Fluch oder Segen? – 1.700 Biber leben in Unterfranken

Fluch oder Segen? Der einst ausgestorbene Biber fühlt sich mittlerweile  bei uns wieder heimisch. In ganz Unterfranken gibt es laut Naturschutzbehörde rund 1700 Exemplare. Für einige ist der Nager jedoch kein gern gesehener Gast. Land- und Forstwirte klagen seit Jahren über umgestürzte Bäume und überflutete Äcker, die auf das Konto der Biber gehen sollen. Rund 44 Schäden haben sie im vergangenen Jahr verursacht. Dafür haben die Landwirte bereits eine Entschädigung von 31.000 Euro erhalten haben. Um das Problem in den Griff zu bekommen, gibt es inzwischen sogar schon Biberberater, die Landratsämter und Rathäuser in ihren Entscheidungen zum Thema Biber unterstützten.