5 Millionen Euro für Technologie- und Gründerzentrum

Das Bayerische Wirtschaftsministerium investiert rund fünf Millionen Euro in die Entwicklung des TGZ Würzburg zu einem multifunktionalen Technologie- und Gründerzentrum. Bei der Übergabe des Förderbescheids am 1.2.2013 betonte Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die kurzfristig für den erkrankten Wirtschaftsminister Martin Zeil sprach: „Mit dem Neubau unweit von Universität und Hochschule rückt das TGZ Würzburg noch näher an Wissenschaft und Forschung heran. Eine bessere Ausgangssituation als diese kreative Nachbarschaft kann es für junge Unternehmer mit innovativen Ideen gar nicht geben.“

„Mit dem TGZ setzen die mainfränkische Wirtschaft, Politik und Wissenschaft einen gemeinsamen Entwicklungsimpuls für ihre nachhaltige und vertiefte Zusammenarbeit“, erklärt IHK-Präsident Dieter Pfister. Die Einrichtung unterstützt zukünftig Unternehmensgründungen, Ausgründungen aus Hochschulen und Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Das TGZ Würzburg hat sich zu einem bewährten Instrument der Wirtschaftsförderung entwickelt. Seit fast 25 Jahren wird es von der IHK Würzburg-Schweinfurt sowie Stadt und Landkreis Würzburg betrieben. Es ging 1988/1989 als eines der ersten drei Gründerzentren in Bayern an den Start. Seitdem haben hier rund 150 Unternehmen mit über 450 Arbeitsplätzen ihre ersten selbstständigen Schritte unternommen. Um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen besser bewältigen zu können, haben sich die Gesellschafter für eine Neuausrichtung, Neustrukturierung und Neuerrichtung entschieden.

Insgesamt werden 11,1 Millionen Euro in das neue TGZ investiert, das im Sommer 2015 seinen Betrieb aufnehmen soll. Die Differenz zwischen den rund fünf Millionen Euro Fördermitteln und der Gesamtinvestitionssumme werden finanziert durch einen Zuschuss der IHK in Höhe von zwei Millionen Euro sowie durch 4,1 Millionen Euro Fremdfinanzierung. Das Konzept wird getragen durch die Gesellschafter Stadt und Landkreis Würzburg, IHK, Handwerkskammer sowie die beiden mainfränkischen Hochschulen

„Mit der Weiterentwicklung des TGZ haben wir eine einmalige Chance aufgegriffen, ein Kompetenzzentrum mit Fokus auf die wirtschaftliche Umsetzung von Ideen in Würzburg mit Auswirkungen für die ganze Region zu etablieren. Denn wir bündeln an einem hervorragenden Standort – in direkter Nachbarschaft zum neuen Zentrum für Angewandte Energieforschung Bayern, zum Campus der Universität und zum Neubau der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt – den Wissens- und Technologietransfer, um innovative Unternehmensgründungen und Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern und so die Region zu stärken. Für die großzügige Unterstützung des Freistaates sind wir deshalb sehr dankbar“, erläutert Pfister das Ziel der IHK.

Innovative Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sollen im neuen TGZ noch schneller in neue Produkte, Unternehmen und Arbeitsplätze überführt werden. „Das beflügelt das Innovationspotenzial der heimischen Wirtschaft und Wissenschaft und hat Strahlkraft für die gesamte Region Mainfranken.“, so Pfister. (Textquelle: IHK Würzburg-Schweinfurt)