Erlabrunn-Prozess wird fortgesetzt – 11 Verhandlungstage sind geplant

Der Fall Erlabrunn hat vergangenes Jahr für Schlagzeilen gesorgt: der einstige Gemeindearbeiter und Feuerwehrkommandant soll die 71-jährige Gisela K. überfahren haben und anschließend versucht haben den Vorfall zu vertuschen. Der Mann wurde zu 22 Monaten Haft ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung mit Unfallflucht verurteilt. Sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft gingen nach dem Urteil in Berufung. Der Prozess wird nun in eine neue Runde gehen. Am 21. November um 9 Uhr beginnt die Berufungsverhandlung. Das Gericht geht aktuell von noch einmal elf Prozesstagen aus. Im Visier der Staatsanwaltschaft diesmal auch die Zeugen. Einige von ihnen sind bei der ersten Verhandlung durch Erinnerungslücken und offenkundige Falschaussagen aufgefallen. Insgesamt sind 80 Zeugen zur Verhandlung geladen.