Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt – Pandemie bleibt spürbar

Der pandemiegeplagte Arbeitsmarkt erholt sich zusehends. Nach dem unvermittelten Anstieg der Arbeitslosenzahlen von vor knapp einem Jahr, hat sich auch in Unterfranken die Lage stabilisiert. Den größten Anteil daran hat nach wie vor die Kurzarbeit, im März schlägt sich aktuell aber auch schon die Frühjahrsbelebung in den Zahlen nieder:

In Unterfranken waren in diesem Monat etwa 27.000 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote verbessert sich von 3,7 auf 3,5%. Damit hält sich der Regierungsbezirk wie gewohnt unter dem bayerischen Schnitt von 3,9%.

 

Arbeitslosenzahlen März

Unterfranken: 27.027      Quote: 3,5%

Bayern:          298.765    Quote: 3,9%

 

Auch die einzelnen Agenturbezirke melden weniger Arbeitslose:

Der bayerische Untermain zählt knapp 9.000 Erwerbslose, die Quote sinkt von 4,3 % im Februar auf aktuell 4,1%.

Fast genauso viele Menschen ohne Arbeit weißt die Region Main-Rhön vor, bei einer Quote von 3,6 %.

Und auch in Mainfranken sinken die Zahlen. Hier sind etwas mehr als 9.000 Menschen arbeitslos gemeldet, was einem Anteil von 3,1% entspricht.

 

Arbeitslosenzahlen Unterfranken März

Agenturbezirk Aschaffenburg: 8.943         Quote: 4,1%

Agenturbezirk Schweinfurt:     8.794         Quote: 3,6%

Agenturbezirk Würzburg:        9.110          Quote: 3,1%

 

Ein Trend, den alle Agenturen erkennen: die Langzeitarbeitslosen, also diejenigen, die seit einem Jahr oder länger arbeitssuchend sind, haben die größten Probleme eine Stelle zu finden.

Außerdem gebe es branchenübergreifend sowohl weniger Bewerber, als auch weniger Lehrstellen. Setzt sich diese Entwicklung fort, heißt es aus der Arbeitsagentur Würzburg, könnten einige junge Menschen nach dem Schulabschluss ohne berufliche Perspektive bleiben.