Nach Anschlägen in Halle – Antisemitismus auch in Mainfranken aktuell

Es sind dunkle Zeiten für Deutschland. Antisemitismus – so dachten viele – hätten wir doch überwunden. Die aktuellen Geschehnisse in Halle an der Saale bezeugen das Gegenteil. Ein schwerbewaffneter Täter hatte am Mittwoch, dem höchsten Feiertag der Juden, Jom Kippur, versucht ein Blutbad in einer Synagoge anzurichten. Mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben, Weitere wurden verletzt. Der Täter – der 27-jährige Stephan B. – offenbar rechtsextrem. Der Zentralrat der Juden, Dr. Josef Schuster, übte nach dieser Attacke harsche Kritik – vor allem an der Polizei.