Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen – Unterfränkische Polizei zieht Bilanz

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen kontrolliert die Polizei die Einhaltung der vorläufigen Ausgangsbeschränkung. Am Donnerstag hatten die unterfränkischen Beamten diesbezüglich mehr als 70 Einsätze zu verzeichnen. In der Region Mainfranken musste die Polizei rund 30 Mal ausrücken. In Würzburg stellten Beamte im Rahmen von Kontrollen fest, dass der Geschäftsbetrieb in zwei Tabakläden nach wie vor aufrechterhalten wurde. Hier wurde die Schließung veranlasst. Auch im Raum Würzburg, Kitzingen, Volkach, Ochsenfurt, und Karlstadt wurden Personen zur Anzeige gebracht, die sich mit Freunden, Bekannten oder Verwandten trafen oder sich sonst ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum aufhielten.

In der Region Main Rhön gab es rund 25 Polizeieinsätze. An mehreren Super- und Getränkemarkt-Parkplätzen in der Region wurden Personen angetroffen, die in Gruppen auf ein gemeinsames „Bierchen“ trafen oder zum Musik hören zusammengekommen waren. In Bad Brückenau hatten sich mehrere Jugendliche am Skaterplatz getroffen, um ihren Hobbys nachzugehen. Eltern werden nochmals dringend darum gebeten, ihre Kinder entsprechend aufzuklären und zu sensibilisieren.

Am Bayerischen Untermain musste die Beamten rund 20 Mal ausrücken. Nach einer Mitteilung über eine Feier in einer Privatwohnung in der Aschaffenburger Innenstadt traf die Polizei dort auf mehrere Personen, die nicht aus demselben Haushalt stammen und offenbar gemeinsam Drogen konsumierten. Auf der Mainbrücke in Miltenberg kontrollierten Beamte drei Fußgänger, die sich völlig uneinsichtig zeigten und der Ansicht waren, dass „die Polizei ihnen überhaupt nichts zu sagen hätte“. In einem Waldstück bei Kleinwallstadt hatten sich sieben Freunde zum gemeinsamen Shisha rauchen getroffen. Sie glaubten irrtümlich, den Vorschriften genüge getan zu haben, indem sie sich von Wohngebieten fernhielten.