Das Resultat des Blitzmarathons

UNTERFRANKEN. Mit dem Ziel, bei den Verkehrsteilnehmern eine nachhaltige Verhaltensänderung, vor allem beim Beachten der Geschwindigkeitsbegrenzungen, zu erreichen, startete der sechste Blitzmarathon von Mittwoch auf Donnerstag in Unterfranken. An rund 90 Messstellen wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Die im Vorfeld veröffentlichten Messstellen wurden unterfrankenweit von Mittwoch, 06.00 Uhr, bis Donnerstag, 06.00 Uhr aufgestellt. Knapp 23.000 Fahrzeuge wurden in diesem Jahr gemessen, das sind 5.000 Fahrzeuge mehr als im vergangenen Jahr. Dies dürfte sowohl auf die Kontrollörtlichkeiten als auch auf die guten Wetterbedingungen zurückzuführen sein. Mit dem Laserhandmessgerät wurden zusätzlich auch an ausgewählten Unfallschwerpunkten Kontrollen durchgeführt.

In Unterfranken mussten in diesem Jahr 692 Verkehrsteilnehmer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet werden. Der Anstieg von 494 Verkehrssündern im Vorjahr ist durch die Gesamtzahl der gemessenen Fahrzeuge zu erklären. Spitzenreiter war ein Motorradfahrer, der auf der Staatsstraße zwischen Mainstockheim und Dettelbach bei erlaubten „100“ 63 km/h zu schnell fuhr.

Im Jahr 2017 verloren 18 Menschen aufgrund von Geschwindigkeitsleben ihr Leben. 1000 Personen wurden verletzt. Auch um diese Zahlen zu minimieren, wird der 24-Stunden Blitzmarathon durchgeführt.