Gedächtnislauf erinnert an die Zerstörung Würzburgs

Wenn sich am 16. März 2020 die Zerstörung Würzburgs im Zweiten Weltkrieg zum 75. Mal jährt, erinnern viele Veranstaltungen an diesen schwarzen Tag der Stadtgeschichte. Dazu zählt auch der traditionelle Würzburger Gedächtnislauf, der in diesem Jahr am Samstag, 21. März stattfindet.

Die Veranstaltergemeinschaft aus Stadtmarathon Würzburg, Johanniter-Unfall-Hilfe und Kolping Mainfranken stellt die Veranstaltung wieder unter das Motto „Laufend Erinnerung bewahren“. Ebenfalls unverändert bleibt die Tatsache, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kein obligatorisches Startgeld zahlen müssen. Stattdessen bitten die Veranstalter um freiwillige Spenden. Mit den Einnahmen werden Kolping und die Johanniter soziale Projekte in der Region fördern.

Möglich ist dies nicht zuletzt dank der Unterstützung der Sponsoren: Die Familienbäckerei Schiffer, die Sparkasse Mainfranken, Kapuziner Alkoholfrei sowie die Firma umzuege-wuerzburg.de unterstützen den Würzburger Gedächtnislauf. Unter anderem stellen sie die Verpflegung für die Sportler zur Verfügung und kümmern sich um den Transport von Wechselkleidung.

Der Gedächtnislauf wird am Samstag, 21. März um 11 Uhr am Würzburger Rathaus gestartet. Die Teilnehmer können zwischen vier verschiedenen Streckenlängen wählen: 10 km nach Margetshöchheim, 21 km nach Himmelstadt, 28 km nach Karlstadt oder 44 km nach Gemünden.

Genau wie in den letzten Jahren gibt es beim Gedächtnislauf keinen Wettkampfcharakter, es erfolgt keine Zeitnahme. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.wuerzburg-marathon.de/event/wuerzburger-gedaechtnislauf im Internet. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt rund 500 Teilnehmern.