Fußball-Bayernligist Würzburger FV beginnt Vorbereitung auf kommende Saison

Am Montag, 20.07.2020 bitten Chefcoach Berthold Göbel und Co-Trainer Marco Scheder um 19:15 Uhr den Bayernliga-Kader des WFV wieder zum Mannschaftstraining in die Mainaustraße. Die Saison wird ja bekanntlich im September fortgesetzt, so dass mit dem Start in der kommenden Woche eine gute Vorbereitungszeit verbleibt, um auf den Punkt wieder fit genug zu sein.

Kaderplanungen abgeschlossen – Veränderungen auf einigen Positionen

Die Verantwortlichen des WFV hatten bereits im November 2019 mit der Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison begonnen. Wie im Februar mitgeteilt, war man sich schon sehr bald mit vielen Spielern einig und konnte einen Großteil des Bayernliga-Kaders für eine und z.T. auch zwei Spielrunden vertraglich an den Verein binden. Nun sollte auch der Rest des Kaders frühzeitig festgezurrt werden, um sich gezielt auf eine neue Runde vorbereiten zu können. Doch dann brachte der Corona-Virus den Fußball komplett zum Erliegen.
Nichtsdestotrotz führte die sportliche Leitung weiter fleißig Gespräche – an vorderster Stelle Finanzvorstand Peter Büttner, der die Verträge zusammengestellt hat, und natürlich Sportleiter Marco Scheder.

Nach anfänglichem Stocken wurden die Planungen in den letzten Wochen wieder konkretisiert und via Telefon- und Webkonferenzen in die finale Richtung gebracht. Neben den bereits bekannten Verlängerungen von Moritz Lotzen, Dennie Michel, Calvin Gehret
(alle 2 Jahre), Cristian Alexandru Dan (seit kurzem mit deutschem Personalausweis!), Erik Schnell-Kretschmer, Jayson Tuda, Christian Dietz und Stefan Wasser (alle 1 Jahr), konnte man mittlerweile auch die Spieler Daniel Baumann, Fabio Bozesan, David Drösler, Tim Lorenz, Jasmin Kadiric, Lukas Imgrund, Kevin Röckert und Johannes Emmert für eine weitere Spielzeit an sich binden.

„Wir freuen uns, dass auch Steffen Barthel und Marc Hänschke (1. FC Sonthofen, 3. Platz Landesliga Südwest) zum WFV zurückkehren und uns so in den jeweiligen Mannschaftsteilen auch noch einmal verstärken werden“, teilt Sportleiter Marco Scheder mit. Franz Ruppel stößt von der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz aus der Hessenliga zum WFV. Der in Bundesliga-NLZ´s ausgebildete Julian Wild kommt vom Dallenberg zurück zur Mainaustraße, von der aus vor einem Jahr seine Schwester aufgebrochen war, um nun in der Nationalmannschaft zu spielen. Erst letzte Woche konnte dann der Wechsel von Dominik Zehe vom Ligakonkurrenten TSV Großbardorf
zum WFV perfekt gemacht werden.

„Dass so erfahrener Bayernligaspieler zu uns stößt, freut uns sehr“, bemerkt Marco Scheder zum Abschluss der Vertragsgespräche. Aus der eigenen Jugend stößt Simon Schwab als hoffnungsvoller Nachwuchskicker zum Bayernliga-Kader dazu. Zum Kader gehören auch die jungen Perspektivspieler Djibrill Mammadouh Bah, Sanasi Conteh (beide bereits letztes Jahr im Kader) und Luckenson Schuhmacher (ebenfalls eigene Jugend).

Als Abgänge stehen fest:
Benny Schömig (Co-Trainer U19, Kickers Würzburg)
Patrick Hofmann (TSV Aubstadt)
Felix Eberhardt (ETSV Würzburg)
Maximilian Reinders (Ziel unbekannt)
Paul Obrusnik (Studium USA)

Der WFV sieht sich mit diesem Kader gut gerüstet für die Zukunft

„Wir wollen die Saison mit attraktivem Fußball fortsetzen und glauben, dass wir trotz der schmerzlichen Abgänge dieser sehr guten Spieler insgesamt nochmal einen stärkeren Kader haben werden, als bisher“, sind sich die beiden Trainer Göbel und Scheder einig. „Wir werden auch weiterhin großes Augenmerk auf die Nachwuchsspieler setzen. Die laufende Saison zeigt uns ja bereits, wie gut sich einige Spieler entwickelt haben, die vor einem Jahr noch in der Jugend gespielt haben“, so Göbel weiter.

Vorstandsvorsitzender Metz ist optimistisch, was die Zusammensetzung der Mannschaft betrifft: „Uns wäre zwar ein Abbruch der Saison und ein Neustart im September lieber gewesen, aber wir haben uns der Mehrheitsentscheidung gebeugt und sehen uns gut für die restliche Runde gerüstet. Mit der jetzt zusammengestellten Mannschaft wollen wir im Ligapokal möglichst weit kommen – am liebsten bis ins Endspiel!“ Der Ligapokalsieger Nord spielt im Jahr 2021 gegen den Sieger aus dem Süden noch um den direkten Aufstieg in die Regionalliga. „Der Aufstieg ist nicht unser erklärtes Ziel. Aber die Option macht die Sache dann doch interessant. Wir hoffen
auf viel Unterstützung bei den Heimspielen – sofern bis dahin Zuschauer zugelassen sind. Ansonsten sind noch Plätze auf dem Meshgewebe-Banner frei, auf dem sich jeder seinen eigenen Dauerplatz mit seinem Schattenumriss für ganze 2 Jahre sichern kann.“