Erneuerbare Energien im Hitzesommer wichtiger denn je

Unterfränkische Solaranlagen profitieren von den extremen Sommertemperaturen. In der Zeit von April bis Juli haben Photovoltaik-Anlagen hohe Erträge erreicht. Im Frühling diesen Jahres hat es bereits rekordverdächtige 645 Sonnenstunden gegeben. Auch die Windkraftvertreter sehen das Jahr 2018 positiv. Der Frühling war in der Region windreich. Allerdings hat es im heißen Monat Juli wegen der Hochdrucklage wenig Wind gegeben. Die Hitzewelle hat hingegen auf die klassischen Kraftwerke einen großen Einfluss. Atomstrom- und Kohle-Betriebe benötigen Wasserzufuhr, um ihre Generatoren zu kühlen. Gewässer wie der Main fließen langsam ab, weil die Wassertemperaturen derzeit bei über 25 Grad liegen. Der Anteil an erneuerbaren Energien lag im Juli 2018 deutschlandweit bei 37 Prozent.