Basketball-Spitzenspiel: Die TG Würzburg will Revanche für die Hinspiel-Niederlage

Der Spitzenreiter zu Gast beim Tabellenzweiten: Das absolute Spitzenspiel der ProB Süd findet zum Abschluss des 15. Spieltags am Sonntag um 18 Uhr im Sportzentrum Feggrube in Würzburg statt. Die TG Würzburg Baskets Akademie will sich bei Spitzenreiter NOMA Iserlohn Kangaroos für die hohe Hinspiel-Niederlage revanchieren.

Mit 77:55 gewannen der Mitaufsteiger sein Heimspiel gegen die TGW Baskets Akademie am 1. November. „Da haben wir aber auch eine der schlechtesten Leistungen der Saison gezeigt. Dafür wollen die Jungs Wiedergutmachung betreiben“, sagt TGW-Trainer Sören Zimmermann. Mit einem Sieg wäre außerdem die Qualifikation für die Playoffs und damit der Klassenerhalt frühzeitig in trockenen Tüchern.

Die Gäste aus dem Sauerland sind zuhause in acht Spielen noch ungeschlagen, ihre einzigen beiden Niederlagen haben sie auswärts in Rhöndorf und beim Team der Stunde (sieben Siege in Serie) in Weißenhorn kassiert. „Wir setzen darauf, dass sie auswärts durchaus verwundbar sind. Iserlohn hat aber ein eingespieltes und tief besetztes Team, das von seiner Physis lebt. Wir müssen voll dagegen halten“, so Zimmermann.

Die Kangaroos erlauben ihren Gegnern im bisherigen Saisonverlauf nur gut 67 Punkte pro Spiel und haben damit die beste Verteidigung der gesamten ProB. Offensiv kann Coach Matthias Grothe auf eine Vielzahl von Optionen zurückgreifen – acht Spieler stehen zwischen 16 und 30 Minuten auf dem Feld und erzielen zwischen 6 und knapp 17 Punkten.

Allen voran Power Forward Orlan Jackman, der von den Fans gerade erst zum „Spieler des Monats Dezember“ der ProB gewählt wurde. Der 26-jährige Brite ist ein echter Allrounder: Er erzielt 16,8 Punkte, trifft fast 43 Prozent seiner Dreier-Versuche, holt 8,2 Rebounds, verteilt 3,1 Assists und klaut 1,9 Bälle pro Spiel. Ihm folgen mit Niklas Geske, Thomas Reuter und Yannik Opitz drei deutsche Spieler in der teaminternen Scorerliste.

Wie breit Iserlohn aufgestellt ist, zeigte sich auch im Hinspiel: Acht Akteure erzielten mindestens sieben Punkte. „Wir müssen natürlich versuchen, Jackman zu kontrollieren. Aber auch auf die anderen Spieler müssen wir aufpassen“, weiß Sören Zimmermann: „Im Hinspiel hat uns zum Beispiel Jonas Grof sehr weh getan.“ Der erst 18-jährige Spielmacher war mit 15 Punkten Top-Scorer der Begegnung, verteilte vier Korbvorlagen und schnappte sich 8 Rebounds.

Sprungball im TGW-Sportzentrum Feggrube ist am Sonntagabend um 18 Uhr. Eintrittskarten sind an der Tageskasse zum Preis von sechs Euro (ermäßigt vier Euro) erhältlich. Dauerkarten-Inhaber der s.Oliver Baskets bezahlen nur zwei Euro.