Arbeitsmarktzahlen im Januar – Kurzarbeit verhindert Schlimmeres

Im Januar sind die Arbeitslosenzahlen in Unterfranken angestiegen, jedoch hauptsächlich aus saisonbedingten Gründen. Dazu zählen unter anderem Stillstand auf den Baustellen oder Forstarbeiten, die im Winter nicht durchgeführt werden können. Der geltende Lockdown habe hingegen weniger Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Dies zeige, dass staatliche Hilfen und vor allem Kurzarbeit Schlimmeres verhindern würden. Insgesamt liegt der Regierungsbezirk Unterfranken mit einer Arbeitslosenquote von knapp 4 Prozent unter dem bayernweiten Wert von 4,2 Prozent. Mit 4,9 Prozent hat der Bayerische Untermain die höchste Quote in Unterfranken. Main-Rhön und Mainfranken liegen mit Werten von 3,8 Prozent beziehungsweise 3,2 Prozent unter der 4 Prozent Marke. Insgesamt waren in Unterfranken im Januar knapp 24.500 Menschen arbeitslos gemeldet.

Arbeitslosenquoten Unterfranken:

Bayern: 4,2%

Unterfranken: 4,0 %

Agenturbezirk Würzburg: 3,2%

Agenturbezirk Schweinfurt: 3,8%

Agenturbezirk Aschaffenburg: 4,9%