IHK-Konjunkturanalyse Frühjahr 2021

Etwas Erholung in Mainfrankens Wirtschaft

Die Konjunkturanalyse der IHK Würzbug-Schweinfurt zeigt: Fast die Hälfte der Unternehmen im Kammerbezirk berichtet von guten Geschäften. Der Konjunkturklimaindikator, der sich aus den positiven und negativen Bewertungen ergibt, liebt bei 120 – das heißt: es gibt mehr Optimisten als Pessimisten. Der Wert ist sogar noch höher als zu Jahresbeginn 2020 – also vor der Corona-Pandemie in Deutschland. Elena Fürst, IHK-Referentin Konjunktur und Statistik sagt: „Lage- und Erwartungsmeldungen haben das Vor-Corona-Niveau bereits wieder erreicht, dennoch zeigt unsere Befragung Licht und Schatten zugleich.“

Stark betroffen von Corona-Einschränkungen: Einzelhandel und Tourismus

Über 90 Prozent der Tourismus-Unternehmen in Mainfranken bezeichnen ihre Lage als schlecht und auch ihre Erwartungen sind zurückhaltend. So verzeichnen nach IHK-Angaben 40 Prozent der Einzelhändler und 70 Prozent der Tourismusbetriebe Liquiditätsengpässe. Über alle Branchen hinweg liegt der Anteil mit 14 Prozent deutlich niedriger.

Konjunkturrisiko: hohe Rohstoff- und Energiepreise

Die Unternehmen geben außerdem an, dass steigende Energie- und Rohstoffpreise, Materialknappheit und unterbrochene Lieferketten die Industrie- und Bauwirtschaft vor große Herausforderungen stellen. Viele Rohstoffe wie Kunststoffe, Metalle oder Holz seien derzeit kaum zu beschaffen oder nur mit deutlichen Preisaufschlägen. IHK-Referentin Elena Fürst sieht die Entwicklung der mainfränkischen Wirtschaft in den nächsten Monaten von zwei Faktoren beeinflusst: Können Industrie- und Bauwirtschaft genügend Rohstoffe beschaffen und kann die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden.

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