Lockdown in Bayern – Söder übernimmt Bund-Maßnahmen

Es gibt einen zweiten Lockdown ab dem 2. November. Ganz so schlimm wie im Frühjahr wird es wohl nicht – dennoch trifft es einige Branchen härter als andere. Bei den ganzen Regeln und Maßnahmen kann man auch schon einmal durcheinander kommen – Was sich ab dem 2. November wo ändert – wir haben den Überblick für Sie.

 

Ministerpräsident Markus Söder übernimmt den Beschluss der Bundesregierung 1 zu 1. Mit einer kleinen Ausnahme: die Kontaktbeschränkung auf den eigenen und einen weiteren Haushalt gilt nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch im Privaten.

Ansonsten treten folgende Maßnahmen ab 2. November in Kraft:

  • Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, werden geschlossen. Dazu zählen: Kinos, Theater, Opern, Messen, Spielhallen, Fitnessstudios, Sportanlagen, Schwimmbäder, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen sind abgesagt
  • der Amateursportbetrieb ist eingestellt
  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Abholung und Lieferdienst sind aber erlaubt.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, also Kosmetikstudios, Massagestudios und Tattoo-Studios müssen schließen. Friseurbetriebe dürfen offen bleiben.
  • Reisen von Touristen sollen unterlassen werden. Nur Dienstreisende sollen in Deutschland beherbergt werden.
  • Arbeitgeber sollen ihre Mitarbeiter wenn möglich ins Home Office schicken
  • Der Einzelhandel darf unter Hygiene-Auflagen geöffnet bleiben. Allerdings muss sichergestellt werden, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhält.
  • Schulen und Kitas bleiben geöffnet
  • Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapien, sollen möglich bleiben
  • Firmen, die besonders von der Corona-Krise getroffen sind, sollen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt bekommen.