Anlagebetrug – Vorsicht vor unseriösen Finanzdienstleistern

Ein 69-Jähriger verlor auf diesem Wege mehrere tausend Euro ein anderer 63-Jähriger ist auf den selben Trick hereingefallen – Anlagebetrug. Sie locken mit hohen Renditen und lassen das Geld auf meist ausländische Konten überweisen. Immer wieder gehen diesbezüglich Anklagen bei der unterfränkischen Polizei ein. Deshalb warnt sie jetzt vor sogenannten „Cold Calls“, d.h. Kalter Akquise am Telefon oder Internetseiten, die seriös aussehen oder seriöse Firmenwebsites genau kopieren.

Um nicht Opfer der Betrüger zu werden, rät die unterfränkische Polizei:
Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen mittels angeblicher „Geheimtipps“ täuschen. Hohe Rendite bringen in der Regel auch ein hohes Risiko mit sich.

Vertrauen Sie ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an.
Lassen Sie sich aussagekräftige Referenzen nachweisen. Informationen finden Sie z. B. Im Internet bei der BaFin oder dem Verbraucherschutz

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zu einem Vertragsabschluss (ggf. sogar am Telefon) drängen. Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter an.

Lesen Sie die AGBs des Anbieters genau durch und fragen Sie bei Unklarheiten nach. Bei Geschäftsbeziehungen und Überweisungen ins (außereuropäische) Ausland sollten Sie besonders vorsichtig sein. Manchmal ist das Unternehmen tatsächlich nicht existent und man überwiest auf das Konto eines sogenannten „Finanzagenten“.