Blauzungenkrankheit – Sperrzone unterfrankenweit aufgehoben

Unterfränkisches Sperrgebiet durch Blauzungenkrankheit 

Nach über zwei Jahren wird das Transportverbot für Wiederkäuer aufgehoben. Nachdem sich im Dezember 2018 erste Tiere in Baden-Württemberg mit dem Virus infiziert hatten, errichtete die EU einen Sperrbereich für betroffene Tiere – diese Restrisikozone mit einem Radius von 150 km umfasste auch große Teile Bayerns – der Landkreis Rhön-Grabfeld gehörte als einziger unterfränkischer nicht dazu.

 

Tierseuche für Menschen harmlos

Kühe, Schafe, Ziegen und auch Lamas durften in betroffenen Gebieten nicht ohne Impfung gegen das Blauzungen-Virus in andere Regionen Deutschlands oder ins Ausland transportiert werden – für die Halter der Tiere bedeutete das einen großen Mehraufwand. Nachdem sich Landwirte im Frühjahr 2021 für die Lockerung dieses Beschlusses stark gemacht haben, können diese nun wieder aufatmen – die zusätzlichen Untersuchungen, Impfungen und Tierhaltererklärungen fallen nun wieder weg. Für Menschen ist die Blauzungenkrankheit völlig harmlos, für Wiederkäuer ist sie jedoch eine schmerzhafte Seuche.