Auf dem Weg zur Ökomodellregion – Der Landkreis Würzburg

Natürlicher Kreislauf

Friedlich grasend, wiederkäuend, behäbig. So stehen sie auf der Weide – die 12 Rinder von Thomas Hoffmann aus Üttingen. Der Landwirt kennt seine Tiere, jeden Tag schaut er bei ihnen vorbei, prüft, ob alles okay ist. Und die Rinder kennen ihn und das obwohl sie halbwild sind. Das ganze Jahr über stehen sie auf der Weide, ernähren sich selbst vom frischen Gras oder dem Getreide, das Thomas Hoffmann ihnen vorbeibringt. Auch das baut er selbst an. So wie Thomas Hoffmann seine Tiere versorgt, so versorgen sie auch ihn und ein paar Dutzend Kunden. Denn früher oder später werden sie geschlachtet.

Bewusstsein schaffen

Der Landwirt schickt seine Kunden regelmäßig zur Weide. Ihm ist wichtig, dass sie wissen, woher ihr Fleisch kommt. Bewusstsein schaffen – so lautet die Devise von Thomas Hoffmann.

Bewusstsein schaffen will auch der Landkreis Würzburg

Qualität aus der Heimat, bewusster Essen, Wissen, woher die eigenen Lebensmittel kommen – all das sind Werte – Werte, die der Landkreis Würzburg wieder stärker gewichten möchte. In Bayern gibt es das Projekt der staatlichen Ökomodellregionen bereits seit 2013. 27 Stück gibt es bereits. Der Landkreis ist auf dem besten Weg dorthin, die 28. Region zu werden.