Jugend-Basketball-Bundesliga: Spitzenreiter Rheinhessen eine Nummer zu groß für Würzburger Nachwuchs

Erste Heimniederlage für die U16 der s.Oliver Würzburg Akademie – 57:99 gegen „Team Südhessen“

Im zweiten Heimspiel der Saison hat die U16 der s.Oliver Würzburg Akademie die erste Niederlage vor eigenem Publikum hinnehmen müssen: Der ungeschlagene Spitzenreiter der JBBL-Vorrunde 6 war eine Nummer zu groß für die junge Würzburger Truppe, die sich mit 57:99 (34:56) deutlich geschlagen geben musste. Dank ihrer körperlichen Überlegenheit auf fast allen Positionen sicherten sich die Gäste aus Weiterstadt 20 Rebounds mehr als die Hausherren, die auch zu viele Ballverluste hatten, um dem Favoriten besser Paroli bieten zu können. Würzburger Top-Scorer gegen das Team Südhessen war Moritz Arlt mit 22 Punkten.

Schon im ersten Viertel wurde der Tabellenführer seiner Favoritenstellung gerecht und setzte sich zweistellig ab. Vor allem den starken Marko Dordevic (25 Punkte) bekamen die Würzburger nie unter Kontrolle. Den zweiten Abschnitt konnten die Akademiker dann ausgeglichener gestalten, nach der Pause gelang ihnen im Angriff aber zu wenig, um die Partie offen zu halten.

„Das ist kein Gegner, den wir schlagen müssen. Ich bin trotzdem enttäuscht, weil wir so hoch verloren haben. Das hatte ich vorher nicht erwartet“, sagte Trainer Dirk Altenbeck: „Wir haben viele Fehler gemacht, an denen wir unter der Woche arbeiten werden. Mit einem Sieg aus den ersten drei Spielen sind wir aber voll im Soll. Wenn wir die nächsten drei Sipele gewinnen, können wir sogar die Hauptrunde erreichen. Wenn nicht, dann gehen wir in die Relegation. Es ist unser Ziel, nicht abzusteigen. Dafür müssen wir uns von Spiel zu Spiel verbessern.“

Am kommenden Sonntag treten Altenbeck und sein Team beim USC Heidelberg an – der Tabellennachbar hat aus seinen bisherigen vier Spielen einen Sieg geholt.

s.Oliver Würzburg Akademie – Team Südhessen 57:99 (12:30, 19:22, 7:21, 19:26)

Für Würzburg spielten:
Moritz Arlt 22 Punkte/3 Dreier (5 Steals), Adrian Worthy 13 (10 Rebounds), Steven Schalme 12, David Gerhard 5, Janka Timoschenko 2, Kilian Kriegbaum 2, Tarek Tucovic 1, Ludwig Roth, Max Hanisch, Tristan Frieß, Valentin Heyn.