80 Jahre Reichspogromnacht – Erinnerungen an Judenverfolgung in Würzburg

George Santayana sagte einst: „Die, die sich nicht an die Geschichte erinnern, sind dazu verdammt sie zu wiederholen.“ 80 Jahre ist es nun her, dass Juden in Deutschland staatlich organisiert verfolgt, gefangen und getötet wurden. Begonnen hat das alles am 9. November 1938. Ein Datum, das definitiv noch zu der jüngeren deutschen Geschichte zählt. Dennoch: die Ära der Zeitzeugen neigt sich dem Ende entgegen – auf Seiten der Opfer, der Zuschauer und der Täter. In Vergessenheit geraten dürfen die Ereignisse von damals trotzdem nicht. Deshalb finden jährlich Gedenkveranstaltungen statt – eine der Größten fand bereits am Vorabend der Reichspogromnacht in Würzburg statt. Dazu waren gestern Abend hochkarätige Gäste zu der ehemaligen Hauptsynagoge in der Domerschulstraße gekommen.