Getankt ohne Bezahlung – Verfolgungsfahrt über Autobahn endet in Festnahme

WACHENROTH, LKR. ERLANGEN-HÖCHSTADT UND WÜRZBURG. Mit einem waghalsigen Fluchtversuch nach einem Tankbetrug wollte sich am Donnerstagfrüh ein 38-jähriger Georgier einer Anhaltung durch die Polizei entziehen. Mit über 200 km/h versuchte der BMW-Fahrer über die A3 zu entkommen. An der Rastanlage Würzburg Nord klickten schließlich die Handschellen. Mittlerweile hat sich der Verdacht für noch weitere Straftaten ergeben und die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ermittelt.

Mitarbeiter der Tank- und Rastanlage Steigerwald-Nord hatten um 05:30 Uhr die Einsatzzentrale der Polizei über einen Pkw mit Erlanger Kennzeichen informiert, der für über 100 Euro getankt und anschließend ohne Bezahlung das Weite gesucht hatte. Im Rahmen der Fahndung wurde eine Streife der Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried auf den gesuchten Pkw aufmerksam, der auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Trotz eindeutiger Anhaltezeichen beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug und fuhr bei erlaubten 100 km/h mit über 200 Stundenkilometern über die Autobahn. Letztendlich konnte er an der Rastanlage Würzburg-Nord angehalten und vorläufig festgenommen werden.

Die Beamten stellten dann fest, dass die Kennzeichen nicht für einen BMW ausgegeben waren. Eine Überprüfung an der Halteranschrift brachte dann zu Tage, dass sie im Laufe der Nacht gestohlen worden waren. Nach der Festnahme wurde der Mann zur Dienststelle der Autobahnpolizei gebracht. Jetzt laufen weitere Ermittlungen, da noch nicht geklärt ist, ob der 38-Jährige überhaupt der rechtmäßige Besitzer des BMWs ist. Weiter haben sich auch Verdachtsmomente ergeben, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.