Handball-Bayernliga: Bergtheims Damen wie die Eichhörnchen

Frauen-Bayernliga 1.FC Nürnberg – HSV Bergtheim 22:22 (8:11)

Mit einem 22:22 Remis kehrten Bergtheims Damen vom Spiel aus Nürnberg zurück und wie immer bei einem Unentschieden stellt sich die Frage, ob man einen Punkt gewonnen oder verloren hat. Für den HSV, der sich nach großen Veränderungen in der Mannschaft erst einmal finden muss, gilt es wie die Eichhörnchen Punkte zu sammeln. Nach einem ausgeglichenen Beginn gelang es Bergtheim, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten wobei Trainer Moritz Kreisel monierte, dass der Angriff häufig zu früh abschloss und dabei überhastet verwarf. Trotzdem konnte eine 11:8 Führung in die Pause mitgenommen werden.

Nach dem Seitenwechsel gelang es, den Vorsprung um ein weiteres Tor auszubauen aber obwohl die Abwehr ordentlich agierte und auch beide Torfrauen eine stabile Leistung brachten, gelang es den Gastgeberinnen Dank der Abschlussfehler von Bergtheim Mitte der zweiten Spielhälfte aufzuschließen. Der HSV konterte
und führte 5 Minuten vor Spielende zwar mit 22:20, musste dann aber eine Zeitstrafe und den Ausgleich hinnehmen. Der letzte Bergtheimer Angriff wurde übereilt abgeschlossen und es war gut, dass Nürnberg keinen Gegenschlag mehr erzielen konnte.

Es spielten: Pia Kunzmann (TW), Jennifer Mathan (TW), Tanja Bausenwein (2), Martina Gerdes (6/4), Carina Halbig (3), Tina Hartl (1), Michaela Lehnert, Lilith Reichert (1), Anna Renner (1), Ronja Schwalbe (3), Lisa Seibert (5), Anna Zimmer.