Fr., 25.04.2025 , 08:39 Uhr

Sommer- und Winterlinde sind Heilpflanze des Jahres 2025

Die Inhaltsstoffe in Lindenblüten wirken lindernd bei leichten Infekten, bei Husten und auch bei mentaler Anspannung.

Der hohe Anteil an Gerbstoffen und Schleimstoffen findet sich dabei gesichert in unseren Blüten der Sommer- und Winterlinde, sowie im Hybrid aus beiden Arten, der Holländischen Linde (Tilia x europaea). Schmackhaft sind Tees auch aus anderen Lindenarten, allerdings werden sie nicht nach Europäischem Arzneibuch als arzneilich wirksam eingestuft.

Viele Lindenblüten weisen auf Stress der Bäume hin

Was Sammlerinnen und Sammler von Lindenblüten freuen mag, ist oft ein Hinweis auf den Stress der Bäume: Ungewöhnlich starke Blütenentwicklung lässt auf ein sehr anstrengendes Vorjahr schließen. Die Verschiebung hin zu mehr Trockenheit und Hitze macht den heimischen Linden zunehmend Probleme. Hier springt ihre südländische Schwester, die Silberlinde ein. Ihre silbrigen Blätter reflektieren die Hitze deutlich.

LWG untersucht Lindenarten

Im Versuchsbetrieb der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) stehen aktuell mehr als 30 etablierte und neue Lindenarten auf den Sichtungsflächen. Im Fokus steht dabei die Toleranz in Bezug auf Hitze und hohe Einstrahlung. Nur wenn das Laub im Sommer nicht verbrennt, hat die Linde eine Chance, Durststrecken im Herbst wieder aufzuholen.

Die Linde als Treffpunkt für Mensch und Tier

Die Linde ist ein traditioneller Baum für Treffpunkte und Ortsmitten. Historisch als Gerichtsplatz und Tanzort gleichermaßen geehrt und beliebt verströmt sie im Juni ihren betörenden und süßlichen Duft. Nicht nur für uns Menschen ein Genuss für die Nase und eine Gelegenheit, unter dem Baum zu entspannen, sondern auch die wichtigste Sommertracht im Imkerjahr! Lindenblütenhonig gilt als Delikatesse und ist leicht an der seiner hellgelb-grünlichen Farbe zu erkennen.

 

Erstellt auf Grundlage einer Pressemitteilung

 

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