„AniMot“ geht in die Testphase – Pilotprojekt gegen Wildunfälle auch an der B303

AniMot geht in die Testphase. So heißt das Pilotprojekt gegen Wildunfälle das gemeinsam vom bayerischen Verkehrsministerium und bayerischen Innenministerium durchgeführt wird. Eine von nur vier Teststrecken in Bayern befindet sich an der B303 zwischen Schonungen und Waldsachsen im Landkreis Schweinfurt. „AniMot“ scannt mit kleinen Infrarot-Geräten an den Straßenpfosten die Umgebung und kann Wärmequellen – vom Hasen bis zum Wildschwein – auf bis zu 28 Meter rechts und links der Straße erkennen. Bewegt sich ein Tier in den Radius, blinkt am Streckenpfosten ein solarbetriebenes Warnlicht – der Autofahrer ist alarmiert: es könnte Wild die Starße kreuzen. Animot verfolgt damit ein anderen Ansatz gegen Wildunfälle. Früher versuchte man das Wild vom Queren der Straße abzuhalten. Doch alle Versuche schlugen Fehl. Im letzten Jahr ereigneten sich auf Bayerns Straßen 76.000 Wildunfälle. Ob Animot Erfolg haben wird, wird sich zeigen. Die Testphase dauert drei Jahre.