Cyberkriminalität – „Bundespolizei-Trojaner“ existiert noch

Am vergangenen Freitag startete eine 44-jährige Frau aus Oberleichtersbach ihren PC. Statt des üblichen Startbildschirms erschien eine Nachricht auf dem Bildschirm, welche angeblich die Bundespolizei als Absender kennzeichnete. Der Computer könne erst nach einer Überweisung von 200€ an eine ausländische Kontonummer freigeschaltet werden. Die Frau folgte der Aufforderung nicht und informierte sich bei einem Computerexperten, wie sie den Trojaner wieder entfernen könne. Nachdem solche Meldungen in letzter Zeit rapide zurück gegangen sind, zeigt sich dennoch, dass der „Bundespolizei-Trojaner“ weiterhin existiert. Die Polizei rät, in solchen Fällen keinen Aufforderungen nachzugehen und sich Hilfe bei einem Experten zu holen.