Drei Verkehrsunfälle auf Autobahnen wegen Aquaplaning

Am Freitagmittag ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der VPI Schweinfurt-Werneck drei Aquaplaning-Unfälle.

Der erste Unfall ereignete sich um 12.53 Uhr auf der A 7 im Bereich Bad Brückenau. Bei Regen befuhr ein Niedersachse den linken Fahrstreifen Richtung Kassel, als sein BMW aufgrund Aquaplaning ins Schleudern geriet. Dabei stieß der Pkw leicht gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Seat, anschließend gegen die Betongleitwand und kam letztendlich auf der Gleitwand entgegen der Fahrtrichtung zum Liegen. Es entstand ein Gesamtschaden von über 16000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Seat-Fahrerin konnte nach der Unfallaufnahme weiterfahren. Der Verkehr musste über den Seitenstreifen laufen, so dass es zu einem Rückstau von über drei km kam. Verletzt wurde glücklicherweise Niemand.

Um 16.51 Uhr geriet ein Thüringer auf der BAB A 71 aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit mit seinem Pkw in Schleudern. Der 51-jährige war mit seinem Dacia Richtung Schweinfurt unterwegs, als sein Fahrzeug auf Höhe des Parkplatzes „Lauertal“ aufgrund der regennassen Fahrbahn ins Schleudern geriet, gegen die Mittelschutzplanke prallte und anschließend nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Schaden an dem Dacia-Duster, der abgeschleppt werden musste, wird auf 5500 Euro geschätzt.

Ca. 45 Minuten später befuhr ein Unterfranke die A71 und verlor aufgrund der den Wetterverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der 38-jährige Mann war mit seinem Porsche ebenfalls Richtung Schweinfurt unterwegs, als sein Pkw ca. 200 m vor dem Parkplatz „Lauertal“ bei regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Auch hier musste das Fahrzeug abgeschleppt werden. Der Schaden am Porsche wird auf mindestens 10000 Euro geschätzt.

Die Geschwindigkeit auch den Sicht-, Wetter- und Straßenverhältnissen anpassen, dann ist oft langsamer schneller.