BBL: s.Oliver Würzburg muss am Wochenende zweimal ins Schwabenland

Drei Spiele in fünf Tagen: s.Oliver Würzburg tritt am Freitag in Ludwigsburg und am Sonntag in Tübingen an – Bayreuth am Dienstag in der s.Oliver Arena zu Gast

Die Zielgerade der regulären Saison der easyCredit BBL hat es in sich: Drei komplette Spieltage stehen von Freitag bis Dienstag auf dem Programm. s.Oliver Würzburg tritt dabei im Fernduell um den achten Tabellenplatz zunächst beim Tabellendritten MHP RIESEN Ludwigsburg (Freitag, 20:30 Uhr) und dann bei Schlusslicht WALTER Tigers Tübingen an (Sonntag, 20:15 Uhr). Am Dienstag um 15:00 Uhr wird medi bayreuth zum Frankenderby in der s.Oliver Arena zu Gast sein.

Unabhängig davon, dass vor den letzten drei Partien auch Bonn, Bamberg und Oldenburg die Playoff-Teilnahme immer noch nicht sicher haben: Das Fern-Duell um den achten Platz findet aller Voraussicht zwischen s.Oliver Würzburg und den FRAPORT SKYLINERS statt. Die Unterfranken ziehen ins Viertelfinale ein, wenn sie ein Spiel mehr gewinnen als die Frankfurter, die noch bei ALBA BERLIN (Freitag) und den EWE Baskets Oldenburg (Dienstag) antreten und zuhause gegen Science City Jena (Sonntag) spielen.

„Es darf uns nicht interessieren, was die anderen tun, denn das können wir nicht kontrollieren. Wir müssen uns alleine auf unsere Leistung konzentrieren und alles dafür tun, unsere verbleibenden Spiele zu gewinnen. Und dann werden wir am 1. Mai um 17 Uhr sehen, ob es gereicht hat“, betont Headcoach Dirk Bauermann: „Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen sind körperlich und mental eine echte Herausforderung. Unsere Mannschaft ist aber in einer hervorragenden Form. Die Stimmung und die Chemie im Team sind sehr gut, deswegen ist das kein Problem.“

Vor dem letzten Heimspiel stehen zwei Trips ins Schwabenland auf dem Programm – los geht es am Freitagabend um 20:30 Uhr beim Tabellendritten MHP RIESEN Ludwigsburg. Im Liga-Endspurt geht es für die Barockstädter in erster Linie darum, ihre gute Form für die Playoffs und das „Final Four“ der Basketball Champions League zu halten. Das Team von Trainer John Patrick hat mit 23 Siegen und acht Niederlagen den dritten Platz und damit den Heimvorteil im Viertelfinale so gut wie sicher. Drei der acht Niederlagen stammen allerdings aus den letzten fünf Spielen – in Bamberg, Berlin und zuletzt in Ulm zogen die „Riesen“ den Kürzeren.

Zuhause sind die Ludwigsburger mit zwölf Siegen aus fünfzehn Partien eine Macht, das Hinspiel gewann Würzburg dank eines starken Schlussabschnitts in der s.Oliver Arena mit 94:87. „Würzburg ist für uns ein Revanche-Spiel. Wir haben eine klare Führung aus der Hand gegeben, die Scharte möchten wir natürlich auswetzen“, sagt deshalb Ludwigsburgs Flügelspieler Adam Waleskowski. Der 35-Jährige ist einer von acht Akteuren im ausgeglichen besetzten Riesen-Kader, die zwischen acht und zwölf Punkten pro Spiel erzielen.

Top-Scorer der Barockstädter ist Thomas Walkup, der als Allrounder mit 12 Zählern bei knapp 41 Prozent Dreierquote, 5 Rebounds, 4,5 Assists und 1,9 Steals pro Partie starke Statistiken auflegt. Aufgrund der für Coach John Patrick typischen aggressiven Spielweise mit Druck über das ganze Feld „ist Ludwigsburg nicht leicht zu spielen, weil man gegen so einen Stil im Grunde genommen nur zweimal im Jahr spielen muss. Wir konnten uns aber mehrere Tage darauf vorbereiten und haben sie ja auch im Heimspiel besiegt, deshalb fahren wir auch nach Ludwigsburg mit breiter Brust“, betont Dirk Bauermann.

Auf das zweite Auswärtsspiel innerhalb von 48 Stunden in Baden Württemberg – am Sonntag um 20:15 Uhr in Tübingen – richtet sich der Fokus erst nach der Schlusssirene in der MHP Arena. Die WALTER Tigers Tübingen konnten bisher nur ein einziges Spiel gewinnen und stehen bereits seit längerer Zeit als Absteiger in die ProA fest. In ihrem vorerst letzten BBL-Heimspiel werden Trainer Mathias Fischer und sein Team aber sicher alles geben, um sich mit einem Sieg vor den eigenen Fans aus der höchsten deutschen Spielklasse zu verabschieden. Beide Partien werden für Abonnenten live und in HD auf Telekom Entertain und telekomsport.de übertragen, das Freitagsspiel in Ludwigsburg wird außerdem auch frei empfangbar bei SPORT1 zu sehen sein.