht. Nach der Pause waren wir im letzten Drittel zu ungeduldig. Die Kickers hatten einige gute Möglichkeiten. Dawid Kownacki hat das super gemacht und das Tor für uns gemacht und Florian Kastenmeier hat uns dann den Sieg gerettet. Dennoch haben wir verdient gewonnen, weil wir sehr viel investiert haben.

Arne Feick (Kapitän FC Würzburger Kickers): Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht. Wir haben mit einer starken Defensivleistung den Düsseldorfern Paroli geboten. Alle haben heute defensiv sehr gut gearbeitet und haben die Zweikämpfe angenommen. Jeder hat für den anderen gekämpft. Wir hatten heute die Chance, etwas Zählbares mitzunehmen. Deshalb ist es ärgerlich, dass wir nun mit leeren Händen nach Hause fahren. Wenn wir in den kommenden Wochen diese Einstellung und Kampfkraft auf den Platz bringen, werden wir bald Punkte einfahren.

Fabian Giefer (Schlussmann FC Würzburger Kickers): Wir haben ein gutes, engagiertes Spiel gemacht. Deshalb sind wir sehr enttäuscht, heute nicht mit Punkten nach Hause zu fahren. Das war eine deutliche Steigerung zu letzter Woche. Wir haben den Düsseldorfern einen heißen Fight geliefert. Dass es dann am Ende so ausgeht mit dem verschossenen Elfmeter, ist extrem bitter. Es war wieder schön, vor Fans zu spielen. Ich hoffe, dass wir kommende Woche am Dalle ebenfalls wieder Zuschauer im Rücken haben, um mit einer ähnlichen Leistung unsere ersten Punkte einzufahren.

AUFSTELLUNG

Düsseldorf: Kastenmeier – Zimmermann, Danso, Hoffmann, Hartherz – Borello (46. Pledl), Bodzek, Sobottka (62. Appelkamp), Ofori (62. Zimmer) – Hennings, Karaman (73. Kownacki).

Würzburg: Giefer – Flecker, Hägele, Douglas, Feick – Baumann (74. Herrmann), Toko (90. Kraulich), Sontheimer, Kopacz (90. Nikolov) – Pfeiffer, Sané (90. Hansen).

 

Tore: 1:0 Kownacki (82.)

Zuschauer: 7.500.

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen).

Gelbe Karten: Borello (6.), Hoffmann (9.), Sobottka (55.), Hartherz (84.), Hennings (86.), Bodzek (89.) – Flecker (17.), Sané (32.).

Besonderes Vorkommnis: Kastenmeier hält Elfmeter von Herrmann (90.+2).

Würzburger FV setzt Runde fort und spielt zuerst im Pokal

Die Saison der Fußballbayernliga 2019/20 wird wie in den anderen bayerischen Amateurklassenseit 19.09.2020 fortgesetzt.

Am ersten Wochenende war der WFV noch spielfrei und hatte so etwas mehr Zeit, sich auf das Pokalspiel am Samstag, 26.09.2020 um 14 Uhr auf der Sepp-Endres-Sportanlage gegen den FC Sand vorzubereiten.

Durch einige Wechsel hat sich das Gesicht des WFV-Kaders über den Sommer etwas verändert. So musste das Trainerteam um Chefcoach Berthold Göbel und Co-Trainer Marco Scheder die Abgänge einiger bayernligaerfahrener Spieler kompensieren und die neuen Spieler ins Team integrieren.

Die Vorbereitungsspiele verliefen noch etwas wechselhaft und durchwachsen. Dabei konnten die Trainer gute Erkenntnisse gewinnen, die jetzt natürlich umzusetzen sind. Alle Spieler des Kaders kamen zum Einsatz und auch Spieler der sehr hoffnungsvollen U19 durften bereits jetzt bei einigen Spielen mitwirken.

„Insgesamt sehen wir sportlich durchaus zuversichtlich in die Zukunft“, gibt sich der Vorstandsvorsitzende, Roland Metz, optimistisch. „Uns war klar, dass es nicht leicht werden würde, den Weggang unserer tragenden Säulen wie Benny Schömig und Patrick Hofmann aufzufangen.“ Auch Youngster Paul Obrusnik hatte sich inzwischen zu einem wichtigen Standbein der Mannschaft entwickelt. „Sein Fehlen macht sich natürlich auch stark bemerkbar“. Wir freuen uns, dass die Mannschaft im Gros zusammengeblieben ist. Die neuen Spieler und die Rückkehrer fügen sich prima ein. Die Trainer haben ein paar Umstellungen vorgenommen, so dass wir sicher bald
wieder die nötige Stabilität und Durchschlagskraft für die Bayernliga haben werden.

Das Spiel gegen Sand will der WFV unbedingt gewinnen. „Wir wollen im Toto-Pokal und im LigaPokal möglichst weit kommen, da wir dringend auf Einnahmen aus den Spielen angewiesen sind“, betont Finanzvorstand Peter Büttner, der es angesichts der aktuellen Lage nicht leicht hat.Büttner, der gleichzeitig auch Corona-Beauftragter des Vereins ist, ist enttäuscht, dass statt der ursprünglich in Aussicht gestellten 400 Zuschauer jetzt nur maximal 200 ins Stadion kommen dürfen, weil der WFV nicht über ausreichend Sitzplätze verfügt.

„Unser Hygienekonzept war schon auf 400 Besucher ausgelegt, als wir letzte Woche erfahren haben, dass eine Mischung aus Sitz- und Stehplätzen nicht erlaubt ist. Wir hoffen aber, dass sich niemand von einem Besuch in der Mainaustraße abhalten lässt und am Samstag zumindest die Maximalzahl von 200 Zuschauern erreicht wird. “ Um einen Stau an der Kasse zu vermeiden, kann sich jeder Besucher
einen Kontaktzettel auf der Homepage des WFV herunterladen, gleich zu Hause ausfüllen und dann für einen schnelleren Eintritt mitbringen.

Da es sich um ein Pokalspiel handelt, erinnert der WFV nochmal daran, dass deshalb gegen den FC Sand keine Ermäßigung für Mitglieder zulässig ist und die Dauer-, Frei- und Ehrenkarten keine Gültigkeit haben. Die Kassen öffnen um 12:30 Uhr. Wer früh genug dran ist, hat beste Chancen auf einen Platz unter dem Dach der Haupttribüne.

In der Phase der Zuschauerbeschränkung gelten generell keine Freikarten. Ehrenkarten unserer treuen Partner und Sponsoren behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.

Infos zum Bild – mit diesem Kader setzt der WFV die Saison in der Bayernliga fort:

h.v.l. Torwarttrainer Mario Ruffert, Calcin Gehret, Luckenson Schuhmacher, Steffen Barthel, Simon Schwab,, Kevin Röckert, Dennie Michel, Franz Ruppel, Athletiktrainer Werner Dalke

M.v.l. Stefan Wasser, Physiotherapeutin Eva Wenzlik, Co-Trainer Marco Scheder, Cheftrainer Berthold Göbel, Lukas Imgrund, Moritz Lotzen, Marc Hänschke, Cristian Alexandru Dan, Tim Lorenz, David Drösler, Julian Wild, Vorstandsvorsitzender Roland Metz, Betreuer Fritz Schmidt, Finanzvorstand Peter Büttner

v.v.l Fabio Bozesan, Eric Schnell-Kretchmer, Johannes Emmert, Yason Jayson Tuda, Christian Dietz, Daniel Baumann, Dominik Zehe, Jasmin Kadiric, Djibrill Mammadouh Bah. Es fehlt: Sanasi Conteh

Sexueller Übergriff auf 16-Jährige – Polizei sucht Zeugen

Am 24. September kam es im Würzburger Ringpark zu einem sexuellen Übergriff auf eine 16-Jährige. Nach eigenen Angaben kam die Jugendliche mit einem ihr unbekannten Mann am Busbahnhof ins Gespräch. Anschließend liefen beide in den Ringpark. Dort soll sich der Mann gegen 20.20 Uhr im Bereich einer Parkbank auf Höhe der Klinikstraße an der Jugendlichen vergangen haben. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb erfolglos, deshalb sucht die Kriminalpolizei Würzburg nach Zeugen. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • Etwa 40 bis 45 Jahre alt
  • 170 bis 185 cm groß, kräftige Statur
  • Hellhäutig mit dunkelblonden, kurzen Haaren und rundlichem Gesicht
  • Sprach Deutsch mit ausländischem (evtl. osteuropäischem) Akzent
  • Trug lange Hose und mit kleineren Quadraten gemustertes, orange-braunfarbiges Langarmhemd

Wer am Donnerstagabend im Ringpark etwas verdächtiges gesehen hat oder Hinweise auf die Identität des Täters geben kann, wird gebeten sich unter der 0931/457-1732 bei der Polizei zu melden.

Würzburger Kickers müssen am 2. Spieltag bei Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf antreten

2. Spieltag: Die Kickers sind bei Fortuna Düsseldorf zu Gast

Das erste Auswärtsspiel steht an: Am 2. Spieltag der noch jungen Zweitliga-Saison reist der FC Würzburger Kickers zu Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf. Das Macht steigt am Samstag, 26. September, um 13:00 Uhr in der Merkur Spiel-Arena und wird live auf Sky übertragen. Auch mit dem Liveticker auf unserer Homepage und unserem Twitter-Kanal seid ihr hautnah dabei.

Rund 10.000 Zuschauer zugelassen

„Wir haben gegen Aue einen denkbar schlechten Start gehabt. Mit der Fortuna erwartet uns nun eine Mannschaft mit sehr großer individueller Qualität und enormer Erfahrung. Mit zu viel Ehrfurcht wird dort aber nichts zu holen sein. Deshalb nehmen wir die Herausforderung an. Wir werden mutig und frech sein und alles daran setzen, die Fehler der vergangenen Wochen abzustellen“, gibt sich FWK-Cheftrainer Michael Schiele optimistisch vor dem Duell mit der Fortuna.

Zudem haben er und sein Team sehr positive Erinnerungen an ihren letzten Auftritt in Düsseldorf. Vor drei Monaten siegten die Kickers mit 2:1 im Rheinland. Gegen den KFC Uerdingen traf Luca Pfeiffer spät zum Sieg. „Damals waren wir noch in der 3. Liga, die Fortuna spielte in der Bundesliga. Heute spielen wir in der gleichen Liga“, freut sich Schiele auf die Partie, für die wieder Zuschauer zugelassen sind. Rund 10.000 werden die Arena säumen.

Giefer trifft auf seinen Ex-Klub

„Wir freuen uns alle, dass am Samstag wieder Zuschauer mit von der Partie“, sagt auch Fabian Giefer vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der Schlussmann streifte von 2012 bis 2014 das Trikot der Düsseldorfer über. „Spiele gegen einen Ex-Verein sind natürlich immer etwas Besonderes. Ich hatte zwei tolle Jahre dort. Spieler wie „Lumpi“ Lambertz sind damals mit der Fortuna von der Regionalliga bis in die Bundesliga marschiert.“ Ohne Punkte will der Schlussmann trotz der Außenseiterrolle aber nicht die Rückreise antreten: „Unser klares Ziel ist, etwas Zählbares mitzunehmen.“ Aber nicht nur Giefer trifft auf alte Bekannte. Auch Leroy Kwadwo spielte zwei Jahre von 2017 bis 2019 für die Fortuna, ehe er nach Unterfranken wechselte.

An die ersten 50 Minuten gegen Aue anknüpfen

Um bei den Rheinländern zu bestehen, wollen die Kickers vor allem an die ersten 50 Minuten des Auftaktsspiels anknüpfen. „Die erste knappe Stunde war sehr ordentlich. Wir haben sehr kompakt agiert und uns einige Chancen erarbeitet. Danach gab es einige Situationen, die wir als Mannschaft besser lösen müssen. Wir haben die Partie gemeinsam analysiert und die Fehler angesprochen“, sagt Schiele.

Bereits vor vier Jahren beim letzten Gastspiel des FC Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga trafen beide Teams aufeinander. Sowohl das Hinspiel in der FLYERALARM Arena (0:0) als auch das Rückspiel in Düsseldorf (1:1) endeten damals Unentschieden. Zwei weitere Male duellierten sich die Kickers im DFB-Pokal mit der Fortuna. 1980 scheiterten die Rothosen in der zweiten Runde mit 0:2, 2014 siegte der FWK in der ersten Runde mit 3:2 nach Verlängerung. Beide Partien fanden am Dallenberg statt. Wer an dieses Mal die Oberhand behalten wird, zeigt sich am Samstag ab 13:00 Uhr.

Kickers-Testspiel in der Länderspielpause bei Eintracht Frankfurt

In der Länderspielpause wird sich der FC Würzburger Kickers mit einem Erstligisten messen: Am Freitag, 9. Oktober, 14:00 Uhr, treffen die Rothosen auswärts unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Deutsche Bank Park auf die Frankfurter Eintracht.

Dieses Match, das EintrachtTV live übertragen wird, findet damit zwischen dem Heimspiel-Doppelpack in der 2. Bundesliga statt: Am Sonntag, 4. Oktober, empfangen die Rothosen ab 13:30 Uhr die SpVgg Greuther Fürth, exakt zwei Wochen später kommt Holstein Kiel in die FLYERALARM Arena.

s.Oliver Würzburg gewinnt Testspiel gegen Heidelberg

17:0-LAUF BRINGT DEN ERSTEN TESTSPIEL-ERFOLG

Weniger als 24 Stunden nach der Niederlage im ersten Testspiel in Ulm hat s.Oliver Würzburg am Mittwoch in eigener Halle den ersten Sieg der Saisonvorbereitung eingefahren: Mit einem 17:0-Lauf drehten die Unterfranken im vierten Viertel die Partie gegen den ProA-Ligisten MLP Academics Heidelberg und gewannen mit 84:79 (46:38). Topscorer war ein gut aufgelegter Brekkott Chapman mit 24 Punkten, Kapitän Felix Hoffmann verfehlte mit 10 Punkten und 9 Rebounds nur ganz knapp ein „Double-Double“. 
Beide Halbzeiten verliefen ähnlich: Im ersten und im dritten Viertel waren die Gäste die bessere Mannschaft, in den Abschnitten zwei und vier starteten die Hausherren jeweils eine Aufholjagd und hatten daher zur Halbzeit und nach 40 Minuten die Nase vorn.

„Vorbereitungsspiele gegen Heidelberg sind immer irgendwie eng. Ich spiele gerne gegen Teams von Frankie Ignjatovic, denn sie wollen immer gewinnen und geben alles“, sagte Headcoach Denis Wucherer nach dem Spiel: „Es war vorhersehbar, dass wir heute auch mal Phasen haben würden, in denen es nicht so läuft. Wir waren etwas müde und die Energie war nicht dieselbe wie gestern in Ulm. Es ist gut, dass die Jungs sich da am Ende rausgekämpft und im letzten Viertel ganz gut gespielt haben.“

Im zweiten Viertel war es Brekkott Chapman, der beim Stand von 23:28 mit die Wende einleitete. Seinen beiden Dreiern erst aus der linken und dann aus der rechten Ecke zum 26:28 ließ Zach Smith einen weiteren Drei-Punkte-Treffer zum 29:29-Ausgleich folgen und holte dann per Dunk die erste Würzburger Führung des Spiels (31:29, 14. Minute).

Im Schlussabschnitt war es Spielmacher Tayler Persons, der mit sechs Punkten den entscheidenden 17:0-Lauf startete: Erst bestrafte er den zu großen Abstand seines Verteidigers mit einem Dreier, dann schloss er einen Fastbreak per Korbleger ab und verwandelte den fälligen Bonusfreiwurf zum 71:72. Es folgten zehn weitere Würzburger Punkte in Serie, darunter zwei krachende Dunks von Brekkott Chapman – beim Stand von 82:72 war die Partie weniger als zwei Minuten vor Schluss entschieden.

Weiter geht es in der kommenden Woche mit dem nächsten Testspiel bei den FRAPORT SKYLINERS am Dienstag um 17:00 Uhr. Am Wochenende 3./4. Oktober ist s.Oliver Würzburg dann beim „Alles Paletti Cup“ des ProA-Ligisten Rostock Seawolves zu Gast. Am Samstag um 15:30 Uhr geht es an der Ostseeküste im Halbfinale gegen BBL-Aufsteiger NINERS Chemnitz, am Sonntag in den Finalspielen entweder gegen die Gastgeber oder die Hamburg TOWERS.

S.OLIVER WÜRZBURG – MLP ACADEMICS HEIDELBERG 84:79 (16:22, 30:16, 15:26, 23:15) 

Für s.Oliver Würzburg spielten: 
Brekkott Chapman 24 Punkte/3 Dreier, Tayler Persons 17/3, Zach Smith 11/1, Felix Hoffmann 10 (9 Rebounds), Gavin Ware 8, Julian Albus 3/1, Jonas Weitzel 3/1, Joshua Obiesie 2, Cameron Hunt 2, Florian Koch 2, Tyson Ward 2 (8 Assists), Julius Böhmer.

Anmeldung für Würzburger iWelt-Marathon im Mai 2021 möglich

Würzburg freut sich auf den nächsten iWelt-Marathon im Mai 2021

Schweren Herzens hatten die Würzburger Marathonmacher wegen der weltweiten Corona-Pandemie ihren Jubiläumsmarathon um ein Jahr verschieben müssen. Doch mit der Absage für 2020 und der Ansetzung des 20. iWelt-Marathons für den 16. Mai 2021 stand für das Organisationsteam um Günter Herrmann fest: der Jubiläumsmarathon soll trotzdem der schönste aller Zeiten werden.

„Das sind wir unseren treuen Teilnehmern schuldig“, findet Organisationsleiter Herrmann und kündigt an: „Wir bereiten uns nun auf alle nur denkbaren Möglichkeiten vor.“ Sein Team werde einen Weg finden, dass dieses unvergleichliche Würzburger Laufevent nach den aktuell schweren Zeiten im kommenden Jahr zurückkehrt. Außerdem arbeite man an einigen Überraschungen für die Teilnehmer; genauere Informationen dazu sollen in den nächsten Wochen folgen.

Das Anmeldeportal für alle Events des Stadtmarathon Würzburg e.V im Jahr 2021 – also den Würzburger Gedächtnislauf, den iWelt-Firmenlauf und den iWelt-Marathon – ist unter www.wuerzburg-marathon bereits geöffnet. Eine frühzeitige Anmeldung kann sich lohnen: Sollte es zu Corona-bedingten Teilnehmerlimits kommen, haben die ersten Anmeldungen Vorrang. Gleiches gilt selbstverständlich für die treuen Teilnehmer, die ihre Meldung aus dem Jahr 2020 auf 2021 übertragen haben.

Torhüter Vincent Müller wechselt von Würzburg nach Eindhoven

EIN JAHR VOR ABLAUF DER VERTRAGSZEIT: VINCENT MÜLLER WECHSELT ZUR PSV EINDHOVEN

Die PSV Eindhoven hat Vincent Müller vom FC Würzburger Kickers verpflichtet. Der 20-jährige Torhüter, der bei den Mainfranken noch bis 2021 unter Vertrag stand, wechselt mit sofortiger Wirkung in die Niederlande. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. In der vergangenen Drittliga-Saison hatte Müller für die Rothosen 25 Partien in der 3. Liga absolviert.

„Vincent ist nach zwölf Jahren beim 1. FC Köln als 18-Jähriger zu unserem Verein gekommen und hat sich in diesem Jahr kontinuerlich weiterentwickelt. Als die PSV Einhoven kürzlich ein Angebot unterbreitet hat, haben wir uns auf Wunsch des Spielers zusammengesetzt und für alle Beteiligten die in der aktuellen Situation bestmögliche Lösung gefunden. Wir bedanken uns bei Vincent für seinen Einsatz und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg viel Erfolg!“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.

„Ich hatte ein hervorragendes Jahr in Würzburg, das im Juli mit dem Aufstieg gekrönt wurde und bin dem Verein für das von Beginn an entgegengebrachte Vertrauen dankbar“, erklärt Vincent Müller: „Jetzt freue ich mich auf eine neue Herausforderung bei einem international renommierten Klub. Ich wünsche meinen Kollegen bei den Kickers alles Gute und drücke ihnen die Daumen, dass den Klassenerhalt schaffen.“

s.Oliver Würzburg verliert erstes Testspiel in Ulm trotz guter Leistung

DENIS WUCHERER: ERSTER TEST IN ULM „ABSOLUT ERFREULICH“

Nach 34 Minuten lag s.Oliver Würzburg beim ersten Test der Saisonvorbereitung in Ulm noch mit elf Punkten in Führung, am Ende stand eine 85:94-Niederlage. Headcoach Denis Wucherer war trotzdem zufrieden: „Das Ergebnis ist zweitrangig. Die Leistung in den ersten drei Vierteln war absolut erfreulich, auch der Anfang des vierten Viertels.“ Bester Scorer war Spielmacher Tayler Persons mit 15 Punkten (2 Dreier/5 Assists), außerdem punkteten Brekott Chapman (13/1), Zach Smith (12/1) und Florian Koch (11/1) zweistellig. 

Für die Unterfranken war es die Test-Premiere nach drei Wochen mit vielen intensiven Trainingseinheiten. Die Ulmer starten am 30. September mit der ersten EuroCup-Partie in die neue Saison und haben bereits sechs Vorbereitungsspiele bestritten.

Wucherer wechselte häufig, setzte schon in der ersten Halbzeit elf Spieler ein und versuchte, die Minuten möglichst gleichmäßig zu verteilen. Trotzdem holten sich seine Schützlinge im zweiten Viertel einen Vorsprung, den sie bis Mitte des Schlussabschnitts verteidigen und zwischenzeitlich auf elf Zähler (69:80, 34. Minute) ausbauen konnten.

Mit einer besseren Dreierquote in der zweiten Halbzeit – nach der Pause war nur ein Distanwurf bei neun Versuchen erfolgreich – wäre am Ende wahrscheinlich mehr drin gewesen. In den letzten gut fünf Minuten des Spiels waren es aber die Ulmer, die mit aggressiver Verteidigung und guten Entscheidungen im Angriff die Wende schafften und mit einem 25:5-Lauf den Sieg einfahren konnten.

„Am Ende waren wir etwas müde und unkonzentriert, das war aber auch nicht wirklich überraschend. Insgesamt war es für uns ein guter erster Test nach drei Wochen Training“, so Wucherer.

Weiter geht es bereits am Mittwoch um 13:00 Uhr mit einem Vorbereitungsspiel gegen die MLP Academics aus der ProA im heimischen Trainingszentrum. Die Partie wird im Livestream ab 12:50 Uhr auf auf Youtube zu sehen sein.

RATIOPHARM ULM – S.OLIVER WÜRZBURG 94:85 (23:23, 22:27, 22:21, 27:14) 

Für s.Oliver Würzburg spielten:
Tayler Persons 15 Punkte/2 Dreier (5 Assists/3 Steals), Brekkott Chapman 13/1, Zach Smith 12/1 (6 Rebounds), Florian Koch 11/1, Cameron Hunt 9, Tyson Ward 9 (3 Steals), Gavin Ware 8 (9 Rebounds), Felix Hoffmann 4, Joshua Obiesie 4, Julian Albus, Jonas Weitzel, Julius Böhmer.

s.Oliver Würzburg spielt zum BBL-Auftakt zuhause gegen Ulm

BBL-AUFTAKT ZUHAUSE GEGEN ULM
 
s.Oliver Würzburg startet am 7. November um 20:30 Uhr mit einem Heimspiel in die Hauptrunde 

Nicht nur in der Vorrunde des MagentaSport BBL Pokals, auch zum Auftakt der easyCredit BBL-Saison 2020/2021 geht es für s.Oliver Würzburg gegen ratiopharm ulm. Die easyCredit BBL hat die ersten 15 Spieltage der Hauptrunde bis Ende Januar 2021 zeitgenau terminiert und heute bekannt gegeben: Am 7. November 2020 (Samstag, 20:30 Uhr) werden die Schwaben in der s.Oliver Arena zu Gast sein. Bereits in der Saison 2015/2016 trafen beide Clubs am 1. Spieltag aufeinander – damals setzte sich s.Oliver Würzburg mit 86:78 in Ulm durch. 

Das erste Auswärtsspiel bestreiten Headcoach Denis Wucherer und sein Team am 13. November (Freitag, 20:30 Uhr) in Vechta. Am 3. Spieltag sind die Hamburg TOWERS in Würzburg zu Gast (Sonntag, 22. November, 15:00 Uhr). Elf Tage später zu ungewohnter Zeit (Donnerstag, 3. Dezember um 20:30 Uhr) steigt bereits das erste Frankenderby der neuen Spielzeit in der Bamberger Brose Arena. Zum vorweihnachtlichen Heimspiel am 20. Dezember (Sonntag, 15:00 Uhr) kommt in diesem Jahr der SYNTAINICS MBC nach Unterfranken.

HEIM-DERBY GEGEN DIE BAYERN AM 3. FEBRUAR 2021 – BROSE BAMBERG KOMMT AM 6. MÄRZ 

Auch in das neue Jahr 2021 startet s.Oliver Würzburg in der heimischen s.Oliver Arena, und zwar am 3. Januar 2021 (Sonntag, 15:00 Uhr) gegen die HAKRO Merlins Crailsheim.
Es folgt die erste von zwei längeren Auswärts-Phasen der Saison: Gleich viermal in Folge stehen im Januar Partien in fremden Hallen (Bonn, Frankfurt, Berlin, Oldenburg) auf dem Spielplan, wobei der Termin für die Partie in der Bundeshauptstadt noch nicht endgültig fixiert ist. Das bedeutet, dass Denis Wucherer und Co. an den sieben Spieltagen zwischen dem 20. Dezember und Ende Januar voraussichtlich gleich sechsmal auswärts antreten müssen.

Danach folgen drei Heimspiele in Serie: Das Gastspiel des FC Bayern München in der s.Oliver Arena wird als Nachholspiel des 10. Spieltags am 3. Februar 2021 (Mittwoch, 20:30 Uhr) ausgetragen, danach kommen die BG Göttingen und die JobStairs GIESSEN 46ers nach Würzburg.

Das Heim-Frankenderby gegen Brose Bamberg findet am 6. März 2021 statt und ist der Auftakt zu fünf Heimspielen an den sieben Spieltagen bis Mitte April.

An den Spieltagen 29, 30 und 31 im April sind dann wieder drei Auswärtsbegegnungen in Serie (Ulm, Hamburg, Braunschweig) angesetzt, ehe die Hauptrunde in der ersten Maiwoche mit drei Heimspielen gegen Meister ALBA BERLIN, Aufsteiger NINERS Chemnitz und RASTA VECHTA endet.

SICHERER ALS BEIM BRÜCKENSCHOPPEN AUF DER ALTEN MAINBRÜCKE 

s.Oliver Würzburg arbeitet zusammen mit den Handball-Wölfen der DJK Rimpar und der Stadt Würzburg weiterhin intensiv am Hygienekonzept für die s.Oliver Arena, das trotz der weiterhin geltenden Corona-Beschränkungen Heimspiele vor Zuschauern von Beginn an möglich macht.
„Natürlich steht nach wie vor die Gesundheit aller Beteiligten an oberster Stelle, alle Maßnahmen müssen und werden sich immer am aktuellen Infektionsgeschehen in unserer Region orientieren“, betont Geschäftsführer Steffen Liebler: „Ich bin mir aber sicher, dass es mit unserem Konzept in der s.Oliver Arena deutlich sicherer sein wird als zum Beispiel beim Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke, in einer Gaststätte oder im Theater. Von daher sehe ich aus heutiger Sicht keinen Grund, ab November nicht vor Zuschauern zu spielen. Wir arbeiten derzeit auch an einem Konzept, um das kleinere Kartenkontinent so gerecht wie möglich an unsere Dauerkarten-Abonnenten zu verteilen.“

Toller Auftakt für Kürnacher Laurin Heinrich in Le Mans beim Porsche Carrera Cup

In einem spektakulären und von vielen Ausfällen bestimmten Rennen bei widrigen Bedingungen kam Laurin Heinrich, der junge Rennfahrer aus Kürnach, auf einen großartigen vierten Platz und siegte in der Rookie-Wertung.

Nach dem Qualifying vom siebten Startplatz ins Rennen gegangen, behauptete sich Heinrich in harten Zweikämpfen in dem 52 Fahrer starken Teilnehmerfeld aus dem deutschen und französischen Porsche Carrera Cup auf regennasser Strecke und konnte im Laufe des 45minütigen Rennens schließlich bis auf den sechsten Rang vorfahren.

Dabei bewies der Rookie nicht nur fahrerischen Können, sondern auch eine überragende Rennintelligenz, mit der er es vermied, unter diesen schwierigen Bedingungen in Unfälle verwickelt zu werden oder in eines der Kiesbetten zu rutschen. Nachdem Marvin Klein und Loek Hartog nach Rennende jeweils mit einer Zeitstrafe belegt worden waren, rutschte Heinrich auf den vierten Gesamtrang.

Innerhalb der deutschen Carrera-Cup-Wertung belegte er hinter dem Gesamtsieger Larry ten Voorde und seinem Teamkollegen Leon Köhler sogar den dritten Rang.

Nach dem Rennen äußerte sich Heinrich glücklich: „Mein erstes Podium im Carrera Cup und das ausgerechnet in Le Mans! Das ist großartig. Mit dem vielen Wasser auf dem Asphalt waren vor allem die ersten Runden ziemlich schwierig.“

Er geht so als einer der Favoriten bei den nächsten Läufen am Sachsenring am 3. und 4. Oktober 2020 an den Start.

(Foto Credit: Bildagentur Kräling)

Überraschende Veränderungen im Kader der Qool Sharks Würzburg

Mitten in der bereits seit Anfang September laufenden Vorbereitung auf die kommende Saison der 2. Basketballbundesliga der Damen gibt es noch über Veränderungen im Kader der Qool Sharks aus Würzburg zu berichten.

Für alle völlig überraschend teilte Franziska Riedmann dem Trainer mit, dass sie in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Aus beruflichen Gründen muss die 23-jährige Flügel-/Centerspielerin Würzburg verlassen.

Genauso überraschend können die Verantwortlichen der Qool Sharks schon den Ersatz für Franziska Riedmann präsentieren.

Die 22-jährige Lisa Berthold, die die vergangenen vier Jahre ihr Psychologiestudium an der Cal Poly State University absolviert und abgeschlossen hat, hat sich für ein Berufspraktikum in der Mainstadt entschieden.

Ein absoluter Glücksfall für Trainer Thomas Glasauer und sein Team, dass nach der Hiobsbotschaft vom Abgang Riedmanns schon in der nächsten Woche ein adäquater Neuzugang gefunden werden konnte.

Die Qool Sharks beginnen die Saison mit einem Pokalspiel am 10. Oktober in Mittelfranken gegen die KIA Metropol Baskets Schwabach. Der Gewinner dieser Partie empfängt am folgenden Wochenende zuhause den Erstligisten inexio Royals Saarlouis.

Quelle: Qool Sharks (FM)

Re-Start in der Fußball-Bayernliga erfolgreich absolviert

In der Fußball-Bayernliga wird die im März abgebrochene Saison seit diesem Wochenende fortgesetzt. Am 24. Spieltag kam es zu folgenden Ergebnissen:

  • Eltersdorf – Karlburg 5:0. Der Tabellenvorletzte aus Karlburg bleibt damit weiter massiv abstiegsbedroht.
  • Abtswind – Ammerthal 2:1. Severo Sturm (27.) und Adrian Dußler (54.) treffen für den Tabellen-Zwölften.
  • Großbardorf – Eintracht Bamberg 1:0. Torjäger Simon Snaschel sorgt mit seinem 18. Saisontor für den Sieg.
  • Sand – Erlangen 1:0. Thomas Ralph (56.) sorgt dafür, dass der Fünfzehnte wieder Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hat.
  • Vilzing – Seligenporten 2:0.
  • Ansbach – Cham 5:0.

Die Partien Gebenbach – Kahl und Hof – DJK Bamberg wurden abgesagt.

s.Oliver Würzburg hat einen neuen „Top-Sponsor“

DSV IST NEUER TOP SPONSOR 
Die Dr. Schmitt GmbH Würzburg – Versicherungsmakler wird Mitglied im Partner-Netzwerk von s.Oliver Würzburg.
Auch in schwierigen Zeiten wächst das Partner-Netzwerk von s.Oliver Würzburg weiter: Die DSV Dr. Schmitt GmbH Würzburg ist neuer Top Sponsor des easyCredit Basketball Bundesligisten – zunächst mit einem Vertrag bis Ende der Saison 2020/2021. Das Firmenlogo des Unternehmens wird auf den Shooting Shirts der Spieler und bei den Heimspielen in der s.Oliver Arena auf den LED-Banden zu sehen sein.

Gegründet wurde die DSV Dr. Schmitt GmbH im Jahr 1969 im unterfränkischen Hammelburg, die zweite Niederlassung entstand 1981 in Würzburg, wo sich seit mehr als 30 Jahren auch der Hauptsitz des Unternehmens befindet. „Wir sind seit über 50 Jahren in Deutschland und international als Versicherungsmakler tätig und seit vielen Jahrzehnten in Würzburg ansässig. Wir bieten unseren Mitarbeitern hier eine gute Heimat und unterstützen den Sport, um Menschen dazu zu animieren, nach Würzburg zu kommen. Gerade in der aktuell schwierigen Zeit ist es für uns sehr wichtig, unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und den Spitzensport für die Region gemeinsam mit s.Oliver Würzburg voranzubringen“, betont Gerd Kunert, Geschäftsführer der Dr. Schmitt GmbH: „Wir werden die Partnerschaft für unsere Mitarbeiter nutzen und wollen damit gleichzeitig unser Unternehmen noch bekannter machen. Nur wenige Menschen wissen bisher, dass wir als Würzburger ‚hidden champion‘ zu den zwanzig größten mittelständischen Versicherungsmaklern in Deutschland gehören.“

EIN GEWINN FÜR BEIDE SEITEN

„Wir freuen uns sehr über einen weiteren starken Partner aus unserer Region und die für uns wichtige Unterstützung in diesen nicht gerade einfachen Zeiten“, ergänzt s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler: „Die Gespräche mit den Verantwortlichen unseres neuen Top Sponsors Dr. Schmitt GmbH waren von Anfang an sehr angenehm, die Partnerschaft ist ein Gewinn für beide Seiten. Wir sind froh darüber und auch stolz darauf, dass unser Netzwerk weiter wächst.“

Die DSV Dr. Schmitt GmbH Würzburg – Versicherungsmakler
mit Sitz in Würzburg zählt zu den 20 größten deutschen mittelständischen Versicherungsmaklern. Seit der Gründung vor über 50 Jahren legt das Unternehmen großen Wert auf Unabhängigkeit und eine kompetente und unabhängige Betreuung seiner Kunden aus Mittelstand und Industrie. Rund 85 Mitarbeiter prüfen Risikosituationen und erarbeiten maßgeschneiderte Konzepte. Im Risikomanagement setzt die Dr. Schmitt GmbH Würzburg auf individuelle Vorsorge und Versicherungslösungen, die optimal und individuell auf die Bedürfnisse der Privat- und Firmenkunden angepasst sind. Neben dem Risikomanagement liegen weitere Schwerpunkte im Vorsorgemanagement (betriebliche Altersvorsorge) und in den individuellen Konzepten der Mitarbeitergewinnung und -bindung. 

Im Bild: Gerd Kunert, Geschäftsführer der Dr. Schmitt GmbH Würzburg (links) und s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler. Foto: Steffen Wienhold

Würzburger Kickers verlieren zum Zweitliga-Auftakt gegen Aue

Aue siegt am Dalle: Doppelschlag nach der Pause sorgt für Gäste-Sieg

Zum Start der neuen Zweitliga-Saison musste sich der FC Würzburger Kickers dem FC Erzgebirge Aue mit 0:3 (0:2) geschlagen geben. Nach torloser erster Hälfte, in der die Rothosen mehrmals an der Führung schnupperten, gingen die Gäste per Doppelschlag in Führung. John Patrick Strauß (60.) und Pascal Testroet (63.) trafen. Denn Schlusspunkt setzte der eingewechselte Tom Baumgart in der Nachspielzeit (90.+2).

Im Vergleich zum Pokalduell gegen Hannover 96 (2:3) wechselte Schiele auf drei Positionen: Neuzugang Nzuzi Toko, der unter der Woche beim FWK vorgestellt wurde, feierte seine Premiere im FWK-Trikot, Florian Flecker und Luca Pfeiffer rückten ebenfalls in die Startelf. Dafür nahmen Tobias Kraulich, David Kopacz und Saliou Sané zunächst auf der Bank Platz.

Wären Zuschauer in der FLYERALARM Arena gewesen – aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in Stadt und Landkreis waren erneut keine Fans erlaubt, sie hätten einen engagierten Beginn beider Teams erlebt. Beide zeigten sich präsent in den Zweikämpfen und suchten den Weg nach vorne. Chancen blieben allerdings in den ersten 23 Minuten aus. Dann sorgte Luca Pfeiffer für ein Raunen auf der Kickers-Bank. Nach einem feinen Pass Patrick Sontheimers in die Schnittstelle der Auer Abwehr drehte sich der Angreifer auf und zog ab. Doch Martin Männel lenkte den Schuss über den Kasten (24.).

Agile Kickers

Die Gastgeber blieben dran und spielten weiter druckvoll nach vorne. Mehrere Flanken fanden zunächst aber keinen Abnehmer. Erst Florian Fleckers scharfe Hereingabe gelangte zu Dominic Baumann, der das Leder allerdings abgefälscht neben den linken Pfosten setzte (35.). Von den Gästen war offensiv dank einer kompakten FWK-Defensive bis in die Schlussphase der ersten Hälfte wenig zu sehen: In dieser setzte Sören Gonther einen Kopfball nach Philipp Rieses Ecke (42.) über das Tor und John Patrick Strauß abgefälschter Schuss ging knapp neben das Kickers-Gehäuse (45.+1).

Fast die Pausenführung

Der Führung näher blieben aber die Hausherren. Aber sowohl Sontheimer, der über den Balken schoss (43.), als auch Leroy Kwadwo (45.+2) und Dominic Baumann (45.+3) per Kopf verfehlten ihr Ziel. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren Ende des ersten Durchgangs am Drücker, haben es aber versäumt, das Tor zu machen. Ein Führungstreffer hätte uns noch mehr Auftrieb gegeben“, fasste FWK-Kapitän Daniel Hägele die erste Halbzeit zusammen.

Aue schockt die Kickers per Doppelschlag

Ohne personelle Veränderungen ging es auf Würzburger Seite weiter, bei den Gästen ersetzte Pascal Testroet Jan Hochscheidt. Aue kam besser in die Partie und agierte zielstrebiger in Richtung Kickers-Gehäuse. Eingreifen musste Fabian Giefer aber zunächst nicht. Dimitrij Nazarovs Schuss blockte Kwadwo und Frank Ronstadt warf sich in Rieses Versuch (55.). Erst nach einem langen Ball musste der FWK-Schlussmann vor Calogero Rizzuto klären (59.). Kurz darauf war Giefer allerdings machtlos. Die Sachsen spielten auf dem linken Flügel Florian Krüger frei. Dieser bediente Strauß, der nur noch einschieben musste (60.).

Mit Keanu Staude für Robert Herrmann wollten die Hausherren den Rückstand aufholen, kassierten aber nur drei Minuten später den nächsten Nackenschlag. Wieder setzte sich Krüger auf links durch, legte erneut quer. Testroet verwertete eiskalt (63.).

Kickers stemmen sich gegen die Niederlage

Die Rothosen stemmten sich in der Folge gegen die drohende Niederlage. Tobias Kraulich und David Kopacz kamen für Patrick Sontheimer und Florian Flecker. In der Schlussphase feierte Vladimir Nikolov sein Debüt im Kickers-Trikot. Er rückte für Luca Pfeiffer in die Spitze. Auch Saliou Sané kam für Dominic Baumann. Gegen defensiv kompkt verteidigende Auer kamen die Würzburger jedoch nur selten zum Abschluss.  Arne Feicks Fernschuss strich knapp am Auer Kasten vorbei (80.) und Kopacz Abschluss geriet zu ungenau (83.). Allerdings blieben auch die Veilchen gefährlich. Krüger traf die Unterkante der Latte (83.), Giefer hielt gegen Tom Baumgart (90.). Letzterer markierte in der Nachspielzeit dann den späteren Endstand zum 0:3 (90.+2).

Auswärts in Düsseldorf

„Wir haben in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt und wurden dann eiskalt erwischt. Das 0:2 unmittelbar nach dem ersten Gegentor war ein weiterer Nackenschlag. Wir werden das Spiel analysieren und nächste Woche in Düsseldorf alles reinhauen“, erklärte Hägele nach dem Match. Für den FC Würzburger Kickers geht es am kommenden Wochenende am Samstag, 26. September, 13:00 Uhr, bei Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf weiter. Der FC Erzgbirge Aue trifft am Freitag, 25. September, 18:30 Uhr zu Hause auf die SpVgg Greuther Fürth.

TRAINERSTIMMEN ZUM SPIEL

Michael Schiele (Cheftrainer FC Würzburger Kickers): „In der ersten Hälfte hat jeder gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollen. Wir sind sehr hohes Tempo gegangen und haben sehr viel investiert. Leider haben wir das Tor nicht gemacht. Nach der Pause waren wir gegen den Ball nicht mehr so griffig und haben viele Bälle unnötig verloren, weshalb dieses Ergebnis zustande gekommen ist.“

Dirk Schuster (Cheftrainer FC Erzgebirge Aue): „Wir hatten eine unruhige Woche hinter uns nach dem Pokal-Aus gegen Ulm. Aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt und alles investiert. Das mussten wir aber auch, weil die Würzburger uns heute alles abverlangt haben.“

AUFSTELLUNG

Würzburg: Giefer – Ronstadt, Hägele, Kwadwo, Feick – Flecker (70. Kopacz), Toko, Sontheimer (70. Kraulich), Herrmann (62. Staude) – Baumann (78. Nikolov), Pfeiffer (78. Sané).

Aue: Männel – Ballas, Samson, Gonther – Strauß, Riese, Nazarov (75. Zolinski), Gnjatic (86. Cacutalua), Rizzuto – Hochscheidt (46. Testroet), Krüger (89. Baumgart).

Tore: 0:1 Strauß (60.), 0:2 Testroet (63.), 0:3 Baumgart (90.+2).

Würzburger Kickers starten mit Heimspiel gegen Aue

Nach 1218 Tagen: Die Kickers kehren mit einem Heimspiel gegen Aue in die 2. Bundesliga zurück!

Endlich wieder 2. Bundesliga am Dallenberg! 1218 Tage nach dem letzten Auftritt im Unterhaus trifft der FC Würzburger Kickers an diesem Samstag, 19. September, um 13:00 Uhr in der heimischen FLYERALARM Arena auf den FC Erzgebirge Aue. Sky zeigt die Partie live. Unser Liveticker und unser Twitterkanal halten euch ebenfalls jederzeit auf dem Laufenden, darüber hinaus könnt ihr das Match auch im Audio-Stream verfolgen.

Auch ohne Fans im Stadion die Unterstützung im Rücken

„Es gibt nichts Schöneres, als mit einem Heimspiel in die neue Saison zu starten. Die Vorfreude auf das Spiel ist riesig, sie wird allerdings getrübt durch die Tatsache, dass nach wie vor keine Fans ins Stadion dürfen. Das ist für die Mannschaft sehr schade, die sich den Aufstieg hart erarbeitet hat, die Spiele nun aber nicht mit ihren Anhängern genießen kann. Und natürlich auch für jeden einzelnen Fan. Wir wissen aber, dass wir unser Publikum dennoch im Rücken haben“, hofft FWK-Cheftrainer Michael Schiele auch auf baldige Unterstützung von den Rängen. „Aber wir nehmen diese Herausforderung natürlich an. Jetzt geht es um Punkte und diese wollen wir gegen Aue am Dalle behalten.“

Etablierter Zweitligist

Dass dies aber kein einfaches Unterfangen wird, weiß Schiele. Schließlich schlossen die Sachsen die abgelaufene Saison auf Platz sieben ab. „Sie sind ein etablierter Zweitligist und wissen, was in der Liga abgeht. Mit Dirk Schuster haben sie einen sehr erfahrenen Trainer“, hat der FWK-Cheftrainer Respekt. Lange Zeit schnupperten die Veilchen, die seit 2016 durchgehend in der 2. Bundesliga spielen, in der abgelaufenen Saison sogar an den Aufstiegsplätzen. Erst die Corona-Pause brachte die Schuster-Schützlinge etwas aus dem Tritt. Mit 13 Zählern aus den letzten neun Spielen landeten die Auer letztlich auf Rang sieben.

Schuster lobt Mentalität der Kickers

Wie die Kickers (2:3 gegen Hannover 96) sind auch die Sachsen am vergangenen Wochenende in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ausgeschieden. Mit 0:2 verloren die Veilchen beim Viertligisten SSV 1846 Ulm. Ein Auftakt, der überhaupt nicht nach Schusters Geschmack war: „Das haben wir anders vorgestellt. Wir werden für die Partie in Würzburg nun die richtigen Maßnahmen ergreifen, um dort zu bestehen.“ Der Übungsleiter zeigt sich beeindruckt von der Mentalität der Rothosen, die in schier aussichtloser Situation gegen Hannover Charakter gezeigt hätten. Auch die Kampf- und Laufstärke des Aufsteigers lobt Schuster. Das Duell am Dallenberg werde eine große Herausforderung.

Letztes Duell liegt über drei Jahre zurück

Zuletzt trafen beide Teams in der Spielzeit 2016/17 aufeinander. Während es am Dallenberg zu einem 1:1-Unentschieden kam, musste sich der FWK in Aue mit 1:3 geschlagen geben. Dieses Mal sollen die Punkte unbedingt am Dallenberg bleiben.

Nach mehreren Corona-Fällen – Röntgen-Gymnasium nimmt Betrieb wieder auf

Ab kommenden Montag nimmt das Röntgen-Gymnasium in Würzburg den Schulbetrieb wieder auf. Alle Schüler und Lehrer mit negativem Testergebnis dürfen wieder zur Schule gehen. Die positiv getesteten Schüler und Lehrer müssen weiterhin in Quarantäne bleiben, genauso wie alle Klassen und Kontaktpersonen der Infizierten. Weiterhin müssen Betroffene, die inzwischen Symptome einer Covid-19 Erkrankung aufweisen, erst ein zweites negatives Testergebnis vorweisen, damit sie wieder zur Schule dürfen. Das Gymnasium war aufgrund mehrerer Corona-Fälle am Montag vorsorglich geschlossen worden.

Fahndungserfolg der Polizei Aschaffenburg – Festnahme eines bundesweit agierenden mutmaßlichen Opferstock-Aufbrechers

Fahndern der Verkehrspolizei Aschaffenburg gelang am Donnerstagnachmittag auf der A3 die Festnahme eines 48-jährigen Mannes, der im Verdacht steht bundesweit für die Begehung von Opferstockaufbrüchen verantwortlich zu sein. Aufgrund eines bereits bestehenden Haftbefehls wurde der Tatverdächtige verhaftet. Er sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Gegen 15.00 Uhr kontrollierten Fahndungskräfte der Verkehrspolizei Aschaffenburg im Rahmen der Schleierfahndung auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg einen Pkw mit auswärtigem Kennzeichen. Eine Überprüfung des Fahrzeugführers ergab, dass gegen diesen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Memmingen wegen des Verdachts von Opferstock-Aufbrüchen vorlag. Bei der Durchsuchung des Pkw konnten die Beamten während der weiteren Kontrolle entsprechendes Werkzeug, sowie größere Bargeldbeträge in verschiedenen Verstecken auffinden und sicherstellen.

Gegen den 48-Jährigen Tatverdächtigen bestand außerdem ein aktuelles Fahrverbot und sein Fahrzeug wurde wegen fehlenden Versicherungsschutzes aus dem Verkehr gezogen. Im Zuge der weiteren Sachbearbeitung durch die Verkehrspolizei Aschaffenburg ergab sich darüber hinaus der Verdacht, dass der Mann für einen Opferstock-Aufbruch im Bereich Karlstadt verantwortlich sein könnte.

Wegen des durch die Polizeiinspektion Mindelheim erwirkten Haftbefehls des Amtsgerichts Memmingen, wurde der Fahrzeugführer dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert