Logopäden-Prozess verzögert sich – Beweisantrag statt Plädoyers

Das Gerichtsverfahren gegen den Würzburger Logopäden verzögert sich erneut. Anstatt der Plädoyers der Staatsanwaltschaft will das Gericht erst zwei Gefängnismitarbeiter anhören. Grund dafür ist ein Beweisantrag der Anwälte des Angeklagten, die bei einem Urteil strafmildernde Haftbedingungen fordern. Bereits zum Prozessauftakt Anfang März hat der 38-jährige Logopäde ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er soll über Jahre hinweg seine teils schwerbehinderten Opfer in 66 fällen sexuell missbraucht haben.