Rettung für zwei Uhu-Babys – In der Auffangstation von Familie Weber

Huhu bei Familie Uhu

Herzlich Willkommen bei Familie Weber – oder auch Huhu bei Familie Uhu. Denn die gefiederten Vögel gehören hier fest zum Inventar und bestimmen den Alltag ihrer Zieheltern Karin und Roland Weber. Besonders zwei drei Wochen alte Uhu-Babys hatten großes Glück, hier im Wohnzimmer der Webers gelandet zu sein. Die Mutter der Uhu-Babys wurde tot aufgefunden – der zuständige Förster wusste von dem Uhu-Nachwuchs, sodass die beiden gefunden und gerettet werden konnten.

Rettung in letzter Sekunde

Die beiden Waisenkinder waren in einem kritischen Zustand und nur 200 bis 300 Gramm schwer. Inzwischen haben sie ordentlich zugelegt und bringen jeweils knapp ein Kilogramm auf die Waage. Kein Wunder, bei Familie Weber gibt es schließlich leckere Küken. Ziehpapa Roland Weber zerkleinert das Futter in schnabelgerechte Stückchen, anschließend gibt es das Futter direkt in den Schnabel. Anfangs alle zwei Stunden, mittlerweile nur noch drei Mal am Tag. Noch leben die beiden Vögel gemeinsam mit anderen Handaufzuchten in der Kinderstube, dürfen aber schon bald in eine große Voliere umziehen.

Auswilderung auf freiwilliger Basis

Ziel ist es, die Vögel irgendwann wieder auszuwildern. Das gilt übrigens für alle Tiere der Auffangstation. Es gibt allerdings auch Rückkehrer, denen es im Hotel Weber so gut gefallen und geschmeckt hat, dass sie wieder eingezogen sind. Ob die kleinen gefiederten Waisenkinder irgendwann echte Wildvögel werden, das entscheiden sie also ganz alleine. Bei ihren Zieheltern sind sie jederzeit herzlich willkommen.