Große Erleichterung für den organisierten Sport – Trainingsspiele für Kontaktsportarten in Bayern erlaubt

Gute Nachrichten für den Sport in Bayern: In einem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration an den Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) wurde am Mittwochabend bekannt, dass Trainingsspiele für Mannschaftssportarten mit Kontakt erlaubt sind.

Wie in dem Schreiben des Sportministeriums nochmals betont wird, sind derzeit in Bayern nach der 6. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) noch keine Sportwettkämpfe in Kontaktsportarten (wie z.B. Mannschaftssport, Kampfsport) zugelassen. Unter der Voraussetzung einer Kontaktdatenerfassung gemäß des Rahmenhygienekonzepts Sport ist das Training in festen Trainingsgruppen allerdings zugelassen. Daran anknüpfend gehören auch dem Training dienende Spiele grundsätzlich zu den erlaubten Lockerungsmaßnahmen bei Mannschaftssportarten mit Kontakt.

Sofern Trainingsspiele bei Mannschaftssportarten mit Kontakt vereinsübergreifend angesetzt werden, sind diese nun zugelassen – aufgrund der aktuellen pandemischen Lage allerdings beschränkt auf Spiele zwischen Vereinen aus Bayern.

Spezieller Dank an Sportminister Joachim Herrmann

BLSV-Präsident Jörg Ammon und BFV-Präsident Dr. Rainer Koch äußern sich erfreut über die aktuelle Entwicklung: „Unser ganz spezieller Dank gilt Staatsminister Joachim Herrmann. Die gute Zusammenarbeit zwischen der Staatsregierung, dem BFV und dem BLSV hat sich im Sinne des Sports einmal mehr bewährt! Die Möglichkeit von Testspielen ist nur ein Schritt auf dem Weg zum Ligaspielbetrieb mit Zuschauern. Bis dahin muss weiterhin gelten, dass unsere Gesundheit an allererster Stelle steht und deshalb müssen nunmehr für die Vereine machbare Hygienekonzepte von den Sportverbänden mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt werden. Das große Ziel des BLSV, des BFV, der Sportfachverbände und Sportvereine in Bayern ist es weiterhin, ab dem 1. September den offiziellen Wettkampfspielbetrieb wieder aufnehmen zu können.“