#hockdichhi – Urfränkische Wirtshauskultur im Madenhäusle

#hockdichhi – in Madenhausen

Unterfränkische Gastlichkeit, dazu urfränkische Küche, a Wirtspaar mit nem subba Dialekt, a bissle a Musik –  und scho is der Frank glücklich odda?

Das alles gibt´s im Madenhäusle in Madenhausen im Landkreis Schweinfurt – kein Wunder, dass sie den „Bayerischen Stammtischbruder“ erhalten haben, der als der „Oscar“ der Wirtshaus-Kultur gilt! Dazu muss man vorgeschlagen werden und nur ein Wirtshaus jährlich erhält ihn!

Neigschmeckt und Quereinsteiger – ob das gut geht?

Sabine und Ernst Böhm haben vor fast 25 Jahren das Madenhäusle eröffnet – als Zugezogene und Quereinsteiger. Da war der Erfolg nicht vorprogrammiert. Doch die beiden überzeugten mit ihrer fränkischen Wirtschaft: der Küche, der Geselligkeit, der Wirtshausmusik. Oder wie es der Spruch besagt, den Ernst Böhm gern zitiert: „Und ist ein Dörflein noch so klein, ins Dorf da ghört ein Wirtshaus rein“

Klosterbiergulasch und Mehlklöss

Sabine Böhm legt Wert auf die fränkische und regionale Küche, die sie auch modern zubereitet. Da kriegt schonmal ein Strohschwein, also eine Sau, die auf Stroh gehalten wurde und viel Zeit zum Wachsen hatte, eine Kruste aus Bärlauch. Beim Besuch von TV Mainfranken Moderator Christoph Schneider geht es aber klassisch zu: ein Rinder-Gulasch in viel Klosterbier-Soße mit in Butterschmalz angebratenen Mehlklöss (aus einer Art Spätzle-Teig, aber fränkisch-leckerer), die so richtig fluffig-lecker sind!