Nach der „Stunde der Wintervögel“ – Endergebnis der bayerischen Zählungen zum Teil unter den Erwartungen

Die Ergebnisse der vierzehnten Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ stehen fest. In Bayern haben über 30.000 Teilnehmer an den Vogelzählungen teilgenommen. Diese haben insgesamt über 827.000 Tiere gezählt. Laut dem bayerischen Landesbund für Vogelschutz gibt es in diesem Winter weniger Meisen und Waldvögel als in den Vorjahren. Wegen des milden Winters seien weniger Fluggäste aus Norden und Osten Europas in den Freistaat gezogen. Dafür wurden dank des guten Obstjahres 2018 mehr Drosseln gezählt. Große Unterschiede gibt es regional: während in Niederbayern im Schnitt 46 Vögel pro Garten gefunden wurden, haben die Unterfranken nur 32 Tiere gesichtet.