#Hockdichhi – Mir reede frängisch!

Mir reede frängisch! Bewahrung des Dialekts

Benedikt Feser bezeichnet sich selbst als „native speaker“ wenn es um das „Baurische“ geht. Baurisch nennt man den Dialekt in Büchold (Lkr. Main-Spessart). Damit diese Sprache nicht verloren geht, legt sich Benedikt mächtig ins Zeug: er hat einen Dialektverein, zeichnet die „Alten“ mit Video auf und möchte jetzt sogar dem Dialekt ein Zuhause geben.

 

Das alte Wirtshaus als „Haus des Dialekts“

Der „Schwarze Adler“ war Jahrzehnte lang der Mittelpunkt in Büchold. Seit 1984 wird das Wirtshaus aber dem Verfall überlassen – bis jetzt: Benedikt Feser will das riesige Anwesen zum Zentrum für gelebten Dialekt machen.

 

Wie heißt des?

Moderator Christoph Schneider – selbst gestandender Rhöner – fachsimpelt mit Benedikt Feser im und über Dialekt. Inklusive Wortschatz-Quiz und sprachwissenschaftlicher Analyse – zumindest im Ansatz. Wer kennt nicht den guten alten „Boddschamber“ – den Nachttopf? Ein unterfränkisches Wort, entlehnt aus dem Französischen. Über die bayerische breite Brust und das unterdrückte Franken geht dann ein ins andere…

 

Dialekt ist melodisch

..bis hin zur Musik: egal welcher unterfränkische Dialekt – dieser Sprache wohnt Musik inne. Und die gibt es auch. Live, aus dem alten Wirtshaus in Büchold. Fränkisches Herz, was willst du mehr?