Jugend-BBL: Würzburg gewinnt in Heidelberg

TRIPLE DOUBLE FÜR ADRIAN WORTHY

Die U16 der s.Oliver Würzburg Akademie gewinnt beim USC Heidelberg mit 76:67 (30:41)

Die U16 der s.Oliver Würzburg Akademie hat eine sehr gute Reaktion auf die hohe Heimniederlage gegen Team Südhessen gezeigt: Im Auswärtsspiel beim USC Heidelberg am Sonntag legte Adrian Worthy mit 39 Punkten, 16 Rebounds und 10 Ballgewinnen ein statistisches „Triple Double“ auf und führte sein Team zu einem verdienten 76:67-Erfolg.

„Die Jungs haben vor allem sehr gut verteidigt, auch wenn wir wieder gegen einen sehr starken Gegner spielen mussten, der uns körperlich stark überlegen war. Aber wir haben uns gut durchgekämpft und bis zum Schluss durchgehalten“, sagte ein zufriedener JBBL-Trainer Dirk Altenbeck.

Die physischen Vorteile der Heidelberger machten sich vor allem in der Block-Statistik bemerkbar: Zwölf Würzburger Würfe wurden durch gegerische Hände abgewehrt. Davon ließen sich Worthy und Co. aber nicht übermäßig beeindrucken, verteidigten von Anfang an aggressiv und holten sich damit bereits im ersten Viertel den entscheidenden Zwölf-Punkte-Vorsprung.

Danach konnten die Gastgeber, die erst eins ihrer fünf Spiele gewonneh haben, die Partie für die übrigen 30 Minuten offen gestalten, die Würzburger Führung aber nicht mehr entscheidend reduzieren. Für die Akademiker war es der zweite Sieg im vierten Spiel – auf Rang vier der JBBL-Vorrunde zwei haben sie damit weiter alle Möglichkeiten, sich für die Hauptrunde zu qualifizieren. Dafür braucht die Altenberg-Truppe am kommenden Sonntag einen Heimsieg gegen die noch sieglosen Bayreuther und am sechsten und letzten Vorrunden-Spieltag einen Auswärtserfolg bei den Regnitztal Baskets in Bamberg.

USC Heidelberg – s.Oliver Würzburg Akademie 67:76 (14:26, 16:15, 18:16, 19:19)

Für Würzburg spielten:
Adrian Worthy 39 Punkte/1 Dreier (16 Rebounds/10 Steals), Steven Schalme 10 (11 Rebounds), Moritz Arlt 10, Kilian Kriegbaum 5, Max Hanisch 4, David Gerhard 4, Alexander Hart 2, Tarik Tucovic 2, Tristan Frieß, Valentin Heyn.