KKW Grafenrheinfeld: Halle für radioaktive Abfälle entsteht

Spatenstich für Atommüllzwischenlager. Was vom Bund Naturschutz und den Atomkraftgegner abgelehnt wurde, kommt jetzt doch. Am Vormittag fand am Kernkraftwerk in Grafenrheinfeld der Spatenstich für den Bau des Atommüllzwischenlagers statt. Die Halle soll 101 Meter lang, 28 Meter breit und 17 Meter hoch sein. Nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2020 sollen dort unter anderem verstrahlten Bauteile aus dem Primärkreislauf gelagert werden. Als Baukosten gibt Betreiber Preussen Elektra rund 20 Millionen Euro an. Bis 2030 soll der schwach- und mittelradioaktive Müll vom KKW Grafenrheinfeld dann in die bundesweite Lagerstätte nach Salzgitter gebracht werden. Das Atommüllzwischenlager hat eine Betriebsgenehmigung bis 2046.