Borreliose-Gefahr – immer mehr Unterfranken infizieren sich durch Zeckenbisse

Unterfranken gehört zu den Zecken-Hochburgen in Bayern: laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurden heuer bisher 111 Fälle von Lyme-Borreliose registriert, ein Anstieg von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Jede sechste bakterielle Infektion im Freistaat stammt aus der Region. Vor allem bayernweit erkranken immer mehr Menschen durch Zeckenbisse: seit diesem Jahr wurden bereits 690 Borreliose-Fälle gemeldet, rund 7 Prozent mehr als im Halbjahr 2018. Im Gegensatz zu FSME gibt es gegen Borreliose keinen Impfschutz, die Krankheit kann aber mit Antibiotika geheilt werden. Typische Symptome sind die Wanderröte oder Fieber.