Grüntrupp des Bauhofs in Lauda-Königshofen wird wegen Mäharbeiten angefeindet

Wer mit der Landwirtschaft aufgewachsen ist, für den ist die „Mahd“ ein fester Begriff. Darunter versteht man das Mähen von Grünflächen als wichtige Voraussetzung für eine ökologisch orientierte Grünlandpflege. Wer die Natur in ihrer Artenvielfalt erhalten möchte, muss Grünflächen regelmäßig einem Schnitt unterziehen. Dieser Leitgedanke einer nachhaltig orientierten Grünlandwirtschaft wird vom Bauhof der Stadt Lauda-Königshofen seit Jahren umgesetzt. Doch das Thema erhitzt die Gemüter im Main-Tauber-Kreis – deshalb meldet sich jetzt auch Bürgermeister Lukas Braun zu Wort und stellt sich schützend vor seine Mitarbeiter.

Beschimpfungen nehmen zu

Der Bauhof der Stadt Lauda-Königshofen ist derzeit vielerorts im Einsatz und setzt sich für eine umweltgerechte Bewirtschaftung ein. Doch die Meinungen über die richtige Vorgehensweise gehen offenbar weit auseinander. Häufig sind die Mitarbeiter daher sogar wüsten Beschimpfungen ausgesetzt. Der Bürgermeister will die Anfeindungen gegenüber seinen Mitarbeitern jedenfalls nicht einfach hinnehmen.

Kein Dünger

Übrigens wird in Lauda-Königshofen auf den Einsatz von Dünger oder chemischen Substanzen verzichtet, um Wiesenkräuter und Wildblumen in ihrer natürlichen Vielfalt bestmöglich zu erhalten.