Arbeitsmarkt trotz Corona stabil – Langzeitarbeitslosigkeit steigt

Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Trotz Corona sind die Arbeitslosenzahlen in Unterfranken im April im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Insgesamt sind in Unterfranken 25.552 Personen arbeitslos, die Quote sank damit um 0,1% auf 3,4%.

Arbeitsmarktzahlen im Vergleich

Die Zahlen spiegeln sich auch in den einzelnen Agenturbezirken wieder.
So sind in der Region Mainfranken 8.535 Personen erwerbslos, das entspricht einer Quote von 2,9%.
In der Region Main-Rhön sind 8.480 Menschen arbeitslos gemeldet, damit liegt die Quote bei 3,4%.
Auch am bayerischen Untermain sind die Zahlen ähnlich. Hier meldet die Agentur für Arbeit 8.557 Arbeitslose, die Quote liegt damit bei 4,0%.

Langzeitarbeitslosigkeit nimmt zu

Corona-bedingt nimmt allerdings die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter zu. Im Vergleich zum April 2020 gab es den stärksten Anstieg in der Region Mainfranken. Hier steig die Zahl der Langzeitarbeitslosen innerhalb eines Jahres um 62,6% auf insgesamt 2.169. Eine ähnliche Zunahme verzeichnet der bayerische Untermain, hier kletterten die Zahlen um 52,9% auf 2.180. In der Region Main-Rhön stieg die Anzahl der Langzeitarbeitslosen um 36,7% auf 2.590.