Kickers-Profis besuchen die Kinderkrebsstation Regenbogen an der Uni-Klinik

Auszeit vom Alltag – sowohl für die an Krebs erkrankten Kinder der Station Regenbogen an der Würzburger Uni-Kinderklinik als auch für die Profis des FC Würzburger Kickers: Bei ihrem Klinikbesuch hatten die Fußballer Trikots für alle kleinen Patienten sowie das Personal mit dabei, schrieben fleißig Autogramme und sprachen mit den teils schwer erkrankten Kindern über Sport, ihr Schicksal und persönliche Wünsche für die Zukunft.

Rund 100 Patienten werden jährlich auf der Station Regenbogen medizinisch versorgt und pädagogisch betreut – auch wenn die Krebsforschung weiter große Fortschritte macht, so liegt die Sterberate immer noch bei etwa 20 Prozent. „Dass wir für ein paar Stunden bei den Kleinen für einen Lichtblick gesorgt haben, war unser Ziel. Ein Besuch aber zeigt auch, wie gut es uns geht“, sagte Dennis Schmitt: „Da wird der Sport ganz schnell zur Nebensache.“

Dass die Kickers nicht nur materielle und ideelle Unterstützung auf der Station Regenbogen leisten konnten, lag auch an Kiliani-Festwirt Michael Hahn. Der hatte die Profis die Trikots mit der Schürze tauschen lassen: Eine Stunde lang grillten und verkauften Kenan Mujezinovic, Fabian Weiß, Dennis Schmitt, Marco Haller und Dominik Nothnagel am Würzburger Weihnachtsmarkt am Spezialitätenstand der Familie Hahn Bratwürste für den guten Zweck. So kamen am Ende der einstündigen Benefizaktion rund 530 Euro zusammen – die Kickers hatten selbst bestimmen dürfen, für wen Michael Hahn die Einnahmen spendet: Die Rothosen entschieden sich für die Elterninitiative leukäme- und krebskranker Kinder der Station Regenbogen und stockten den Betrag aus der Mannschaftskasse auf insgesamt 600 Euro auf.