Depressionen sind vererbbar

Erfolg für die Depressionsforschung. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben mit internationalen Forschern 44 Gen-Orte im Erbgut identifizieren können. Eine hohe Anzahl von Risikofaktoren in Chromosomen begünstige eine schwere Depression. In Zukunft können Mediziner und Pharmazeuten einfacher die Gen-Orte behandeln. Der Zusammenhang zwischen Erbanlagen und der klinischen Erkrankung ist unter Forschern schon länger bekannt. Fünf bis sechs Millionen Deutsche leiden laut Schätzungen an verschiedenen Arten von Depression.