Das ändert sich im September 2018

Familiengeld in Bayern

Es sind noch eineinhalb Monate bis zur Landtagswahl. Zuvor gibt es noch ein Geschenk der CSU: der Freistaat führt das Familiengeld ein. Das steht allen bayerischen Eltern mit Kindern im Alter von 1-2 Jahren zu. 250 Euro wird es pro Kind und Monat geben, sogar 300 Euro ab dem dritten Kind. Den Zuschuss erhalten auch Eltern, die ihren Nachwuchs bei Kitas abgeben. Hartz-IV-Leistungen bleiben davon unberührt.

Kfz-Steuer wird angehoben

Autofahrer dagegen haben ab September weniger zu lachen. Die Kfz-Steuer steigt bei Neuzulassungen in Deutschland. Hintergrund ist der Abgastest WLTP. Der misst realistischere Werte im Verbrauch und bei den Emissionen. Die liegen nämlich weitaus höher als bisher berücksichtigt. Daraus ergibt sich der WLTP-Zuschlag, der der Kfz-Steuer angerechnet wird. Nach ADAC-Rechnungen ergibt sich für einzelne Modelle eine Steuererhöhung von mehr als 70 Prozent. Im Durchschnitt erhöht sich die KfZ-Steuer aber lediglich um 50 Euro.

Programm zur Gesundheitsförderung im Landratsamt Würzburg

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts Würzburg können sich auf den September freuen. Denn: Dank einer Kooperation mit der „Initiative – Gesunder Betrieb“ erhalten sie eine sogenannte i-gb Card. Mit dem Ausweis bekommen sie Ermäßigungen auf gesundheitsfördernde Leistungen. Sie gilt für Fitnessstudios, Physiotherapien, Schwimmbäder und Thermen. Das Ziel: das Landratsamt will die Gesundheit seiner Bediensteten aktiv fördern.

Das Ende der Halogenlampe naht

In der EU verschwinden ab September die Halogenlampen vom Markt. Ab dem 1.9. ist die Produktion und somit das Inverkehrbringen der Halogenlampen in allen 28-EU-Staaten verboten. In Zukunft wird dafür auf Energiesparlampen und LEDs gesetzt. Für Spot- und Schreibtischlampen sowie für Flutlichter wird es aber Ausnahmen geben. Der Verkauf von Restposten ist auch im September noch erlaubt.

Ryanair verschärft erneut Regeln für das Handepäck

Ab September werden die Regeln zum Mitführen von Handgepack bei Ryanair nochmals verschärft. Passagiere, die den normalen Tarif gebucht haben, dürfen demnach nur noch ein einzelnes, kleines Stück Handgepäck mit ans Gate bringen. Für ein zweites Gepäckstück muss künftig gezahlt werden. Bisher konnten Kunden im Normaltarif ihre Trolleys oder andere Taschen in Handgepäckgröße kostenlos am Gate einchecken lassen. Priority-Kunden dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke mit in die Kabine nehmen. Mit dieser Regelung sollen Verspätungen vermieden werden, die bisher häufig entstanden sind, weil das Einchecken mehrerer Koffer zu Verzögerungen geführt hat, so Ryanair.