Bevölkerung steht vor dem Nichts: „Taubertäler Hilfsgemeinschaft“ aus Lauda-Königshofen hilft Erdbeben-Opfern in Haiti

Am 14. August hat es den karibischen Inselstaat Haiti wieder mal schwer getroffen. Ein Erdbeben hat die größtenteils in einfachsten Verhältnissen lebende Bevölkerung vollends ins Chaos gestürzt. Weit über 2000 Tote gibt es zu beklagen, die sowieso schon marode Infrastruktur ist völlig zusammengebrochen.

Jürgen und Luzia Schmitt aus Lauda-Königshofen haben keine Sekunde gezögert und umgehend Hilfsmaßnahmen eingeleitet – denn mit Ihrem Verein „Taubertäler Hilfsgemeinschaft“ betreiben Sie bereits seit Jahren eine Schule und ein Krankenhaus auf Haiti.

Bereits 2010 schwer getroffen

Bereits 2010 wurde Haiti als eines der ärmsten Länder der Erde von einem schweren Erdbeben getroffen – damals starben mehr als 220.000 Menschen. Im Anschluss wurde von der neu gegründeten Taubertäler Hilfsgemeinschaft eine Schule gebaut, die nach Luzia Schmitt benannt wurde.

Weit über 2000 Menschen sterben

Später kommt auch noch eine Krankenstation dazu – wertvolle Hilfe in einem Land, das quasi keine derartige Infrastruktur besitzt. Und jetzt gab es eben wieder ein schweres Beben – am Samstag hat die Richterskala einen beängstigenden Wert von 7,2 angezeigt – weit über 2000 Menschen verlieren Ihr Leben. 130.000 Häuser sind zerstört oder schwer beschädigt.

Spenden dringend notwendig

Wer die Hilfe aus dem Main-Tauber-Kreis unterstützen will, findet das Spendenkonto auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins unter taubertaeler-hilfsgemeinschaft.de.