Corona kompakt – Update zur Krisenlage

Neue Corona-Regeln für Bayern

3G kommt, FFP2-Pflicht geht – Grundsätzlich gilt ab heute die 3G-Regel in Innenräumen. Ausgenommen sind der öffentlichen Nahverkehr und der Handel. Dort setzt man weiterhin auf die Maskenpflicht. Getragen werden kann entweder eine FFP2 oder eine medizinische Maske.

Krankenhaus-Ampel statt Inzidenz

In Zukunft soll nicht mehr die Inzidenz ausschlaggebend für die Maßnahmen sein, sondern eine Ampelsystem. Sind innerhalb einer Woche 1.200 Krankenhausbetten in Bayern wegen einer Corona-Infektion belegt, ist die gelbe Warnstufe erreicht. Dann gelten verschärfte Kontaktbeschränkungen und die FFP2-Maskenpflicht kommt zurück. Die rote Warnstufe ist erreicht, wenn innerhalb einer Woche 600 Intensivbetten belegt werden. Dann müssen weitere Maßnahmen beschlossen werden. Einen erneuten Lockdown schließt Ministerpräsident Söder aber definitiv aus. Im privaten Bereich fallen Kontaktbeschränkungen vorerst gänzlich weg. Im Handel wird außerdem die Beschränkung nach Quadratmeterzahl aufgehoben und in der Gastronomie entfällt die coronabedingte Sperrstunde. Sport- und Kulturevents oder Kongresse sind mit bis zu 25.000 Teilnehmern erlaubt. Außerdem dürfen ab dem 1. Oktober Diskotheken und Clubs in Bayern wieder öffnen. Auch hier gilt 3G – allerdings sind nur PCR-Tests zugelassen.

Kein Wechselunterricht mehr

Für bayerische Schüler gibt es nach den Sommerferien wieder Präsenzunterricht. Allerdings müssen Schüler weiterhin Maske tragen, auch an ihrem Sitzplatz. Zudem sollen die Corona-Tests verstärkt und die Quarantänepflicht gelockert werden.

Die aktuellen Inzidenzen

Die höchste Inzident hat nach wie vor die Stadt Schweinfurt (176,3), gefolgt von der Stadt Würzburg (103,2), sowie dem Landkreis Miltenberg (72,2), dem Landkreis Schweinfurt (68,3), der Stadt Aschaffenburg (66,3), dem Landkreis Aschaffenburg (60,1), und dem Landkreis Würzburg (58,4). Unter 50 liegt der Landkreis Haßberge (42,7). Unter 35 sind außerdem die Landkreise Main-Spessart (32,5), Rhön-Grabfeld (28,9), Kitzingen (27,3) und Bad Kissingen (17,4).