Bayerische Staatswälder – positive Bilanz zum Ende des Winters

Zum Ende der kalten Jahreszeit ziehen die Bayerischen Staatsforsten Bilanz und blicken auf einen Winter mit nasskalter Witterung und kräftigen Stürmen zurück. Sturm Sabine Anfang Februar ging für die bayerischen Staatswälder gerade noch ohne schlimmere Folgen aus – diese können in der planmäßigen Produktion und durch den regulären Holzverkauf ausgeglichen werden. Zudem konnte sich der Wald dank des feuchtkalten Wetters in den letzten Wochen erholen. Die zwei vergangenen Rekordsommer sorgten für ausgetrocknete Böden, die durch kräftige Niederschläge in der jüngsten Vergangenheit wieder ausreichend befeuchtet werden konnten. Entscheidend ist jetzt die Weiterentwicklung im kommenden Frühjahr und Sommer – so sei die Wasserversorgung in den nächsten Wochen und Monaten essentiell für die Gesunderhaltung der Bäume und vor allem auch um die Borkenkäferentwicklung einzudämmen. Die konsequente und gleichzeitig sehr aufwändige Bekämpfung dieses Schädlings stellt die Grundlage für stabile bis steigende Holzvorräte dar, die in der Vergangenheit stets gewährt werden konnte.
Auf dennoch geschädigten Waldflächen sollen dank der Klimawald-Initiative von Ministerpräsident Markus Söder in den nächsten fünf Jahren 30 Millionen Bäume nachgepflanzt werden.