Impuls – die Sparkasse und die Corona Krise

Die Beschränkungen aufgrund der Corona-Krise haben dramatische Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. So manches Unternehmen bangt um seine Existenz – und mit ihnen die Familien der Beschäftigten. Den Hausbanken kommt jetzt eine wichtige Rolle zu: sie müssen sich in der Krise als verlässliche Partner bewähren. Für Unternehmer, aber auch für die Privatkunden. Wie die Sparkasse Mainfranken diese Verantwortung wahrnimmt, darum geht es in dieser Ausgabe von Impuls, dem Wirtschaftstalk bei TV Mainfranken.
Schutz von Mitarbeitern und Kunden an oberster Stelle

So weit als möglich, arbeiten Sparkassen-Angestellte im Home Office. Im KundenServiceCenter sind die Mitarbeiter nach wie vor telefonisch und online für die Kunden da. Im BeratungsCenter in der Hofstraße in Würzburg und in weitere große Filialen kann man nach wie vor persönlich vorbeikommen – wenn es nötig ist. Dort werden Sicherheitsregeln, wie zum Beispiel das Einhalten eines Mindestabstandes zwischen Personen. Mehrere kleinere Filialen wurden zeitweise in Selbstbedienungsfilialen umgewandelt. Die Sparkasse Mainfranken will weiterhin für ihre Kunden da sein, sagt Vorstandsvorsitzender Bernd Fröhlich.

„Die Corona-Krise ist schlimmer als die Lehman-Krise“

Das sagt Günter Schmitt, Leiter Abteilung Wertpapier der Sparkasse Mainfranken Würzburg. Grund sei ein Dreifach-Schock: der Angebotsschock (Unternehmen können nicht mehr produzieren), der Nachfrageschock (Kunden können nicht einkaufen) und der Finanzmarktschock (Analysten können nicht klar sehen, wie lange der Schock andauern wird). Am Aktienmarkt sind zurzeit enorme Schwankungen zu beobachten, während bei den festverzinslichen Wertpapieren wieder gute Renditen zu erzielen seien (3%, 10 Jahre).

Taskforce für Firmenkunden

Täglich prüft eine Taskforce von sechs Sparkassenfachleuten die aktuelle Situation bei den Förderprogrammen und kann so Firmenkunden bestmöglich beraten. Hier macht sich jetzt die oft jahrelang gewachsene Beziehung zwischen einem Unternehmen und dem persönlichen Firmenkundenberater bezahlt, so Jens Rauch, der Fachvorstand Firmenkunden Sparkasse Mainfranken Würzburg. Neben den staatlichen Förderprogrammen hilft auch die Sparkasse weiter, indem zum Beispiel Kunden Kreditraten für drei Monate aussetzen können

Service für Kunden

Das KundenServiceCenter spielt jetzt seine ganzen Stärken aus: denn schon seit über einem Jahr können Sparkassen-Kunden sämtliche Geldgeschäfte von der Überweisung bis zur Baufinanzierung telefonisch oder online abwickeln.

Neu bietet die Sparkasse Mainfranken auf ihrer Homepage eine Plattform, auf der regionale Geschäfte und Dienstleister ihr Angebot während der Corona-Krise veröffentlichen können. Ausgebaut wurde auch das online-Spendenportal der Sparkasse Mainfranken. Hier können direkt Spenden an Projekte überwiesen werden, als auch gemeinnützige Vereine um Spenden für Ihre Projekte werben.