Kleintransporter kracht in Stauende auf A 3 – Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt

KIST, LKR. WÜRZBURG. Am Mittwochnachmittag ist ein Kleintransporter auf einen Sattelzug gekracht, der auf der A 3 am Ende eines Staus auf Höhe der Anschlussstelle Kist angehalten hatte. Der Fahrer des 3,5-Tonners wurde dabei schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Gegen 15:15 Uhr hatte ein 41-jähriger Kraftfahrer seinen 40-Tonner auf dem rechten der drei Fahrstreifen der Hauptfahrbahn verkehrsbedingt bis zum Stillstand abgebremst. Der ihm nachfolgende 19 Jahre alte Fahrer eines Klein-Lkws reagierte offenbar zu spät. Mit Wucht prallte der mit Metallteilen beladene Laster auf das Heck des Aufliegers. Dabei wurde das Führerhaus des Kleinlasters stark deformiert und der junge Mann eingeklemmt.

Erst nach geraumer Zeit gelang es den Rettungskräften, den Schwerverletzten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber, der auf der Fahrbahn gelandet war, in eine Würzburger Klinik geflogen. Der andere Kraftfahrer blieb unverletzt.

32 Floriansjünger der Feuerwehren aus Helmstadt, Waldbrunn, Hettstadt und Waldbüttelbrunn waren im Einsatz.

Während der Rettungsaktion war die Fahrbahn in Richtung Nürnberg komplett gesperrt. Später konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Über Stunden kam es zu erheblichen Behinderungen. Bis zur Anschlussstelle Helmstadt stauten sich die Kolonnen auf.